Sinnvolle Warnschwellen für Einzelzellen-Spannungen bei LiPos

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  • mike65
    mike65

    #16
    AW: Sinnvolle Warnschwellen für Einzelzellen-Spannungen bei LiPos

    Zitat von sailor377 Beitrag anzeigen
    a Telemtrie ist schon was feines Ich glaube, da komme ich auch nicht mehr von runter Der entscheidene Vorteil ist eben, dass unabhängig von der Gangart immer das Optimum erreicht wird. Die Zeiten des Timers sind vorbei!
    Der entscheidende Vorteil ist nur das es zum Sender übertragen wird.
    Die ßberwachung, Sensorik, Aufzeichnung aller Flugdaten und optische/akustische Meldung/Alarm gibt es auch ohne TELEmetrie schon lange.

    LG Mike

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    • Helisternes
      Member
      • 24.09.2011
      • 143
      • Thomas
      • Speyer

      #17
      AW: Sinnvolle Warnschwellen für Einzelzellen-Spannungen bei LiPos

      Hi,

      den Regler abregeln zu lassen bringt gar nichts! Ich hatte am Anfang auch bei einem 6S Akku eine Gesamtspannungsschwelle von 21V (=3,5V pro Zelle) eingestellt und bin geflogen bis der Regler die Leistung raus nahm. Das Resultat war, daß eine Zelle doch tiefentladen wurde und der Akku damit so halbwegs Schrott ist. Leider hatte ich damals noch keine Telemetrie und konnte die Spannungsverläufe der einzelnen Zellen im Flug nicht überwachen, da gibt's schon große Unterschiede gerade zum Ende der Flugzeit hin.

      Grüße,
      Helisternes
      T-Rex500 HC-3A / T-Rex450ProV2 3GX DFC / MCPX V2
      MX 20 HoTT / Unilog2 / Grauspek-Modul

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      • Diablol
        Senior Member
        • 03.11.2011
        • 4430
        • Mathias
        • Aalen & Iffezheim

        #18
        AW: Sinnvolle Warnschwellen für Einzelzellen-Spannungen bei LiPos

        Ich flieg nen 2s mcpx bis 3,1-3,2V und hab mit soft cutoff noch nie iwas beschädigt (soweit ich das messen kann) Zellen haben danach JE NACH TYP 3,6 - 3,8V

        nicht schmunseln der mcpx ist auch ein Heli
        "Because I was Inverted" - Maverick -

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        • IceyJones
          Senior Member
          • 14.07.2011
          • 1624
          • Sascha
          • ...vor die Tür!

          #19
          AW: Sinnvolle Warnschwellen für Einzelzellen-Spannungen bei LiPos

          diese mini-zellen haben ein GANZ anderes lastverhalten als große zellen.
          jetzt bloß nicht auf "echte" heli-akkus übertragen....
          [FONT="Arial Narrow"]T-Rex 550@600, Kontronik-Setup, 6s5000_40C, charged by Naturstrom[/FONT]

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          • sven.sch
            Member
            • 10.12.2010
            • 397
            • Sven
            • München Süd/ Oberhaching

            #20
            AW: Sinnvolle Warnschwellen für Einzelzellen-Spannungen bei LiPos

            Meine Erfahrung (mit MX-16 Hott und Unilog bzw. diverse lipo-Wächter, ist aber wurst welches System):

            Eine ideale Warnschwelle gibt es nicht.
            Die Spannung ist ungeeignet, um den Ladezustand des Akkus während des Fluges sicher zu ermitteln.

            Sieh dir die Entladekurve an:
            1. Die Spannung bricht bei Last sehr stark ein (je nach Akku und Flugstil und Setup locker auf 3,4V - auch bei halb vollem Akku)

            2. Zum Schluss geht es ziemlich schnell mit der Spannung runter - wenn du da bei geringer Last (Schweben) ankommst, ist es ggf. bereits zu spät.

            Eine Warnschwelle von z.B. 3,6V führt andererseits immer dazu, dass "es fiept" wenn z.B. ein Looping durchgezogen wird.
            Das nervt und bringt nix.

            Die Warnschwelle ist sinnvoll
            1. damit man weiß, wann eine Zelle gestorben ist.
            2. damit man nicht versehentlich mit nem leeren Akku startet
            (ja, auch das soll schon vorgekommen sein)

            Ansonsten nach Timer und Kapazität fliegen.

            Kommentar

            • sailor377
              sailor377

              #21
              AW: Sinnvolle Warnschwellen für Einzelzellen-Spannungen bei LiPos

              @sven.sh: Es geht bei der ßberwachung ja nicht in erster Linie darum, um zu erfahren, wie leer der Akku ist, sondern darum den Akku nicht durch Tiefentladung zu schädigen. Ein alter oder schwacher Akku bricht natürlich ein, wenn man gut rein pitcht, erholt sich jedoch relativ schnell. Ob der Akku fast voll ist oder fast leer ist doch absolut unwichtig Wenn du bei 5°C einen guten Akku fliegst geht er auch in die Knie und wird tiefentladen, bzw. bewegt sich die Zellen-Spannung in einem gefährlichen Bereich. Den Timer interessiert es nicht wie warm / kalt es ist oder wie du in Knüppel langst. Und wenn man die Zellen mit der ßberwachung ohne Gefahr leer saugen kann, kann man ja auch seine Flügzeit danach richten.

              Die Aussagen kann ich daher nicht wirklich verstehen Wenn ich einen 20C Akku habe, der stark einbricht schwebe ich den Akku halt nur und mache damit keine Tic-Tocs, dann kann ich ihn auch gefahrlos an 20% Restladung bringen, ohne das er dicke Backen bekommt.

              Nach den mittlerweile 52 Flugen habe ich für mich die Werte ermittelt, mit denen ich glücklich bin. 3,5V pro Zelle bei normalen Akkus und 3,6V bei neuen Akkus. Mit 3,5V komme ich abhängig von der Akku Güte auf Werte zwischen 21-40% der Rest Kapazität. SLS kommen auf unter 30% locker, blaue Turnigys 20C müssen eben bereits mit 40% gestoppt werden.

              Viele Grüße
              Alex

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              • spacebaron
                helispecials.de
                Hersteller Tuningteile
                • 21.09.2005
                • 2434
                • Erich
                • Trofi, auf der wilden Wiese, MFF Bitz und MFC Oberhausen

                #22
                AW: Sinnvolle Warnschwellen für Einzelzellen-Spannungen bei LiPos

                hallo,
                genau. nach timer und kapa.
                wer garantiert denn, dass bei 10,5V gesamtspannung die teilspannungen gleichmässig auf die einzelzellen passen. theopraktisch könnte eine zelle 3v haben und die andere 4,2v man würde nicht bemerken wenns brennt.
                wenn ich nach einem flug in einen 5000er lipo 4700 nachlade, müsste ich mir gedanken machen was mit dem akku als nächstes passiert. das wird zwei driemal gemacht und das ding ist kaputt.
                fliegt mal einen lipo bis zur 20%grenze leer und messt dann die einzelspannungen der zellen nach. die wird meist um die 3,7v ungelastet sein. möchte aber jetzt nicht bei +/-0,05V nachdiskutieren.

                neulich hatte ich so einen akkukandidat mit 2500mAh. vorab war zu beobachten, dass sieser kandidat 68mOhm innenwiderstand beim laden hatte. bei geladenem akku waren alle zellen um die 4,18V. gemessen mit dem lipochecker. anzeige des checkers bei 97%. schön, zum fliegen mit dem logo 400.... 5 min wie immer vollgas. nach den 5 min hatten fünf zellen 3,7 +/- 0,04V und lagen bei 20% restkapa. eine der zellen hatte leider nur 3.0V und lag bei 3% restkapa. nachdem ich den akku ne weile liegen lies war die eine zelle wieder bei 3,7V. spasserhalben habe ich den akku dann mit dementsprechenden sicherheitsvorkehrungen und unter aufsicht geladen. und siehe da, die eine zelle hat wie die anderen auch wieder ihre 4,17V erreicht. da liess ich nicht locker. wieder zum fliegen und wieder das gleiche szenario nach 5 min. 3V und nur 3% restkapa. akku ist mittlerweile beim sondermüll.
                was ich damit sagen will..... ein telemetriesystem wird niemals eine vernünftige überwachung beim laden ersetzen.
                eine lipozelle lastfrei bis auf permanent 3,5 entladen ist mit der zeit der sichere tod für den akku und eventuell auch für das modell.

                für mich ist immer die einzelzellenüberwachung der spannungslage zueinander direkt nach dem flug ausschlaggebend ob ich einen akku ausselektiere oder nicht.

                gruss
                TDF,TDR1,TDR2,2xLogo400CFK,ME262,Edge540,TRex600N, Ergo50,CH53Ec.s.,H500,VBC+Touch..

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                • fwbp34
                  fwbp34

                  #23
                  AW: Sinnvolle Warnschwellen für Einzelzellen-Spannungen bei LiPos

                  Auch auf die Gefahr hin jetzt Prügel zu bekommen.

                  Außer dem Riesenteil von Graupner gibt es keine Einzelzellenüberwachung für 12s. Also überwache ich die Gesamtspannung und lade spätestens bei 12x3,5V=42V. Zusätzlich habe ich noch einen Timer programmiert, mehr als 5min mag ich eh nicht fliegen.

                  Zusätzlich schaue ich mir bei jedem Ladevorgang im LogView den Laderverlauf der Einzelzellen an, wenn hier eine signifikant ausscheert geht der Akku zum Resteverwerter.

                  Kommentar

                  • Taumel S.
                    Senior Member
                    • 31.12.2008
                    • 26320
                    • Helfried
                    • Ã?sterreich

                    #24
                    AW: Sinnvolle Warnschwellen für Einzelzellen-Spannungen bei LiPos

                    Zusätzlich schaue ich mir bei jedem Ladevorgang im LogView den Laderverlauf der Einzelzellen an
                    Auch eine Möglichkeit. Ich würde aber gelegentlich noch die Zellen im Flug loggen. Man kann ja beispielsweise heute die ersten 6 oder 8 Zellen loggen und nächste Woche die zweiten 6 oder 8 (wenn man keinen 12s Logger hat). Das bewährt sich bestens, zumal so ein Logger (ohne Telemetrie) nur 20 Euronetten kostet.

                    Kommentar

                    • fwbp34
                      fwbp34

                      #25
                      AW: Sinnvolle Warnschwellen für Einzelzellen-Spannungen bei LiPos

                      Naja Logger ist Murcks, ich lese auch die Daten von JLog nur bei Vorkomnissen aus. Ich bete da eher das Graupner einen niedlichen kleinen 12s Sensor auf den Markt bringt.

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                      • Hero67
                        Hero67

                        #26
                        AW: Sinnvolle Warnschwellen für Einzelzellen-Spannungen bei LiPos

                        Eine Tiefentladung und eine damit verbundene Schädigung des Akkus hat nix, aber auch gar nix mit der Spannung unter Last zu tun.

                        Eine Warnspannug nur nach dem Akkutyp einzustellen, ist ebenso sinnfrei, wie dies nur nach dem Flugstil zu machen. Erst beides zusammen ergibt Sinn.

                        Akku mit geringer C-Rate = großer Innenwiderstand = größerer Spannungabfall = Warnspannung eher erreicht. Heißt aber nicht dass er dewegen lerer ist, als ein Akkus mit höherer C-Rate.

                        Leistungsfressender Flugstil/Drehzahl = höhere Stromstärke = größerer Spannugsabfall = s.o.

                        Die Warnspannung sollte man umso ernster nehmen, je mehr man nur am rumschweben ist und je größer die C-Rate ist. Das Ende kommt dann nämlich ganz schnell.

                        Akkus mit kleinerer C-Rate + Looping + Spannungswarnung = hat nichts zu sagen.

                        Es ist richtig, die Einzelzellen nach dem Flug zu checken, um festzustellen ob einzelne Zellen eine große Drift aufweisen oder vlt. sogar tiefentladen sind. Dann kann man den Akku entsorgen.

                        Nur hat man den Akku eben nicht dadurch geschädigt, dass eine einzelne Zelle tiefentladen wurde, während die anderen noch OK sind. Der Akku war dann vorher schon hin.

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                        • sailor377
                          sailor377

                          #27
                          AW: Sinnvolle Warnschwellen für Einzelzellen-Spannungen bei LiPos

                          @spacebaron: Das will ich acuh nicht abstreiten. Eine Zelle komplett ohne Last auf 3,5V zu bringen ist ungesund und auch blöd. Das bei einer Gesamtspannngsmessung eine Zelle auf 3.0V runter geht, ohne das man es merkt ist auch klar. Das hatte ich, zwar nicht ganz so gravierend bei einem Nano-Tech Akku. Gesamtspannung 11V eine Zelle bei 3,5 die anderen bei 3,7. Ich überwache eben beide Spannungen. Rein nach Kapa zu fliegen finde ich, funktioniert nicht wirklich. Angenommen ich lege 80 Ampere an einen 20C 2000er Akku an, wird der Akku bereits nach 1 Minute 3.0V Pro Zelle haben, aktiv habe ich aber gerade Mal vlt. 800-1000 mAh gesaugt. Was mit dem Akku passiert, wenn ich 1600 mAh (80%) aus dem Akku nach einer Minute und 30 Sekunden mit 80 A Dauer entnehme, könnt ihr ich eich denken, danach kann ich den Akku direkt wegschmeißen. Diese Rechnung ist nur ein krasser Beispiel, was eben passieren kann, die einzelnen Werte stimmen natürlich nicht, soll nur verdeutlich, dass was ich meine.

                          Naja ich will keinem meine Meinung aufzwingen, wer will kann auch natürlich nach Kapa + Timer fliegen. Es ging bei dem Threat eigentlich nur um vernünftige Schwellenwerte für Alarme und nicht um Frage, soll ich nach Kapa fliegen oder ähnliches. Ich werde bestimmt nicht nach Kapa oder Timer fliegen, sondern nur nach einzelzellen Spannungen oder Gesamtspannung.

                          Viele Grüße
                          Alex

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                          • 0n3 70uch
                            Member
                            • 15.09.2011
                            • 129
                            • Fabian
                            • Wermelskirchen

                            #28
                            Hallo,

                            bei uns im Verein hat sich als Warnschwelle für den Muli6s (Jeti) eine Spannung von 3,56V durchgesetzt. Nach dem Alarm kann man noch in Ruhe landen und nach der Landung geht die Spannung auf etwa 3,7 bis 3,75V hoch.

                            Wichtig: Wenn es draußen kälter wird kann es sein, dass diese Schwelle schon nach einer sehr kurzen Flugzeit erreicht wird. Wenn der Akku dann nicht mehr belastet wird, geht die Spannung teilweise wieder über 4V. Besonders gut ist das kalte Wetter für die Lipos also nicht gerade.

                            Gruß
                            Fabi
                            JETI4ever

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                            • Hero67
                              Hero67

                              #29
                              AW: Sinnvolle Warnschwellen für Einzelzellen-Spannungen bei LiPos

                              Zitat von 0n3 70uch Beitrag anzeigen
                              Besonders gut ist das kalte Wetter für die Lipos also nicht gerade.
                              Den Akkus selbst macht das nichts aus, nur geht durch den höheren Innenwiederstand die Spannungslage eher in den Keller. Aus einem 40C Akku wird beim kalten Aussentemperaturen dann ein 20C.
                              Trotzdem kann man den 40C Akku bei Kälte mehr fordern als einen 20C bei warmem Wetter. Gleich zu Anfang ordentlich Drehzahl und in die Knüppel langen -> Akku erwärmt sich und plötzlich hat man doch wieder eine längere Flugzeit bis zur Warnspannung.

                              Kommentar

                              • fireball
                                Senior Member
                                • 07.04.2009
                                • 2554
                                • Marcus
                                • wohnen: Viernheim fliegen: MFC Gernsheim

                                #30
                                AW: Sinnvolle Warnschwellen für Einzelzellen-Spannungen bei LiPos

                                Zitat von fwbp34 Beitrag anzeigen
                                Außer dem Riesenteil von Graupner gibt es keine Einzelzellenüberwachung für 12s.
                                FrSky, 6S-Monitore kaskadierbar zu 12S.
                                Greets,
                                Marcus

                                Kommentar

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