Kabeldurchmesser - Beschränkung des Ladestromes?

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • romsch1
    Member
    • 09.10.2007
    • 855
    • Roman
    • Gols-MFC Aero Gols

    #16
    AW: Kabeldurchmesser - Beschränkung des Ladestromes?

    Hallo Roland

    Danke für diese Erklärung mit der kann ich was anfangen,hab mir schon gedacht das es da keine Probleme geben dürfte,da auch zb die ReglerKabel des Jive 120 Hv ja auch nicht stärker sind

    Gruß Roman
    Goblin 700C,Goblin 380,Logo 700, Logo 600SX V2,Gaui X3 alles mit V-Stabi und VBAR Control

    Kommentar

    • Goebel
      Member
      • 20.02.2010
      • 151
      • Fabian
      • Dortmund

      #17
      AW: Kabeldurchmesser - Beschränkung des Ladestromes?

      Zitat von Roland Beitrag anzeigen
      Hallo,



      Die gängigen 4qmm reichen locker für den Betrieb mit einem 12s im Heli aus.
      Dazu ein kleines Rechenbespiel:

      Der Durchschnittsstrom liegt je nach Flugstil so um die 40A. Peacks bei harten Manövern und entsprechender Antriebsauslegung gehen schon mal auf 180A. Das entspricht einer Spitzeneingangsleistung von 7kW (bei 3,9V/Zelle = 46V unter Last)
      4qmm Kupfer hat einen Widerstand von 0.008Ohm auf den Meter. Gehen wir von einer Kabellänge Regler/Akku von 0.5m aus, ergibt das bei einem 180A Peack einen Spannungsabfall von 0.72V.
      Da gehen wir in Bereiche, wo das keine Rolle mehr spielt. Hier werden der Ri der Zellen, Innenwiderstand der Fet's des Reglers und der ßbergangswiderstand der Steckverbinder einen wesentlich größeren Einfluß spielen als vor die Wahl gestellt zu werden: 4qmm oder doch lieber 6qmm Anschlußkabel.

      mfg
      Roland
      Hallo, endlich mal eine "wissenschaftliche" ßberlegung;-)
      Leider mit etwas falscher Interpretation:

      Der Spannungsabfall von 0,72V am Kabel ist nicht das eigentliche Problem. Der Spannungsabfall plus die 180A peakstrom führen zu einer nur an den Kabeln abzuführenden Wärmeleistung von ca 130W (180A mal 0,72V = 129,6W)! Ist etwas sehr hoch und sicherlich nicht realistisch. Nehmen wir mal 30W an den Kabeln an, dann werden die schon lecker Warm, wenn nicht vielleicht sogar zu warm. Mir den Steckern dazwischen kommen sicherlich nochmal einige mOhm dazu. Ich denke 40-50watt an den kabeln und steckern ist bei einem speedflug zum Beispiel durchaus realistisch!

      Das ist mehr wärmeleistung als mein Lötkolben hat...

      Das muss jetzt noch nicht heißen, dass es so nicht funktioniert: wenn die Wärme abgeführt werden kann gibt's kein Problem.
      Ich würde nach den Flügen einfach mal gucken ob die Kabel warm werden. Dann ist man auf der sichereren Seite

      Noch besser ist natürlich immer: möglichst großen Querschnitt!

      Gruß, Fabian
      Zuletzt geändert von Goebel; 15.09.2011, 14:45.
      DX7
      T-Rex 450 Sport mit AR6110 und Paddeln
      T-Rex 600 CF mit AR7000 und Microbeast

      Kommentar

      • You<3
        You<3

        #18
        AW: Kabeldurchmesser - Beschränkung des Ladestromes?

        Zitat von Goebel Beitrag anzeigen

        Der Spannungsabfall von 0,72V am Kabel ist nicht das eigentliche Problem. Der Spannungsabfall plus die 180A peakstrom führen zu einer nur an den Kabeln abzuführenden Wärmeleistung von ca 130W (180A mal 0,72V = 129,6W)! Ist etwas sehr hoch und sicherlich nicht realistisch. Nehmen wir mal 30W an den Kabeln an, dann werden die schon lecker Warm, wenn nicht vielleicht sogar zu warm. Mir den Steckern dazwischen kommen sicherlich nochmal einige mOhm dazu. Ich denke 40-50watt an den kabeln und steckern ist bei einem speedflug zum Beispiel durchaus realistisch!
        Hi,
        Deine Rechnung kann ich bestätigen, wer den Umweg über die 2-3 benutzten Formeln hier der Einfachheit halber umgehen will, kann auch die Formel für die Verlustleistung direkt benutzen: P = R * I^2

        Mich würde interessieren, wie du deine Behauptung stützt, dass die theoretisch errechnete Verlustleistung nicht der Realität entspricht und viel zu hoch ist?
        (nicht aus Kritik, sondern aus Interesse)

        Die ca. 130W Verlustleistung sind ja auch nur ein Peak-Wert bei angenomenen 180A.
        Wie lange der Peak dauert wird hier ja vernachlässigt. Oft stecken auch zu dünne Kabel solche Peak-Belastungen ohne Probleme weg, wenn sie dementsprechend kurz sind(Dauer des Peaks)!
        Ich denke auch , es ist gefährlich bei der Verlustleistung Werte zu Mitteln über bestimmte Abschnitte, denn oft hängt es dann am schwächsten Glied in der Kette wie z.B schlechte Stecker, dort wirkt sich die hohe Verlustleistung durch große Wärmeentwicklung aus und kann z.b. zum Auslöten der Stecker führen.

        Gruß
        Stefan

        Kommentar

        Lädt...
        X