Welches Ladegerät reicht für MXC/MSR LiPo 3,7V & Senderakku DX7

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • schubsi
    Member
    • 06.01.2011
    • 822
    • Martin
    • BER ... ein RIESEN-Flugfeld ganz für mich alleine <prust>

    #31
    AW: Welches Ladegerät reicht für MXC/MSR LiPo 3,7V & Senderakku DX7

    Zitat von StephanH Beitrag anzeigen
    Wisst ihr auch ein Ladegerät welches die Daten (Zeit, Entladestrom; Spannung) auf den PC übertragen kann?
    Damit könnt man doch testen was ein Akku noch taugt. Das wäre doch sicher besser als sich nur auf das Fluggefühl zu verlassen, oder?
    Dein Wunsch sei mir Befehl!

    Eigentlich können (fast?) alle "B6"-Lader protokolliert werden, die einen von Werk aus (z. b. mein neues Robbe), teilweise mit Modifikationen (TTL-Wandler), teilweise mit merkwürdigen 3-poligen USB-Anschlüssen und speziellen USB-Kabeln...

    Aaaalso erstmal mein Fazit: So ein B6 oder vergleichbare ist ja schick, aber eigentlich für größere LiPos vorgesehen. Knackpunkt ist wahrscheinlich, dass die Dinger bei Erreichen der 4,20V-Grenze den Ladestrom reduzieren und diesen bei kleiner als 0,1A abschalten, in der Annahme "jetzt iss genuch". Der 4fach E-flite-Lader macht hier noch weiter, mit kleineren Ladeströmen, und "peitscht" den Akku weiter, bis auch die Leerlauf-Spannung bei 4,20V beträgt, während die Akkus nach dem Ende des Ladens mit dem B6 "nur" 4,14-4,15V Leerlaufspannung bringen. Die Differenz der entnehmbaren Strommenge betrug im Maximalfall 15 mAh, was bei nem 160er LiPo immerhin knapp 10% ausmacht.

    Es ist mir mit den 150/160ern (Nano-Tech, Tektron und Mylipo) nie gelungen, diese Strommenge tatsächlich zu transferieren, bestes Ergebnis waren 150 mAh entnehmbarer Strom, einzig die original E-flite halten, was sie versprechen, satte 121 mAh aus einem 120er Akku, das nenne ich ehrlich

    Ich habe mehrere Szenarien durchprobiert (nicht ALLE möglichen):

    1. Laden mit selbstgelötetem 3S Kabel mit Balancer

    Ladedauer 1 Stunde 46 min bei 0,3A
    Lademenge 501 mAh / 3 also ~ 163 pro Zelle
    1. Laden 3x Nano 160 0,3A.jpg
    entnehmbare Strommenge ca 150 mAh
    1a. Entladen Nano 160 Robbe.jpg

    2. Brutales Einzelladen
    Ladedauer ca. 26 min bei 0,9A
    Lademenge 153 mAh
    2. Nano Laden brutal.jpg
    entnehmbare Strommenge ca 140 mAh
    2a. Nano EntLaden brutal.jpg

    3. Entladen eines Turnigy Nano-Tech 160 mAh, der mit 300 mA mit dem B6 geladen wurde
    Ladedauer ca. 46 min bei 0,3A
    entnehmbare Strommenge ca 140 mAh
    3. Entladen Nano 160 Robbe typisch.jpg

    Da die max. Anzahl von Bildern auf 5 beschränkt ist, gibts die Fortsetzung im nächsten Post...
    -==[Schubsi]==-[CENTER]...der mit dem mSR tanzt!
    mSR â?¢ mSRX â?¢ 120SR â?¢ nanoCPX â?¢ DX6i â?¢ Helix 4.1[/CENTER]

    Kommentar

    • schubsi
      Member
      • 06.01.2011
      • 822
      • Martin
      • BER ... ein RIESEN-Flugfeld ganz für mich alleine <prust>

      #32
      AW: Welches Ladegerät reicht für MXC/MSR LiPo 3,7V & Senderakku DX7

      Und nun noch 3 Vergleichsakkus, die mit dem Celectra geladen wurden

      4. Nanotech 160 mAh
      entnehmbare Strommenge 150 mAh
      4. Entladen Nano 160 E-flite.jpg
      5. Mylipo 160 mAh
      entnehmbare Strommenge 145 mAh
      5. Entladen MyLipo 160 E-flite.jpg
      6. orig E-flite 120 mAh
      entnehmbare Strommenge 121 mAh
      6. Entladen Eflite 120 E-flite.jpg

      Alle Entladungen wurden mit 1,0A durchgeführt, der mSR zieht deutlich mehr Saft, mehr kann aber mein B6 nicht...

      Ergebnis aus dem ganzen Mess-Massaker für mich: Der 4fach-Lader macht einen bestmöglichen Job innerhalb akzeptabler Zeit (ca. 45 min) und sorgt für eine vollständige Ladung des Akku innerhalb der erlaubten Grenzen (4,205V Endspannung). Ein B6, wenn man es nicht zufällig für was anderes nutzen kann, ist hier völlig oversized und schafft es beim "intelligenten" automatischen Schnellladen nicht, die max mögliche Ladung in den Akku zu transferieren (4,14V vs. 4,20V Endspannung).

      Das B6 EQ-BID wird jetzt wieder ins Köfferchen gepackt und eingemottet, bis ein größerer Heli ins Haus schwebt, für den sich der höhere Stromverbrauch auch lohnt

      -==[Schubsi]==-
      -==[Schubsi]==-[CENTER]...der mit dem mSR tanzt!
      mSR â?¢ mSRX â?¢ 120SR â?¢ nanoCPX â?¢ DX6i â?¢ Helix 4.1[/CENTER]

      Kommentar

      • schubsi
        Member
        • 06.01.2011
        • 822
        • Martin
        • BER ... ein RIESEN-Flugfeld ganz für mich alleine <prust>

        #33
        AW: Welches Ladegerät reicht für MXC/MSR LiPo 3,7V & Senderakku DX7

        Weils hier rein passt und ich einen Doppel-Post vermeiden möchte:

        Eine schicke Erweiterung für alle Bantam und-Clones (B6 ff.)

        -==[Schubsi]==-
        -==[Schubsi]==-[CENTER]...der mit dem mSR tanzt!
        mSR â?¢ mSRX â?¢ 120SR â?¢ nanoCPX â?¢ DX6i â?¢ Helix 4.1[/CENTER]

        Kommentar

        • schubsi
          Member
          • 06.01.2011
          • 822
          • Martin
          • BER ... ein RIESEN-Flugfeld ganz für mich alleine <prust>

          #34
          AW: Welches Ladegerät reicht für MXC/MSR LiPo 3,7V & Senderakku DX7

          Bin beim Stöbern und Suchen nach dem idealen Ladegerät für unsere Mini-Lipos auf folgenden Artikel gestoßen:

          ELV LiPo-Ladegerät

          Interessant ist hierbei die Feststellung, dass ein LiPo dann als voll geladen gilt, wenn weniger als ein Zehntel der Nennkapazität an Strom aufgenommen wird.

          Da ist offensichtlich auch der Hase begraben: Die gängigen "B6"-Lader beenden bei 0,1A ihre Tätigkeit, egal ob da mit ein bissl Geduld noch was reinginge oder nicht. Einzig die ICharger habe ich als solche ausfindig gemacht, die die 100 mA-Grenze unterschreiten (50 mA). Und dann gibts da noch die Schulze-LiPo-Card II, bei der 25 mA als niedrigster Ladestrom angegeben sind - aber das ist kein typischer Lader in der B6-Klasse...

          Um einigermaßen in den Bereich dessen zu kommen, dass man die kleinen LiPos als "voll" bezeichnen könnte, wäre eine Parallelschaltung von 6 LiPos zu je 150 mAh angesagt. Diese Kombi wäre dann als ein großer 900 mAh Akku zu betrachten, den man mit 2C anstarten könnte. Bei Erreichen der 4,2V-Grenze würde der Strom reduziert und bei weniger als 100 mA wäre die Ladung beendet, was dann der Stromaufnahme von 10% (siehe oben) ziemlich nahe käme...

          Habe mir mal diesen 6fach-Adapter von Bay-Tec geordert, gleich zusammen mit einer Handvoll 150er Bay-Tec-Akkus (hier hier irgendwo so gelobt wurden), bin gespannt, ob das dann zu erfreulichen Ergbnissen führt!!!

          Die parallele Schaltung dürfte nach meinen Erkenntnissen unproblematisch sein, da sich sowohl Spannungslage als auch Strom auf alle Zellen mehr oder weniger gleichmäßig verteilen, immer unter der Voraussetzung, dass keine der Zellen defekt ist. Gibts da andere Meinungen?

          Eine Grafik habe ich noch für Euch parat.
          Es handelt sich um einen Tektron LiPo 150 mAh, wirklich gut, bin beeindruckt, aber mit 18,- für 2 Stück (freakware.de) sau teuer.
          Im Celectra geladen, war die Leerlaufspannung bei 4,205V und er lieferte beim 1,0A-Entladen bis 3,0 V 159 mAh, mit dem Robbe B6 geladen lag die Leerlaufspannung nur bei 4,165V und es kamen "nur" 152 mAh wieder raus...

          Tektron.jpg

          -==[Schubsi]==-
          -==[Schubsi]==-[CENTER]...der mit dem mSR tanzt!
          mSR â?¢ mSRX â?¢ 120SR â?¢ nanoCPX â?¢ DX6i â?¢ Helix 4.1[/CENTER]

          Kommentar

          • Xantrix
            Xantrix

            #35
            AW: Welches Ladegerät reicht für MXC/MSR LiPo 3,7V & Senderakku DX7

            Zitat von schubsi Beitrag anzeigen
            ...

            Die parallele Schaltung dürfte nach meinen Erkenntnissen unproblematisch sein, da sich sowohl Spannungslage als auch Strom auf alle Zellen mehr oder weniger gleichmäßig verteilen, immer unter der Voraussetzung, dass keine der Zellen defekt ist. Gibts da andere Meinungen?

            ...

            -==[Schubsi]==-
            Ja gibt es. Die Spannungslage stellt sich nämlich durch die Parallelschaltung sogar exakt gleich ein, aber der Strom teilt sich gemäß dem Verhältnis der Innenwiderstände, genau gesagt umgekehrt proportional zu den Innenwiderständen ein. Da kann man dann nicht von gleichmäßig sprechen. Das kann bei großen Abweichungen bei den Innenwiderständen zu Problemen führen und gibt keine reproduzierbaren Ergebnisse. Und gerade am Ladeanfang könnten die "besonders gesunden" Zellen sehr viel Strom abbekommen.

            Kann also gutgehen, muss aber nicht.

            Gruß,

            Frank

            Kommentar

            Lädt...
            X