vertikales Spiel des Hauptzahnrades beim Rappi 30

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  • boysen
    boysen

    #1

    vertikales Spiel des Hauptzahnrades beim Rappi 30

    Mahlzeit!

    Bei meinem Rappi30 bemerkte ich seit kurzem ein Vertikalspiel der Kupplungshülse ( samt Getrieberädern) auf der Rotorwelle von ca. 1mm!! Ist das normal? Denn beim Hochtouren ruckt der richtig gespannte Zahnriemen leicht. Der 60er hat ja kein Spiel!!

    2. Frage: Brauche ich die Einstellung : dyn. Heckrotor- Ausgleich wirklich eingestellt ( FC-18 V3) beim drehzahl- geregelten Rappi?ß Fliege zZ ohne!!

    3. Frage. Kann mir wer Werte zur Autorotationseinstellung geben für Menüpunkt56 ( Gasstellung Autorot), Menüp. 62 ( Pitch- Verlauf Autorot) und Menü 71 ( Heckrotorabschaltung) beim 30er und der FC 18 V3*

    Viele Fragen- doch viel kalt uzm Fleigen

    Danke im voraus
    lg

    Tom


    Bitte um Hilfe!
  • gerrytech
    Member
    • 30.12.2002
    • 789
    • Gerald
    • www.FSCEssen.de

    #2
    vertikales Spiel des Hauptzahnrades beim Rappi 30

    Das Spiel ist keineswegs normal. Tausch am besten mal die Lager aus.
    Wenn dir die nötigen Lager fehlen, kann ich sie dir günstig überlassen. Wenn nötig auch samt Kupplung, Freilauf und was sonst noch am Motor angebaut ist.
    Gruss, Gerald
    Oxy3-Qube;Voodoo 400;Voodoo 700;Henseleit TDF; div. Flächen, MZ-24

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    • Rene D.
      Rene D.

      #3
      vertikales Spiel des Hauptzahnrades beim Rappi 30

      Hi Tom!

      Wenn ich Dich richtig verstehe kannst Du also die Zahnrad/Riemenrad-Einheit auf der Freilaufhülse ca 1 mm nach oben und unter schieben?!
      Schau mal nach ob die beiden Sicherungsringe auch in den dafür vorgesehenen Nuten sind.
      Ansonsten kann ich mir nur vorstellen das die Sicherungsringe an dem Messing-Freilauflager geschabt haben und dadurch das Spiel enstanden ist.

      Dyn-Heckrotorausgleich hat nix damit zu tun ob Du mit Drehzahlregler fliegst oder nicht. Eher mit dem verwendeten Kreisel.

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      • boysen
        boysen

        #4
        vertikales Spiel des Hauptzahnrades beim Rappi 30

        hallo !

        genau, die freilaufhülse, so heißt´s spielt ca 1mm, doch die Beiden Simmerringe sind fix in der intakten Nut eingedrückt.

        Gibt es da vielleicht schadhafte Lager in der Hülse oder fehlt da eine Beilagscheibe? Da nütz doch der Tausch der Hülse nix, oder*

        lg

        Tom

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        • Rene D.
          Rene D.

          #5
          vertikales Spiel des Hauptzahnrades beim Rappi 30

          Hi Tom!

          Ist jetzt die Frage ob die Nuten in der Hülse nicht stimmen oder ob die Länge des Freilaufs nicht stimmt??
          Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst dann musst Du beides austauschen. Aber wenn das Zahnrad/Riemenrad nirgendwo schleift seh ich da bei maximal einem Millimeter aber auch wenig Probleme.
          Oder besorge Dir eine Beilagscheibe (sollte dann aber gehärtet sein)
          Schau noch mal nach ob sich wirklich der Freilauf auf der Hülse verschieben lässt oder ob sich eventuell die ganze Freilauf/Hülseneinheit auf der Rotorwelle verschiebt. Schraub mal zur Sicherheit die untere Verbindungsschraube raus und siehe nach ob sie in Ordnung bzw. eingeschnürrt oder angeschert ist.

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          • VRquaeler
            VRquaeler

            #6
            vertikales Spiel des Hauptzahnrades beim Rappi 30

            Hi Tom und Rene´,

            Habe diverse 30er Rappi´s gesehen, die etwas Axialspiel in der Freilauf-Huelseneinheit haben. Es ist nicht unbedingt ein ganzer Millimeter, aber Spiel haben sie alle mehr oder weniger.
            Dieses Spiel bekommt man, wie Rene´ schreibt, durch ausshimmen weg. Das ist z.B. in den ami-foren einer der probaten Trick´s, um den (dort oefter als hier) auftretenden wha-wha-Effekt wegzubekommen.

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            • mjustus
              mjustus

              #7
              vertikales Spiel des Hauptzahnrades beim Rappi 30

              Hi,


              zu 2:
              zuerst hängt alles davon ab, was für einen Kreisel man hat, bei Kreiseln:
              - im HH-Mode darf keinerlei Mischer programmiert sein
              - im Normal Modus verhinderts Du mit dem statischen Pitch/Heck Mischer das Wegdrehen des Hecks bei Pitchänderung. Der dynamische Mischer ist ursprünglich für Helikopter mit Konstant-Pitch gedacht, bei denen statt Pitch die Drehzahl geändert wird. Während der Beschleunigungsphase nach Gasänderung dreht ein solcher Heli kurzeitig weg. Dieses kann mit dem dynamischen Heckmischer kompensiert werden, der nach Pitchänderungen kurzeitig eine Erhöhung/Verringerung der Heckrotoranstellung bewirkt. Bei Helikoptern mit Pitchverstellung wird die Gaskurve so angepaßt, daß die Drehzahl konstant bleibt und somit keine kurzfristigen Effekte auftreten. Solange die Gaskurve nicht paßt und bei Pitchänderung auch eine ßnderung der Drehzahl erfolgt würde ein dyn. Mischer helfen, allerdings würde das nur die Symptome korrigieren, nicht die Ursache.
              Bei Verwendung eines Drehzahlreglers kann der dynamische Mischer wiederum hilfreich sein, falls nicht zuvor eine vernünftige Gaskurve erflogen wurde. Dann kann der Regler nur auf Drehzahlschwankungen aufgrund von Pitchänderungen reagieren. Während dieser Drehzahlschwankungen paßt der Drehmomentausgleich aufgrund des statischen Mischers nicht zu 100%. In einem solchen Fall würde ein dynamischer Mischer helfen, allerdings ist dies wieder nur ein herumdoktoren an Symptomen, nicht an der Ursache (der nichtangepaßten Gaskurve). Allerdings ist dieses Wegdrehen bei Pitchänderungen recht gering, so daß man als Anfänger auch ohne Probleme mit nichtangepaßter Gaskurve und Regler auch ohne dynamischen Mischer problemlos fliegen kann. Noch ein Hinweis an die Elektroflieger, die einen bürstenlosen Antrieb mit im Steller integrierten Drehzahlregler haben, bei dem keine Gaskurve programmiert werden kann: Diese Regler bzw. Motoren reagieren anscheinend viel schneller, so daß die Drehzahl konstanter bleibt als bei V-Motoren mit Regler und nichtangepaßter Gaskurve, so daß nach meiner Erfahrung kein Wegdrehen bei Pitchänderung beobachtet wird.

              zu 3:
              Pitchverlauf Autorotation:
              so daß du von etwa -6° (mindestens -4°) bis etwa +12° Pitch hast, bei positiv lieber zu viel als zu wenig. In Schwebestellung des Pitch-Knüppesl sollte bei AR ebenfalls Schwebepitch anliegen, damit der Heli beim Umschalten keinen Sprung macht.

              Heckrotor:
              da der bei Rappi (zumindest standartmäßig) nicht angetrieben wird, ist die einstellung nicht kritisch. Allenfalls ein kurzes Wegdrehen des Hecks kann erfolgen. Bei Verwendung eines HH-Kreisels darf beim AR-Einschalten nichts am Heck verändert werden, bei Normalmodekreisel sollte der Heckrotor auf 0° gehen.

              Gas:
              entweder Leerlauf oder Motor aus.

              Zum ersten Trainig der AR nimmst Du am besten nicht den AR-Schalter, sondern programmierst eine 2. Drehzahl, die zwar gering ist, aber dennoch so hoch, daß der Heli damit sicher geflogen werden kann (incl. senkrechtes langsames steigen). Damit übst Du dann die AR-Anflüge solange, bis der Regler erst nach der Landung den Motor wieder "aufmacht". Der AR-Schalter dient weiterhin als Not-aus (ich hatte mal im AR-Training eine klemmende Heckrotoranlenkung (Heckrotor auf Vollausschlag) und mußte im Flug den AR-Schalter von "Trainings-drehzahl" auf Motor-aus umprogrammieren). Da für solch einen Anflug keine vernünftige statische Beimischung Picth/Heck programmiert werden kann, ist ein HH-Kreisel hier von Vorteil.

              Grüße,
              Maik

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