Skalierendes Ladegerät

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  • Bernd Hohmann
    Bernd Hohmann

    #1

    Skalierendes Ladegerät

    Nach 20 Jahren Abstinenz bin ich wieder in das Thema Modellflug eingestiegen - da hat sich ja einiges geändert und verbessert.

    Habe zzt. eine Blade mCX Stubenfliege und einen 120SR (zzt. noch mit Stützrädern). Geplant ist Ende des Jahres ein Quad/Oktokopter für eher "seriösere" Anwendungen wie Luftbilder zur Schadensbegutachtung, Emissionsmessungen etc. Darüber hinaus will ich mal bisserl mit LiPo Akkus experimentieren, zb. als Stromversorgung für Micro-PCs (12V, 100-500mA) - was bedeutet, dass ich fertige Zellen parallel und seriell schalten muss.

    Das gibt also ein Sammelsurium an Steckverbindern und Leistungsklassen und ich habe keine Lust, mir nochmal 2-3 Ladegeräte auf den Tisch zu stellen.

    "Leistung" im Sinne von "mal eben vor Ort via Autobatterie alles voll knallen" brauch ich nicht: im Zweifelsfalle werden einfach so viele Akkus angeschafft wie für die Aufgabe benötigt.

    Ideal wäre also für mich ein Ladegerät, was man mit der 220V Steckdose verbindet und wo ich einfach alle meine Akkus von 1S/150mAh bis ... keine Ahnung, was der xKopter brauchen wird reinstecken kann, mir irgendein Lämpchen sagt "Geladen" und verhindert dass einem der Akku um die Ohren fliegt.

    Wenns dann noch irgendwo anzeigt, dass der Akku kaputt oder bald kaputt ist - gerne.

    Also eine richtig schöne, DAU-Kompatible Lösung

    Was nimmt man da am besten? Die Firma hat dafür ein Budget bis 500 EUR bereitgestellt.

    Bernd
  • Derroylo
    Senior Member
    • 11.08.2009
    • 1550
    • Carsten
    • Lingen / Wachendorf

    #2
    AW: Skalierendes Ladegerät

    Beschäftige mich selber gerade etwas mit Hexacopter für Luftbilder, die ganze Thematik ist nicht einfach Will mir auch ein kleines Nebengewerbe damit aufbauen und konstruiere den gerade im CAD. Möchtest du den kaufen oder selber konstruieren/bauen? Würde mich nur mal so interessieren.

    Welches Ladegerät du nimmst hängt davon ab was du laden möchtest. Auch in Bezug auf die Planung mit dem Quad/Hexa/Octocopter solltest du erstmal wissen welchen ihr euch besorgt und welche Zuladung ihr mitnehmt. Je grösser die Zulast ist, umso höher ist natürlich auch der Stromverbrauch und ergo braucht ihr auch grössere Akkus. Wenn ihr einen kauft, liegen dann schnell im 5stelligen Bereich, wird es sicherlich auch ein passendes Ladegerät dafür geben beim Hersteller.

    Wenn du dir normale Ladegeräte mal anschaust können die eigentlich alles was du brauchst, du musst es nur bedienen können. Wobei das auch kein Hexenwerk ist, du wählst einmal den Akkutyp(LiPo, NiMH etc.) aus, das Ladeprogramm(einfach laden, mehrere zyklen etc), welche Spannung(bei LiPos) und mit welchem Strom geladen werden soll. Das ebend einzugeben dauert 10Sekunden.
    Derzeit nurze ich HobbyKing Online R/C Hobby Store : iCharger 106B-plus 250W 6s Balance/Charger, finde ich sehr gut soweit. Kann man auch an einem PC anschliessen um sich die einzelnen Ladekennlinien anzusehen. Dazu bräuchtest du halt noch ein passendes Netzteil(gibt auch Ladegeräte die eins eingebaut haben aber sind schon eher selten).
    Wenn ihr mit der Planung eures Copters voran kommt, dann könnt ihr euch auch entscheiden welches Ladegerät ihr nehmen solltet.

    Ob ein Akku kaputt ist oder nicht kann dir ein Gerät nur bedingt sagen. Bei LiPo´s merkst du das daran das eine Zelle beispielsweise nicht mehr die volle 4,2V erreicht oder das er sich stark aufbläht.
    T-Rex 470, T-Rex 700, Aurora 9x
    MFC-Lingen

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    • Bernd Hohmann
      Bernd Hohmann

      #3
      AW: Skalierendes Ladegerät

      Zitat von Derroylo Beitrag anzeigen
      Möchtest du den kaufen oder selber konstruieren/bauen?
      Wärend meines Studiums musste ich mal die Golden Gate Bridge durchrechnen (keine Ahnung, was das mit E-Technik zu tun hat - aber der Prof wollte das so). Heute verlasse ich mich eher auf ein "best practice Design" - also alles das, worüber in den Foren nicht zu Negativ geschrieben wird.

      Wird also fertig gekauft. Mein Händler murmelte was davon, dass im September irgendein Quadkopter-Bausatz mit kräftigen Motoren für < 400 EUR Netto HEK kommen wird der meinen bescheidenen Ansprüchen genügen wird - das wird wohl der Einstieg.

      Unten drunter ein Gerüst für eine Kompaktkamera (1x Servo für Neigung, ggf 1x Servo für Auslösung) sollte sich ala Fischertechnik problemlos konstruieren lassen.

      Bislang machen diese Hyperion Netzteile einen guten optischen Eindruck weil es dafür Adapter für allen möglichen Kabelkrams gibt. Welches Netzteil mit welchem Adapter läuft und was ich brauche hat sich mir allerdings noch nicht erschlossen... Hmpf!

      Wie issen das bei Deinem Hobbyking mit Adapterplatinen - oder hab ich hier irgendwo was ganz Grundsätzliches übersehen?

      Bernd

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      • Derroylo
        Senior Member
        • 11.08.2009
        • 1550
        • Carsten
        • Lingen / Wachendorf

        #4
        AW: Skalierendes Ladegerät

        "Irgendein Quadkopter- Bausatz" ist gut Bei 400€ kann ich mir nicht so wirklich vorstellen das es wirklich was taugt. Da würde ich erstmal schauen was das denn überhaupt für einer ist, welche Elektronik eingesetzt wird etc. Eine sehr leichte Kamera mag der vielleicht noch tragen können aber das wars dann auch. Zudem wird dann auch die Flugzeit nicht sehr lange sein.

        Bei der Kamerahalterung musst du auch bedenken das du dich mit Vibrationen rumschlagen musst, sprich die Kamera muss entsprechend entkoppelt sein vom Rest, evtl auch die Motoren nochmal extra dämpfen. Es gibt für die Kompaktkameras auch schon fertige Halterungen, fangen so bei 100€ an(ohne Servos).
        Dazu dann noch ein entsprechendes Landegestell damit du genügend Bodenfreiheit hast.

        Um damit mal etwas zu spielen ist so ein 400€ Teil sicherlich nicht schlecht aber wenn du es profesionell machen möchtest, wirst du um einen Selbstbau nicht herum kommen. Ausser du möchtest halt viel Geld ausgeben.

        Für mein Projekt werde ich die Elektronik von FrontPage - UAVP-NG - The Next Generation multicopter nutzen, die kostet ca. 400€. Dazu dann noch Motoren, Regler, Servos, Empfänger, Akkus und halt das Gehäuse an sich. Ich peile so an die 1000€ ein für alles.



        Das Ladegerät wird über einfache Bananenstecker an das Netzteil angeschlossen oder meinst du von den Akkus an das Ladegerät? Die Ladegeräte haben ne Banenbuchse an denen du das entsprechende Kabel anschliessen kannst. Entweder kaufst du dir dann das entsprechende Kabel oder baust es dir selber. Es gibt aber auch sowas HobbyKing Online R/C Hobby Store : PLUG-KING Multi-19 Mega Charge Plug Adapter Set.
        Jeder Akkuhersteller verwendet meistens immer andere Stecksysteme, daher sucht man sich eins aus und falls nötig lötet man dann halt den gewünschten Stecker dran.

        Mit der Adapterplatine meinst du wahrscheinlich die Balancerstecker, diese brauchst du nur um die Akkus zu balancen und nicht zum laden selber. Gibt aber auch für alles eine Adapterplatine, auch hier variert der Stecker je nach Akkuhersteller.
        T-Rex 470, T-Rex 700, Aurora 9x
        MFC-Lingen

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        • Bernd Hohmann
          Bernd Hohmann

          #5
          AW: Skalierendes Ladegerät

          Zitat von Derroylo Beitrag anzeigen
          "Irgendein Quadkopter- Bausatz" ist gut Bei 400€ kann ich mir nicht so wirklich vorstellen das es wirklich was taugt.
          Du musst umrechnen. 400 EUR Netto HEK sind etwa (400+5%+19%) 500 EUR Endverkaufspreis (EVP) als Minimum, wer ein Ladengeschäft pflegen muss sogar noch teurer.

          Die Parrot-Drohne gibt es bereits für 399 EUR (EVP), der GAUDI 330X mit Aufrüstkit zum 500X kostet so um die 485 EUR EVP und das kann schon etwas Last tragen.

          Zitat von Derroylo Beitrag anzeigen
          Da würde ich erstmal schauen was das denn überhaupt für einer ist, welche Elektronik eingesetzt wird etc. Eine sehr leichte Kamera mag der vielleicht noch tragen können aber das wars dann auch. Zudem wird dann auch die Flugzeit nicht sehr lange sein.
          Ja, was das für ein Modell sein wird war ich bislang zu faul zu erfragen. Aber ich geh da recht locker ran.

          Eine Canon 1D Mark IV mit 28-70L USM Objektiv soll er ja nicht tragen, ich denke da eher an eine Kompaktknipse mit 150gr Gewicht.

          Zitat von Derroylo Beitrag anzeigen
          Es gibt für die Kompaktkameras auch schon fertige Halterungen, fangen so bei 100€ an(ohne Servos). Dazu dann noch ein entsprechendes Landegestell damit du genügend Bodenfreiheit hast.
          Ja, sowas in der Art. Diese kleinen Kompaktknipsen haben eine erstaunliche Bildqualität für ihre Grösse.

          Zitat von Derroylo Beitrag anzeigen
          Um damit mal etwas zu spielen ist so ein 400€ Teil sicherlich nicht schlecht aber wenn du es profesionell machen möchtest, wirst du um einen Selbstbau nicht herum kommen.
          Abwarten. 400 EUR Netto (~500 EUR EVP) bringt schon mal einen Kopter zum ßben. Akkus dazu, Landegestell, selbergefrickelte Kamerahalterung (dem Ingenieur ist nichts zu schwör!) und dann Erfahrungen sammeln. Im Internet sind ja hinreichend viele Baupläne und Erfahrungsschätze vorhanden.

          Danke für den Tip fürs Ladegerät!

          Bernd

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