Hallo zusammen,
also erst einmal eines vorweg: Ich möchte hier nicht die unendliche Diskussion zum Thema Lipo-teuer, Lipo-günstig, HK Turnigy und Co. anheizen! Ich würde mich freuen wenn Ihr Euch auf die eigentliche Tatsache bezieht, und die ist nun einmal zufälligerweise (oder nicht) bei einem Turnigy Akku 6S 5000mAh 25C aufgetreten.
Also der-neue- Lipo bei mir ankam hatten die Zellen folgenden, sagen wir mal "unüblichen" oder "suboptimalen" Drift

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Nach allem was ich über Lipos gelernt habe dürfte man die Zelle 5 demnach als tiefentlanden ansehen, also eigentlich als Schrott bezeichnen! Da ich aus Unwissenheit gar nicht wusste, dass man durch HK so geknebelt wird und zwingend die Lipo-ID innerhalb von 24 Stunden auf der HK-Seite eingeben muss, konnte ich leider keine Gewährleistung geltend machen. Oder anders gesagt: Ich habe es gar nicht erst versucht, da zurück geschickte Akkus bei HK nicht selten ins Nirwana fallen, und man vom dem Vorgang nichts mehr hört. Aber das steht hier nicht zur Diskussion.
Also gedanklich den Akku schon zwas schon abgeschrieben, habe ich ihn trotzdem geladen. Als Ladegerät verwendete ich das B6AC Imax (50Watt) mit dem max. möglichen Ladestrom von 2,2A bei 6S also noch nicht einmal ein Drittel-C. Aufgrund der ßberprüfung der Zellspannung durch das Gerät, brauchte ich drei Anläufe, damit der Lader nicht abschaltete. Bei 3. Mal war die 5. Zelle soweit geladen, dass über 3,0 Volt erreicht waren und der Lader durch laden konnte.
Der Lader verrichtete seinen Dienst und lud den Akku ca. 22 Stunden (!!) lang. Hierfür musste ich aufgrund des Sicherheitstimers natürlich mehrere Vorgänge starten. Alles passierte unter meiner Beobachtung.
Die ersten 1800mAh waren relativ schnell geladen und zwei der sechs Zellen schnell bei 4,19 Volt (also fast voll). Der Letzte Rest hat dann gedauert, wobei das Gerät stets zwischen 0,6-0,1 Ah Ladestrom hin- und her schaltete. Egal - irgendwann war das Ding voll.
1 .Test: Nun ging es an die Belastungsprobe, also Lipoblitzer ran (Grenze 3,6 Volt), rein in meinen KDS 550-600 und leerschweben (6 min). Bei 1300 RPM keine Auffälligkeiten. Erste ßberraschung Der Zellendrift nach Flug lag nur max. bei 0,03 Volt. Kein Einbruch der Zelle 5 *??
Wieder ran ans Ladegerät. Ladung über alle Zellen vollkommen gleichmäßig bis zum Ladeschluss. Die Ladezeit im absolut normalen Bereich. Nachgeladen 2430mAh
2. Test im Rundflug (idle0=1300RPM). Kein Drift, Laden mit 2,2 Ah, geladen 2640mAH.
3. Test (mutig): Kurze Aufwärmrunde dann mit 2000 Rpm, viele Vollpitchstrecken, Loops, Stalls. Nach Flug kein Drift, 4008 mAh nachgeladen. Hinterher normale Ladezeit.
Leute, wie kann das sein? Natürlich steht der Langzeittest aus, aber ich hätte zumindest erwartet, dass die defekte(?) Zelle 5 beim Laden Probleme macht, und wie bei Akkus mit vielen vielen Zyklen immer schlechter Ladung annimmt bzw. sich schlechter Balancen lässt (gerade im Schussbereich der Ladung)?
Ist alles falsch, was ich über Akkus gelernt habe?


Beste Grüße
Gerolf


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