Innenwiderstand und C-Rate

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  • joachim68
    joachim68

    #1

    Innenwiderstand und C-Rate

    Mit meinem neuen Lader ist natürlich auch eine Bedienungsanleitung mitgekommen
    Und diese sogar in besten Deutsch geschrieben.

    Da der Lader auch den Innenwiderstand der einzelnen Zellen misst, ist auch ein kleines Kapitel über das Verhalten der Zellen beim Laden und Entladen im Zusammenhang mit Lade-bzw. Entladerate und Innenwiderstand.

    Ich zitiere mal aus der Anleitung:
    Durch die Anzeige der einzelnen internen Zellenwiderstände können sie einen Akkupack genauer bewerten, Qualität und Zustand
    sind genau erkennbar. Wenn alle Zellen einen geringen Innenwiderstand haben, ist das der beste Indikator dafür, dass der Akku
    mit einer höheren Lade- bzw. Entladerate behandelt werden kann.
    Zum besseren Verständnis hier zwei Beispiele:

    > Ein Akkupack kann mit bis zu 5 C ge- und mit 40 bis 45 C entladen werden, wenn der Innenwiderstand ca. 2 m? pro Zelle beträgt.
    Dieser geringe Widerstand ermöglicht größere Ströme ohne dass sich der Akku übermässig erwärmt.

    > Ein Akkupack kann mit bis zu 2 C ge- und mit 20 bis 30 C entladen werden, wenn der Innenwiderstand im Bereich von 17 bis
    20 m? pro Zelle beträgt.Dieser Widerstand ermöglicht diese Ströme, ohne dass sich der Pack übermässig erwärmt.Ein noch höherer
    Innenwiderstand verhindert, dass der Akku größere Lade- und Entladeraten verträgt, ohne sich zu stark zu erwärmen.

    Wenn eine Zelle schlechter als die anderen Zellen eines Packs ist, zeigt sich dieses deutlich an einem höheren Innenwiderstand.
    Dies beeinträchtigt insgesamt die Leistung des gesamten Akkus.
    Diese Worte kommen mir irgendwie bekannt vor. Eigentlich sind wir mit den NiXX auch nicht anders verfahren.
    Ich finde nur gut, das ich jetzt mal Zahlen zum vergleichen und einordnen habe.

    Da ich so einen eingegrenzten Vergleich über Lipos das erste mal habe kann ich natürlich über die Genauigkeit nichts sagen. Werde aber, wenn mein Interface gekommen ist, genauere Tests durchführen.
  • piotre22
    Senior Member
    • 27.04.2009
    • 3984
    • Peter

    #2
    AW: Innenwiderstand und C-Rate

    Verrätst du uns auch was das für ein Lader ist?

    Die Innenwiderstandsmessung an Ladegeräten ist so eine Sache, da sie nicht genau definiert ist, wie die Messung abzulaufen hat. Deshalb wird dir jedes Ladegerät beim gleichen Akku was anderes anzeigen...


    Piotre
    Eine Pizza mit dem Radius z und der Dicke a hat das Volumen Pi*z*z*a

    Kommentar

    • joachim68
      joachim68

      #3
      AW: Innenwiderstand und C-Rate

      Zitat von piotre22 Beitrag anzeigen
      Verrätst du uns auch was das für ein Lader ist?
      Ups, habe ich doch glatt übersehe
      Es ist das PowerLab 8, z.Z. noch die 1000 Watt Ausführung, aber nicht mehr lange
      Gibt hierzu auch schon den passenden Thread.

      Zitat von piotre22 Beitrag anzeigen
      Die Innenwiderstandsmessung an Ladegeräten ist so eine Sache, da sie nicht genau definiert ist, wie die Messung abzulaufen hat. Deshalb wird dir jedes Ladegerät beim gleichen Akku was anderes anzeigen...
      Ist mir schon klar (war bei den NiXX auch nicht anders), aber man hat damit aussagekräftige Vergleichswerte.

      Auszug aus der Anleitung:
      Bedenken sie, dass sich der Innenwiderstand der Zellen während der Ladung verändern kann.
      Das ist ganz normal und Ergebnis aus den verschiedenen Spannungen und Strömen, die während des Ladevorgangs auftreten.
      Was eigentlich zählt ist der durchschnittliche Innenwiderstand.
      Zuletzt geändert von Gast; 07.01.2011, 12:41.

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      • ChristophB
        Member
        • 20.10.2009
        • 540
        • Christoph
        • MSF Longkamp

        #4
        AW: Innenwiderstand und C-Rate

        Die Ableitung zu dem möglichen Lade/Entladestrom halte ich jetzt etwas dürftig. Eine 500er Zelle hat sicherlich einen größeren Innenwiderstand als eine 5000er Zelle gleicher Kategorie, also C-Rate. Der Strom, den die Zelle verträgt hängt maßgeblich zwar vom Innenwiderstand ab (Stichwort URI). die C-Rate jedoch ist ein Produkt aus Strombelastbarkeit und Kapazität. Das ist so als wenn du 10 500er Zellen parallel schaltest, dann hast du die gleiche Kapazität wie die 5000er. Bei einer Parallelschaltung verringern sich die Widerstände bzw. addieren sich die Leitwerte (1/Rges = 1/R1 + 1/R2 + 1/R...). Sonst hätten ja die 10 500er Zellen parallel geschaltet nur noch 1/10 Innenwiderstand als die 5000er.

        Gruß Christoph
        Logo 600SE,Logo 500 3D,Raptor 50V2 E,HK450TT Pro,HK500GT,mCPX,mSR
        MX22 (Spektrum 2G4)

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        • joachim68
          joachim68

          #5
          AW: Innenwiderstand und C-Rate

          Zitat von ChristophB Beitrag anzeigen
          Bei einer Parallelschaltung verringern sich die Widerstände bzw. addieren sich die Leitwerte (1/Rges = 1/R1 + 1/R2 + 1/R...). Sonst hätten ja die 10 500er Zellen parallel geschaltet nur noch 1/10 Innenwiderstand als die 5000er.

          Theoretisch ja
          Der Gesamtwiderstand ist kleiner als der kleinste Einzelwiderstand;
          Kannst aber bei einer Parallelschaltung von Stromquellen nicht so sehen.
          Da gilt es den Innenwiderstand (R[SIZE="1"]i[/SIZE]) jeder Stromquelle als Einzelwert anzusehen.

          Aber ich denke auch das der Innenwiderstand einer 500mAh Zelle anders zu bewerten ist, als die einer 5000mAh Zelle.
          Werde aber mal einige Tests durchführen und mal schauen ob man da irgendwie eine "Formel" dazu erstellen kann.

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