bevor einige anfangen zu schimpfen, ich habe bevor ich mich jetzt durchgerungen habe den hundertsten Thread zu diesem Thema aufzumachen, tagelang in allen möglichen Foren befindliche Beiträge zu diesem Thema durchgeackert und mir die Videos auf RCLine immer und immer wieder angesehen.
Leider komm ich bei dem kleinen Luftquirl von MT mit dem Heck einfach nicht vernünftig zu Rande.
Fliegerisch bin ich sozusagen noch blutiger Anfänger. Hab vor einigen Jahren nach dem Schweben lernen erstmal ne Pause einlegen müssen.
Habe aber einstellungstechnisch bei meinen 60-ern nie Probleme gehabt.
Futura und auch Bell waren, was das Heck angeht immer wie angenagelt und ruhig.
Nun zum MT
Derzeitiger Ausbau:
Mini Titan (Standardausstattung) mit TR6000 (GY401 kommt gerade per Post)
Drehzahl im Schwebebereich zwischen 2400-2450U/min
Servo's, Motor, Regler alles aus dem RTF-Set.
Ich bin mir durchaus bewußt, dass man in diesem SetUp so einiges tunen und ersetzen kann, denke aber auch, dass mit dem gekauften Paket zumindest ein vernünftiges Schweben möglich sein sollte.
Das ich den Gyro demnächst ersetze, ist in meinen Augen ein kosmetisches Zugeständnis, da ich die Vorzüge des 401 alleine Sensorentechnisch gewohnt bin.
Wo liegen nun meine Verständnisprobleme:
1: Heckpitch 0° - Blätter stehen übereinander fluchtend
In dieser Situaltion habe ich zwischen Hülse und Anschlag knapp 2mm weg. Womit der Weg in meinen Augen mehr als unsymetrisch ist.
2. Heckservo... mein Servo lässt sich mit keinem Servoarm in genaue 90° bringen. Ich würde schätzen, dass der Arm ungefähr 2-3° versetzt steht. Zumindest, wenn das Servo nach Bauanleitung eingebaut ist.
3. Im Einstellvideo war sehr deutlich eine Massangabe für den Heckrotor (Abstand der Hülse zu sehen), beim MT gleicht die Anleitung eher einem Bilderbuch ohne Maße. (Das Thema Heck ist wohl das unwichtigste in ThunderTigers Augen, so wenig, wie darüber in der Anleitung steht)
Da der MT anfänglich im HH nur gezappelt hat und ständig leicht wegdrehte hab ich begonnen das Heck neu einzustellen.
Ich habe dann die Hülse so gut es geht per Verschieben der Heckservohalterung in die Mitte gesetzt, den MT im HH Modus gestartet und dann in den NN umgeschaltet. So gesehen windstill per Trimmung das Heck ruhig gestellt.
Bei 40 Trimmrastern stand das Heck fast nahezu einwandfrei....
Abgesetzt, Abstand der Hülse gemessen, Trimmung auf Null und Servo wieder soweit verschoben, dass ich das gerade gemessene Maß erreiche.
HH wieder ein, Akku wieder dran und schon stand die Hülse wieder brav in der Mitte. Von ruhig stehen oder driftfrei schweben weit weit entfernt.
Im HH kann ich die Empfindlichkeit im Bereich von 60-100% ändern wie ich will, er wackelt ständig mit dem Hintern...
Im NN könnte ich zwar jetzt auch wieder fast 40 Raster trimmen, dann steht er recht gut..
aber irgendwie kommt mir das alles nicht sonderlich vernünftig und sinnvoll vor.
In vielen Beiträgen war immer wieder die Rede davon, dass die Schrauben am Heck teilweise zu fest angzogen waren.
Mir ist an der Stelle aufgefallen, dass die gesammte Konstrucktion irgendwie in sich sehr schlapprig ist. Ohne Hülsenbewegung kann man durch das Spiel in der ganzen Anlenkung locker 1-2° den Heckrotor verändern.
Ist das normal * (hab auch gelesen... Alu drauf.. aber auch hier wieder der Einwand.. müsste doch auch im Orginal erstmal funktionieren .. oder?? )
Hab mir auch extra nochmal den Heckrotor meiner Bell angesehen, da hat nix in sich Spiel...
Inzwischen bin ich fast soweit, den Quirl in den Schrank zu stellen und lieber wieder auf einen vernünftigen 60-er oder 90-er zu sparen.
Aber vielleicht kann mir ja doch noch jemand erklären, wie ich das heck vernünftig eingestellt bekomme.
Greez
Cyby

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