...habe gerade meinen neuen 800er Eneloop 4 Zeller ans Ladegerät gehängt und mit
2A, belastet - entladen - dabei festgestellt, dass das Teil bis 4,1 V zusammenbricht -
ist das normal ??
Hintergrund: Ich will meine Stützakku 1700er NicD durch diesen leichteren Eneloop ersetzen, bei meinem Logo 600, mit ner BLS452 Servo bestückung....
gibt es durch das starke Einbrechen der Spannung evtl. Bedenken, dass ein 800er Eneloop zu
unterdimensioniert ist ??
gibt es durch das starke Einbrechen der Spannung evtl. Bedenken, dass ein 800er Eneloop zu
unterdimensioniert ist ??
Mit deiner Messung gibst du dir doch selber die Antwort.
Die Eneloops sind super im Sender oder in der Fotoknipse aufgehoben, aber ich würde die niemals als RX. oder Stützakku einsetzen weil das keine Hochstromzellen sind.
Wenn du was kleines leichtes, aber trotzdem belastbares haben willst, nimm z.B. so einen Akku: KLICK
Die Eneloops haben halt einen relativ hohen Ri, wodurch die Spannung (logischerweise) bei Belastung relativ schnell zusammenbricht, bei den größeren Zellen dürfte der Einbruch nicht so groß sein.
Allerdings sollte das ja nur ein Stützakku und kein Empfängerakku sein
der bricht ein, hat aber gereicht um letzte Woche meinen Logo zu retten...
(ältere Jive Version)
BEC ist aus gegangen, Antrieb aber weiter gelaufen, irgendwann hat es mal kurz schwammig reagiert und 1x gezuckt, sofort gelandet - AC3X sagte min. Spannung war bei knapp über 3V...
Aber der Heli ist heile - Stützakku ab, alles aus... Keine Ahnung wie lange ich "nur" über den Stützakku geflogen bin.
Kommt sicher auch auf die Komponenten an, bis zu welcher min. Spannung sie arbeiten und wie viel Strom sie ziehen. (AC3X, Futaba 6008, MPX Titan Digi, BLS 251)
also Eneloop sind gute Akkus, kaum Selbstentladung und lange Lebensdauer und ziemlich robust fast schon wie seinerzeit die guten alten NiCd und kein Vergleich zum sonstigen NiMh "Schrott"
[SIZE="4"]ABER:[/SIZE]
800er können maximal 4A Dauer und 5A Peak.
2000er können maximal 8A Dauer und und 10A Peak.
Was ich hier mit Dauer angebe heißt, dass sie auf ca. 1V / Zelle einbrechen und auch nur mehr ca.70% der Nennkapazität hergeben. Die Peaks sollten max. ca. 0,5s und nicht von der Dauerlast weg auftreten, sodass mehr als 1V / Zelle übrig bleibt.
Für dich heißt das: Der 800er ist als Stützakku fürs BEC geeignet, wenn du ihn nur als großen Kondensator verwenden willst, was m.M.n durchaus Sinn ergibt. Das BEC sollte aber den Kurzschlussstrom für alle Servos gleichzeitig liefern können. Wenn das BEC stirbt, kann der 800er reichen, muss aber nicht, da bei 3V wie von Sebastian geschrieben mancher Empfänger schon nen Reset fährt, der dann a) dauert und b) meistens alle Servos gleichzeitig wieder anfahren und nen neuen Reset wegen Unterspannung auslösen -> a) und b)
Willst du das ganze als wirklichen Empfängerakku einsetzen, sollte der Kurzschlussstrom für alles Servos unter der von mir angegebenen Dauerlast liegen!
Kurzschlussstrom von Servos kann man übrigens ganz gut mit nem Uni Test von SM oder ähnlichem Gerät messen, oder man bastelt sich selber was mit Multimeter und Servotester.
Warum dein 800er so stark einbricht? Entweder du hast nen alten oder kaputten erwischt oder, was ich eher vermute: Zu dünne Kabel!!! und schlechte Stecker!!!
Die "nomalen" Servostecker sollte man m.M.n nicht für mehr als 2A einsetzen und Bedenke die Faustregel für mäßig lange Kabel (bis ca. 50cm) Pro Ampere das fließen muss mind. 0,1 qmm Querschnitt.
Selber setzte ich Eneloop als Empfängerakku (800er und 2000er und 2000er 2P) in vielen Flächenmodelen ein und im 550er Eigenbau nen 2000er, meine Sevos (3x DS8081 / 1x BLS 251) ziehen aber max. 4,5 A bei 5V. Geloggter weise weiß ich, dass meine Akkuspannug im Flug nie unter 4,7 V war, nutze den Akku aber auch nur zu 50% Kapazität aus, was immerhin 6-8 Flüge sind.
Also: Eneloop ja, aber man muss wissen wo wie und für was.
mfg
Stefan
Zuletzt geändert von MicroF-104; 13.03.2011, 21:39.
Hast du die Akkus denn eigentlich vorher formiert?
Ja, NiMh Akkus muss man formieren um die max. Leistung zu erzielen, aber das ist nicht das größte Problem. Aufgrund der sehr hohen Selbstentladung muss man sie auch quasi immer "in Bewegung halten", was recht aufwendig ist und auch dann ist die Gesamtlebenserwartung eher gering - hab keinen über 4 Jahre bekommen. NiCd Akkus musste man auch formieren, aber das war auch deren einzigstes Problem und deutlich geringer als bei den NiMh, aber die Eu hats ja verboten und nicht bedacht, dass 1/5 Lebensdauer mehr Sondermüll bringt als das bisschen Cadmium.
Aber das ist hier nicht das Thema, es geht nicht um "normale" NiMh, die man auf keinen Fall mit Eneloops vergleichen sollte. Da hab ich nämlich noch welche von den allerersten von vor ca. 4 oder 5 Jahren und bis auf ein bisschen mehr Innenwiderstand und ca. 5-10% Kapazitätseinbruch fehlt denen nix
Die kommen vorgeladen von Sanyo, und wenn die alle aus der gleiche Charge kommen sind die so gleich, dass man da nix formieren muss. Das formieren im herkömmlichen Sinne (lange überladen mit wenig Strom) tut den Akkus auch nicht sonderlich gut. NiCds wars wurscht, NiMhs brauchte es, auch wenns nicht zwansläufig gut für sie war und Eneloops tut es nicht gut, die brauchen das aber auch nicht. Beim Formieren/ßberladen ist die Chemie in einer Art "Ausnahmezustand", da die Energie die du dabei reinsteckst ja nicht mehr aufgenommen werden kann sondern in Wärme gewandelt werden muss. Der Akku fühlt sich also wie du, wenn du 12 Leberkässemmeln gegessen hast
Zum formieren der Eneloops reicht das bisschen, das du eh überlädst, da das Ladegerät ein bisschen Zeit zum Abschalten braucht. Von daher sollte man sie auch (wenigstens gegen Ende des Ladevorgangs) recht langsam laden.
Als ideal und auch von Sanyo empfohlen haben sich 200 mA für die 800er und 500 mA für die 2000er rausgestellt.
...danke Stefan, für die fundierten wirklichen Erfahrungen, mit dem seltenen
fachlichen Know How -
zumindest für mich als Fragender, waren deine Posts weitaus hilfreicher, wie die so mancher
2 Zeiler - Pauschalposter, welche hier gefühlsmässig einfach nur ihren Senf dazugeben wollen.
Ich habe meine Schlüsse gezogen,
werde meinen 1700er 4 Zeller NiCd mit den KR Zellen durch den
zeitgemässeren 800er Eneloop ersetzen -
der lediglich als BEC Stützakku dienen soll.
habe eine ordentliche Verkabelung, dicke Kabel über MPX-Stecker vom Akku an einen Sternpunkt, an dem alle TS-Servos hängen (und damit die AC-3X mit 3 Kabeln), die 3V waren also "real" und nicht "auf dem Weg verloren".
Ob das Zucken schon ein kurzer ausstieg/Reset des 6008 war weiß ich nicht, vermute es aber. Die Futabas sind damit glaube ich recht flott.
Es kann eben in meinem Fall durchaus sein, das ich damit schon 2 Minuten nur aus dem Eneloop geflogen bin - nicht möglich dies herauszufinden.
Ich denke für den "normalen Fall" eines BEC Ausfalls mit abschalten des Antriebs reicht der Eneloop zum autorotieren in den aller meisten Fällen dicke aus.
Was mich nur irritierte war der Umstand, dass der Antrieb nicht aus ging - normalerweise haben Futaba-Empfänger meines Wissens eine Battery-Failsafe Funktion, welche bei unterschreiten von 3,8V (?) den Antrieb aus schaltet...
habe eine ordentliche Verkabelung, dicke Kabel über MPX-Stecker vom Akku an einen Sternpunkt, an dem alle TS-Servos hängen (und damit die AC-3X mit 3 Kabeln), die 3V waren also "real" und nicht "auf dem Weg verloren".
Bin ich bei dir schon von ausgegangen - war auch mehr an Stefan gerichtet, der sich über die 4,1 V bei 2A gewundert hat.
Was mich nur irritierte war der Umstand, dass der Antrieb nicht aus ging - normalerweise haben Futaba-Empfänger meines Wissens eine Battery-Failsafe Funktion, welche bei unterschreiten von 3,8V (?) den Antrieb aus schaltet...
bis denn
Sebastian
Das Batt-FailSafe musst glaub extra aktivieren, bin mir aber nicht sicher.
Ich benutze sie nur als Stütze im TDR habe ich einen 2000er und im Voodoo einen 800er
eingebaut .Diese Saison das erste mal mit Stütz Akku unterwegs.
Vorher bin ich immer ohne geflogen und das auch ohne Probleme .
Habe auch noch einen Jive80HV mit älterer SW5 im Einsatz auch bisher ohne Probleme.
Hoffe sie werden nie gebraucht!
Bin ich bei dir schon von ausgegangen - war auch mehr an Stefan gerichtet, der sich über die 4,1 V bei 2A gewundert hat.
Das Batt-FailSafe musst glaub extra aktivieren, bin mir aber nicht sicher.
mfg
Stefan
Tach Stefan,
Tatsache, Battery-Failsafe muss gesondert eingeschaltet werden... Muss noch mal in die Anleitung gucken, ob es noch mehr diesbezügliche Optionen zu beachten gibt.
Bei 35Mhz war es immer aktiv... Der Antrieb wurde ausgeschaltet, konnte aber durch Gas aus/an wieder aktiviert werden.
Ich benutze sie nur als Stütze im TDR habe ich einen 2000er und im Voodoo einen 800er
eingebaut .Diese Saison das erste mal mit Stütz Akku unterwegs.
Vorher bin ich immer ohne geflogen und das auch ohne Probleme .
Habe auch noch einen Jive80HV mit älterer SW5 im Einsatz auch bisher ohne Probleme.
Hoffe sie werden nie gebraucht!
Hast du 4 oder 5 Zellen 800er?
Gruß
Ralph
Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die wir nicht nutzen.
Gru�? Ralph
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