Thundertiger FAQ (letztes Update 23.02.08)

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  • Sven Lürex
    Sven Lürex

    #1

    Thundertiger FAQ (letztes Update 23.02.08)

    [SIZE="4"]Raptor 50[/SIZE]

    [SIZE="3"]Bauen[/SIZE]

    Aufbau des Modells

    Die deutsche Anleitung hat ßbersetzungsfehler. Bei Differenzen zwischen deutscher und englischer ist im Zweifelsfall die englische richtig.
    Alle ThunderTiger Anleitungen können in englischer Sprache von hier downloaded werden: http://www.acehobby.com/ace/manual.htm.
    • Schläuche im Tank durch bessere Qualität ersetzen (z.B. Graupner Silikonschlauch Dxd 3,5x2 mm, Best-Nr. 3370)
    • Original Tankpendel eventuell durch Sinterpendel ersetzen (filtert und verhindert Schäumen)
    • Kugellager auf Ritzel mit Loctite sichern - bekanntes Problem, dass sich das Lager sonst mit Innenring am Rizel durchdreht
    • Freilauflager gut abschmieren
    • Stift des Piko-Y-Armes gegen rausrutschen sichern (z.B. mit CA-Kleber)
    • Starteradapter-Madenschrauben fest anziehen und mit Loctite sichern
    • Tank mit Gummi gegen Durchscheuern schützen
    • Die Schraube, mit der das Antriebszahnrad auf der Hauprotorwelle fixiert wird nicht zu fest anziehen da sonst der Freilauf klemmt
    • Beilagscheibe auf Kurbelwelle unter dem Lüfterrad weglassen, sonst schleift die Kupplung
    • Das Distanzblech welches zwischen Lüfterradnabe und Fliehgewicht der Kupplung montiert wird so platzieren, dass wenn man von oben drauf schaut sich die zwei dünnen Spalten vom Fliehgewicht nicht durch das Blech behindert werden. Ansonsten können sich die Fliehgewicht-Backen nicht ausdehnen
    • Mutter des Vergaserhebels mit Loctite sichern
    • Kurbelwellenmutter auf Lüfterrad unbedingt gut mit Loctite sichern und fest anziehen – gegenhalten z.B. mit Griff einer alten Zahnbürste durch Vergaseröffnung
    • Den Motor nicht verspannt einbauen. Das Hauptzahnrad muss sich noch leicht drehen lassen ohne, dass man eine Klemmung verspürt
    • Bei Schalldämpfer entweder Sprengringe verwenden oder längere Schrauben und mit Mutter sichern
    • Auf den Schalldämpferauslass einen Verlängerungs- Silikonschlauch schieben da sonst die heißen Abgase das Plastik vom Landegestell verbrennen
    • Blattlagerwelle/Dämpfergummis fetten
    • Drucklager gut mit Drucklagerfett einfetten, kleine ßffnung muss innen sein! Kann durch Aufscheiben auf die Welle festgestellt werden: kleine ßffnung hat kein Spiel
    • Beim Sichern der Schrauben am Kopf sparsam mit Loctite umgehen, damit die Schraubensicherung nicht in die Lager gelangt
    • Längen der Anlenkungen genau nach Anleitung. Beschriftete Seite der Kugelpfanne hat kleiner ßffnung, muss daher aussen sein
    • Heckriemenrad (2-teilig) richtigrum zusammenbauen, sonst hat Heckrotorwelle axiales Spiel
    • Madenschraube in der Heckrotorwelle mit Loctite sichern, ansonsten löst sich im Betrieb der radiale Befestigungsstift des Riemenrades
    • Um die Flanke des Heckriemenrades – über die ßffnungen vom Stift – kann man mit einem Schrupfschlauch den Stifft zusätzlich sichern
    • Die Madenschrauben, die die Nabe auf der Heckwelle halten, ordentlich mit Loctite blau versehen und nur bis Anschlag drehen und nen Tick weiter, mehr nicht. Dann die Lagersitze dünn mit etwas Loctite blau versehen und Lager aufstecken, dann die Stoppmutter mit etwas Loc. Nur vorsichtig auf Anschlag drehen, mehr nicht
    • Führungen für Heckansteuerung unbedingt mit Sekundenkleber am Heckrohr fixieren
    • Heckriemen um 90° so drehen, dass sich das obere Blatt vom Heckrotor nach hinten bewegt, wenn der Hauptrotor richtig gedreht wird
    • Heckriemenspannung einstellen: 4 Schrauben am Chassis lösen, sodass das Heckrohr sich leicht bewegen lässt, dann Heli am Heckrohr nach unten hängen lassen und 4 Schrauben festziehen
    • Möglichst runde "Arme" auf die Servos - unbedingt darauf achten, dass diese nicht am Gestänge scheuern
    • Falls bei Pitch nicht Push-Pull verwendet wird, Pitchservo mit Welle nach vorne einbauen - bringt geradlinige Anlenkung
    • Servokabeln mit einem Stück Klebeband an den Servos festkleben, damit sie nicht vibrieren
    • Blattaufnahme der Original-Holzblätter vorsichtig von der Folie befreien und die Kunststoffverstärkungen sorgfältig mit 2-Komponenten-Epoxy verkleben. Drehzahlen NICHT über 1700 u/min bei Holzblättern
    • Akku kann unterschiedlich montiert werden. Eine Methode ist ihn unter dem Servoträger mit Klettband befestigen und zusätzlich mit Kabelbinfer sichern
    • Empfängerantenne vom Empfänger zum Kunststoffrohr in den Kufenbügeln durch einen Spritschlauch führen. Antennenausgang in Fahrtrichtung links, dann durch das Loch in der Lasche am Chassis nach rechts führen. Dadurch bildet die Antenne ein „S“ und schaut hinten nur noch ein kurzes Stück hinten aus dem Rohr


    Einstellungen allgemein
    • Immer sicher stellen, dass keines der Servos mechanisch anläuft, d.h. dass bei vollem Knüppelausschlag der Servoweg endet
    • Servoarme sollten jeweils in Neutralposition möglichst rechtwinkelig zur Anlenkung stehen. Die Servoarme haben meist eine Verzahnung mit ungerader Anzahl von Zähnen. Wenn es also nicht passt, Servoarm um 180° drehen
    • Blattspurlauf einstellen (d.h. beide Rotorblätter haben den gleichen Anstellwinkel). Das wird durch Verlängern oder Verkürzen der Kurzen Anlenkung am Blatthalter gemacht, bis beide Rotorblätter in einer Ebene laufen


    [SIZE="3"]Betrieb[/SIZE]

    Crash-Kit
    Von Thunder Tiger, aber auch von OEM-Herstellern gibt es Crash-Kits, die zumeist alles enthalten, was man nach einer Erdung benötigt, um den Heli wieder aufzubauen. Die Kits sind weit günstiger, als wenn man die Teile einzeln kaufen würde.

    Bau-Check (nach der ersten Flugstunde)
    • Folgende Schrauben überprüfen und eventuell nachziehen: alle am Motor, Motorträger, Kurbelwellenmutter, Schalldämpfer, Chassis, Kufen, Kopf, Heck
    • Verklebung der Führungen der Heckanlenkung überprüfen
    • Servokabel und Spritschlauch auf Scheuerstellen prüfen
    • Falls sich die Hauptrotorwelle axial bewegen lässt, Klemmring unter der Domplatte nachziehen
    • Sitzen die Kugelgelenke noch fest? Sobald Spiel auftritt, müssen sie ausgewechselt werden
    • Haben sich die Mischhebel der Blatthalter und die Arme des Pitchkompensators gelockert?
    • Sind alle elektronischen Steckverbindungen in Ordnung?
    • Alle Anlenkungen auf Spiel hin überprüfen
    • Folgende Teile ölen: Heckrotorwelle im Schiebebereich der Steckhülse, Gelenkkugel der Taumelscheibe, Rotorwelle im Schiebebereich der Taumelscheibe (tut nicht jeder Pilot, es gibt 2 Fraktionen, die Schmierer und die Nichtschmierer)


    Standardwartung (etwa alle 30 Flugstunden)
    • Alle Wartungsarbeiten und Prüfungen aus dem Bau-Check
    • Spritschläuche innen in den Tanks auswechseln
    • Bei Bedarf Fliehkraft-Kupplung zwischen Handballen etwas zusammendrücken
    • Drucklager in den Blatthaltern überprüfen: Gestänge aushängen, am Blatthalter ziehen und drehen. Lager dürfen unter Zug nicht haken
    • Glühkerze überprüfen: sieht der Glühkerzenwendel matt oder zerfressen aus? Wenn ja, unbedingt Glühkerze wechseln
    • Falls vorhanden, Kraftstofffilter reinigen


    [SIZE="3"]Tuning[/SIZE]

    Der Raptor 50 ist ein bewährtes Heli-Modell, das vom Anfänger bis zu 3D geflogen werden kann. Tuning bringt daher nur in ganz wenigen Bereichen merkliche Verbesserung, zumeist ist es eine Frage der Optik und Haltbarkeit, oder von speziellen Eigenschaften.
    • Die Motor-Kühlung ist die einzige echte Schwachstelle des Raptors. Die Tuning-Massnahmen hier sind einerseits mehr Kühlluft und andereseits bessere Anströmung des Kopfes. Tuningteile sind daher Gebläseräder – ev. aus Alu – mit mehr Schaufeln, oder spezielle Kühlschächte, die sicherstellen, dass der Luftstrom am Kopf entlang strömt. Bei Gebläserad ggf. darauf achten, dass Ausnehmungen für Magneten des Drehzahlreglers vorgesehen sind.
    • Paddeln: je leichter die Paddeln, desto agiler der Heli. Die originalen schwarzen Paddeln können durch rote, weisse und grüne ersetzt werden, wobei letztere jeweils leichter sind. Für noch grössere Wendigkeit kann auch eine längere Paddelstange eingebaut werden.
    • Rotorkopf und Heck: von Kasama über Quick zu HT (Hobby Taiwan) gibt es Anbieter in allen Qualitäts- und Preisklassen. Es können auch nur einzelne Teile verbaut werden, z.B. das Zentralstück.
    • Heckrohr aus CFK: stabiler als Metall, ist von Vorteil bei Crashs
    • CFK-Chassis: stabiler als der Original-Kunststoff, auch von Vorteil bei Crashs
    • CFK-Heckanlenkung (ohne Führungen): leichtgängiger als Original, aber Gewindestange für Kugelpfanne muss sehr sorgfältig und fest verklebt werden.
    • Landekufen: bei härteren Landungen können die selbstschneidenden Gewinde ausreissen. Dann Loch im Chassis aufbohren und M3x22 Gewindeschrauben und selbstsichernde Mutter verwenden. Diese passt in die Ausnehmung am Chassis.
    Zuletzt geändert von Gast; 25.02.2008, 12:42.
  • Sven Lürex
    Sven Lürex

    #2
    AW: Thundertiger FAQ (letztes Update 23.02.08)

    [SIZE="4"]Mini Titan[/SIZE]

    [SIZE="3"]Bauen[/SIZE]

    Aufbau des Modells

    Die deutsche Anleitung sowie die englische Anleitung heranziehen
    Die deutsche Anleitung hat ßbersetzungsfehler. Bei Differenzen zwischen deutscher und englischer ist im Zweifelsfall die englische richtig.
    Alle ThunderTiger Anleitungen können in englischer Sprache von hier downloaded werden: http://www.acehobby.com/ace/manual.htm.
    • Die Drucklager in den Blatthaltern müssen so montiert werden, dass der kleinere Innendurchmesser zum Blatt zeigt (s. Englische Anleitung).
    • Die Gestängelängen sind in der englischen Anleitung im Maßstag 1:1 abgerduckt, so kann man leichter die korrekten Längen einstellen.
    • Die Verbindungen zwischen Kugel und Pfanne müssen leichtgängig sein. Dies kann man z.B. dadurch erreichen, dass man während die Pfanne auf der Kugel sitzt vorsichtig mit einer Zange auf die Kugel drückt (von verschiedenen Seiten). Alternativ kann man auch eine Reibale benutzen. Die Pfannen dürfen nicht zu fest sitzen aber auch kein Spiel haben.



    Einstellungen allgemein
    • Immer sicher stellen, dass keines der Servos mechanisch anläuft, d.h. dass bei vollem Knüppelausschlag der Servoweg endet
    • Servoarme sollten jeweils in Neutralposition möglichst rechtwinkelig zur Anlenkung stehen. Die Servoarme haben meist eine Verzahnung mit ungerader Anzahl von Zähnen. Wenn es also nicht passt, Servoarm um 180° drehen
    • Blattspurlauf einstellen (d.h. beide Rotorblätter haben den gleichen Anstellwinkel). Das wird durch Verlängern oder Verkürzen der Kurzen Anlenkung am Blatthalter gemacht, bis beide Rotorblätter in einer Ebene laufen, bei dem Plastikkopf gab es hier mit dem Spurlauf immer wieder Probleme, Abhilfe Aluzentralstück


    [SIZE="3"]Betrieb[/SIZE]

    Crash-Kit
    Von Thunder Tiger, aber auch von OEM-Herstellern gibt es Crash-Kits, die zumeist alles enthalten, was man nach einer Erdung benötigt, um den Heli wieder aufzubauen. Die Kits sind weit günstiger, als wenn man die Teile einzeln kaufen würde.

    Bau-Check (nach der ersten Flugstunde)
    • Folgende Schrauben überprüfen und eventuell nachziehen: alle am Motor, Motorträger, Kurbelwellenmutter, Schalldämpfer, Chassis, Kufen, Kopf, Heck
    • Verklebung der Führungen der Heckanlenkung überprüfen
    • Servokabel und Spritschlauch auf Scheuerstellen prüfen
    • Falls sich die Hauptrotorwelle axial bewegen lässt, Klemmring unter der Domplatte nachziehen
    • Sitzen die Kugelgelenke noch fest? Sobald Spiel auftritt, müssen sie ausgewechselt werden
    • Haben sich die Mischhebel der Blatthalter und die Arme des Pitchkompensators gelockert?
    • Sind alle elektronischen Steckverbindungen in Ordnung?
    • Alle Anlenkungen auf Spiel hin überprüfen
    • Folgende Teile ölen: Heckrotorwelle im Schiebebereich der Steckhülse, Gelenkkugel der Taumelscheibe, Rotorwelle im Schiebebereich der Taumelscheibe (tut nicht jeder Pilot, es gibt 2 Fraktionen, die Schmierer und die Nichtschmierer)


    Standardwartung (etwa alle 30 Flugstunden)
    • Alle Wartungsarbeiten und Prüfungen aus dem Bau-Check
    • alles auf Leichtgängigkeit prüfen
    • Drucklager in den Blatthaltern überprüfen: Gestänge aushängen, am Blatthalter ziehen und drehen. Lager dürfen unter Zug nicht haken


    [SIZE="3"]Tuning[/SIZE]

    Der Mini Titan ist ein bewährtes Heli-Modell, das vom Anfänger bis zu 3D geflogen werden kann. Tuning bringt daher nur in ganz wenigen Bereichen merkliche Verbesserung, zumeist ist es eine Frage der Optik und Haltbarkeit, oder von speziellen Eigenschaften.
    Desweiteren ist eine Tuningvariante des Mini Titan s mit dem Namen Mini Titan SE erwerben.
    • Paddeln: je leichter die Paddeln, desto agiler der Heli. Die originalen weißen Paddeln können durch grüne ersetzt werden, wobei letztere jeweils leichter sind. Für noch grössere Wendigkeit kann auch eine längere Paddelstange eingebaut werden.
    • Rotorkopf und Heck: von Kasama bis Thundertiger gibt es Anbieter in allen Qualitäts- und Preisklassen. Es können auch nur einzelne Teile verbaut werden, z.B. das Zentralstück. (Der Alukopf verbessert spürbar die Performance)
    • Landegestell: bei härteren Landungen kann das Landegestell schnell brechen, hier gibt es zahlreiche andere robustere Landegestelle ( z.B. Heliup)
    Zuletzt geändert von Gast; 25.02.2008, 12:42.

    Kommentar

    • Sven Lürex
      Sven Lürex

      #3
      AW: Thundertiger FAQ (letztes Update 23.02.08)

      [SIZE="4"]Raptor 90 3D[/SIZE]

      [SIZE="3"]Bauen[/SIZE]

      Aufbau des Modells
      Die deutsche Anleitung hat ßbersetzungsfehler. Bei Differenzen zwischen deutscher und englischer ist im Zweifelsfall die englische richtig. Alle ThunderTiger Anleitungen können in englischer Sprache von hier downloaded werden: http://www.acehobby.com/ace/manual.htm.
      • Die Chassis-Schrauben bei der Montage vorerst ohne Loctite verschrauben, erst wenn das Chassis justiert ist, jede Schraube sichern und festziehen.
      • Beide Kugellager auf Starterwelle mit Loctite sichern - bekanntes Problem, dass sich das Lager sonst mit Innenring am Rizel durchdreht.
      • Starteradapter-Madenschrauben fest anziehen und mit Loctite sichern.
      • Die Madenschrauben im Heckgetriebe mit grünem Loctite sichern und nicht zu fest anziehen. Um die Flanken der mit dem Stift gesicherten Zahnräder einen schmalen Streifen Schrumpfschlauch aufziehen, um die Stifte zusätzlich zu sichern.
      • Die Kunstsoffplatte vorne im Kühlschacht wird bei einigen Motoren (z.B. OS91 SZ-H Ring PS-Hyper) weggelassen.
      • Schläuche im Tank durch bessere Qualität ersetzen (z.B. Graupner Silikonschlauch Dxd 3,5x2 mm, Best-Nr. 3370). Diese müssen trotzdem regelmässig ersetzt werden (siehe Wartung).
      • Original Tankpendel eventuell durch Sinterpendel ersetzen (filtert und verhindert Schäumen)
      • Freilauflager gut abschmieren
      • Hauptrotorwelle so einbauen, dass keine Verspannung da ist. Erst wenn Welle richtig zentriert ist, Chassis-Schrauben mit Loctite sichern und festziehen.
      • Die Schraube, mit der das Antriebszahnrad auf der Hauprotorwelle fixiert wird nicht zu fest anziehen da sonst der Freilauf klemmt.
      • Beim Sichern der Schrauben am Kopf sparsam mit Loctite umgehen, damit die Schraubensicherung nicht in die Lager gelangt.
      • Blattlagerwelle/Dämpfergummis fetten.
      • Drucklager gut mit Drucklagerfett einfetten, kleine ßffnung muss aussen sein!! Kann durch Aufscheiben auf die Welle festgestellt werden: kleine ßffnung hat kein Spiel.
      • Längen der Anlenkungen genau nach Anleitung. Beschriftete Seite der Kugelpfanne hat kleiner ßffnung, muss daher aussen sein.
      • Madenschraube in der Heckrotorwelle mit Loctite sichern, ansonsten löst sich im Betrieb der radiale Befestigungsstift des Riemenrades.
      • Um die Flanke des Kegelrades im Heckrotor einen Streifen Schrumpfschlauch aufziehen, um den Mitnehmerstift zusätzlich zu sichern.
      • Die Madenschrauben, die die Nabe auf der Heckwelle halten, ordentlich mit Loctite blau versehen und nur bis Anschlag drehen und nen Tick weiter, mehr nicht. Dann die Lagersitze dünn mit etwas Loctite blau versehen und Lager aufstecken, dann die Stoppmutter mit etwas Loc. Nur vorsichtig auf Anschlag drehen, mehr nicht.
      • Führungen für Heckansteuerung unbedingt mit Sekundenkleber am Heckrohr fixieren.
      • Die Lager der Heckwelle werden mit einer dünnen Schicht Sekundenkleber in ihrer Position fixiert. Kleber ganz dünn auftragen, dann Lager aufschieben; Kleber darf auf keinen Fall in die Lager gelangen!
      • Beim Einschieben der Heckwelle ins Heckrohr dieses innen vor jedem Lager mit etwas Fett einschmieren. Dadurch kann die Welle leicht in ihre Position geschoben werden.
      • Kurbelwellenmutter auf Lüfterrad unbedingt gut mit Loctite sichern und fest anziehen – gegenhalten z.B. mit Griff einer alten Zahnbürste durch Vergaseröffnung.
      • Nun muss der Motor fluchtend in den Antriebsstrang eingebaut werden. Das Hauptzahnrad muss sich noch leicht drehen lassen, ohne dass man eine Klemmung verspürt. Dazu werden alle Schrauben des Antriebsstrangs gelockert, die Kerze ausgebaut und mit einem Akkuschrauber der Motor langsam gedreht. Während des Drehens werden die Schrauben des Antriebsstranges und der Motorbefestigung festgezogen.
      • Beim Schalldämpfer entweder Sprengringe verwenden oder längere Schrauben und mit Mutter sichern.
      • Möglichst runde "Arme" auf die Servos - unbedingt darauf achten, dass diese nicht am Gestänge scheuern.
      • Servokabeln mit einem Stück Klebeband an den Servos festkleben, damit sie nicht vibrieren und scheuern.
      • Akku kann unterschiedlich montiert werden. Eine gute Methode ist ihn unter dem Servoträger mit Klettband befestigen und zusätzlich mit Kabelbinder sichern.
      • Empfängerantenne vom Empfänger zum Kunststoffrohr in den Kufenbügeln durch einen Spritschlauch führen. Antennenausgang in Fahrtrichtung links, dann durch das Loch in der Lasche am Chassis nach rechts führen. Dadurch bildet die Antenne ein „S“ und schaut hinten nur noch ein kurzes Stück hinten aus dem Rohr.


      Einstellen
      • Immer sicher stellen, dass keines der Servos mechanisch anläuft, d.h. dass bei vollem Knüppelausschlag der Servoweg endet.
      • Servoarme sollten jeweils in Neutralposition möglichst rechtwinkelig zur Anlenkung stehen. Die Servoarme haben meist eine Verzahnung mit ungerader Anzahl von Zähnen. Wenn es also nicht passt, Servoarm um 180° drehen.
      • Blattspurlauf einstellen (d.h. beide Rotorblätter haben den gleichen Anstellwinkel). Das wird durch Verlängern oder Verkürzen der kurzen Anlenkung am Blatthalter gemacht, bis beide Rotorblätter in einer Ebene laufen.


      [SIZE="3"]Betrieb[/SIZE]

      Bau-Check (nach der ersten Stunde)
      • Folgende Schrauben überprüfen und eventuell nachziehen: alle am Motor, Motorträger, Kurbelwellenmutter, Schalldämpfer, Chassis, Kufen, Kopf, Heck.
      • Verklebung der Führungen der Heckanlenkung überprüfen.
      • Servokabel und Spritschlauch auf Scheuerstellen prüfen.
      • Falls sich die Hauptrotorwelle axial bewegen lässt, Klemmring unter der Domplatte nachziehen.
      • Sitzen die Kugelgelenke noch fest? Sobald Spiel auftritt, müssen sie ausgewechselt werden.
      • Haben sich die Mischhebel der Blatthalter und die Arme des Pitchkompensators gelockert?
      • Sind alle elektronischen Steckverbindungen in Ordnung?
      • Alle Anlenkungen auf Spiel hin überprüfen.
      • Folgende Teile ölen: Heckrotorwelle im Schiebebereich der Steckhülse, Gelenkkugel der Taumelscheibe, Rotorwelle im Schiebebereich der Taumelscheibe.


      Standardwartung (etwa alle 30 Flugstunden)
      • Alle Wartungsarbeiten und Prüfungen aus dem Bau-Check.
      • Spritschläuche innen in den Tanks auswechseln.
      • Drucklager in den Blatthaltern überprüfen: Gestänge aushängen, am Blatthalter ziehen und drehen. Lager dürfen unter Zug nicht haken.
      • Glühkerze überprüfen: sieht der Glühkerzenwendel matt oder zerfressen aus? Wenn ja, unbedingt Glühkerze wechseln.
      • Falls vorhanden, Kraftstofffilter reinigen.


      [SIZE="3"]Tuning[/SIZE]

      Der Raptor 90 ist ein optimaler Kompromiss, um Spitzenleistung um einen vernünftigen Preis anzubieten. Der Heli ist direkt aus der Box voll 3D-fähig, Tuning bringt daher nur in ganz wenigen Bereichen merkliche Verbesserung, zumeist ist es eine Frage der Optik und Haltbarkeit, oder von speziellen Eigenschaften.
      • Die Motor-Kühlung ist die einzige echte Schwachstelle des Raptors. Die Tuning-Massnahmen hier sind einerseits mehr Kühlluft und andereseits bessere Anströmung des Kopfes. Tuningteile sind daher Gebläseräder – ev. aus Alu – mit mehr Schaufeln, oder spezielle Kühlschächte, die sicherstellen, dass der Luftstrom am Kopf entlang strömt. Bei Gebläserad ggf. darauf achten, dass Ausnehmungen für Magneten des Drehzahlreglers vorgesehen sind.
      • Rotorkopf und Heck: von Kasama bis Quick gibt es Anbieter in allen Qualitäts- und Preisklassen.
      • Heckrohr aus CFK: stabiler als Metall, ist von Vorteil bei Crashs.
      • CFK-Heckanlenkung (ohne Führungen): leichtgängiger als Original, aber Gewindestange muss sehr sorgfältig und fest verklebt werden.
      Zuletzt geändert von Gast; 01.03.2008, 19:31.

      Kommentar

      • Didifly
        Didifly

        #4
        AW: Thundertiger FAQ (letztes Update 23.02.08)

        Hallo
        Habe mir einen Raptor 30v2 gekauft (vormontierte Version).
        Muss ich da das gleiche beachten wie beim Raptor 50 beschrieben?
        Oder muss ich noch andere Punkte beachten?

        Danke für die Antwort

        Dietmar

        Kommentar

        • pbskat
          pbskat

          #5
          AW: Thundertiger FAQ (letztes Update 23.02.08)

          Hallo Dietmar,

          Ich bin den Text jetzt nochmals durchgegangen, du kannst das alles auch auf den 30ger anwenden. Ich denke nicht, dass dort noch mehr oder anderes ist. Viel Spass beim Bauen!

          LG Peter

          Kommentar

          • Baxxoman
            Member
            • 14.08.2007
            • 177
            • Axel
            • Nähe Celle

            #6
            AW: Thundertiger FAQ (letztes Update 23.02.08)

            [SIZE="3"]Aufbau des Modells (Mini Titan)[/SIZE]
            Die deutsche Anleitung sowie die englische Anleitung heranziehen
            Die deutsche Anleitung hat ßbersetzungsfehler. Bei Differenzen zwischen deutscher und englischer ist im Zweifelsfall die englische richtig.


            Hallo zusammen,

            die deutsche Bauanleitung hat nicht nur ßbersetzungsfehler, sondern auch fehlende Darstellung(en), die zum fehlerhaftem Aufbau führen können.
            So fehlt z. B. beim Aufbau des Rotorkopfes (Beutel B, Hauptrotorkopf-3) in der deutschen Bauanleitung die Ausrichtung der Fasen (45° oben, 30° unten). Wer die englische Bauanleitung nicht zur Hand nimmt, wird dies u. U. erst sehr spät bemerken.
            Ich hoffe, der Hinweis ist für Anfänger hilfreich.

            Viele Grüße

            Axel
            Logo 14: Tango 45-07, 10s, VStabi
            Logo 600: Align 700MX,10s, VStabi
            Blade 130X

            Kommentar

            • tc1975
              Senior Member
              • 18.08.2008
              • 6766
              • Timo
              • MFG Tangstedt

              #7
              AW: Thundertiger FAQ (letztes Update 23.02.08)
              [*]Drucklager gut mit Drucklagerfett einfetten, kleine ßffnung muss innen sein! Kann durch Aufscheiben auf die Welle festgestellt werden: kleine ßffnung hat kein Spiel

              -->verstehe ich nicht: wieso ist z.B. bei meinem neuen RJX-X-Treme Rotorkopf der Aufbau genau anders herum - sprich dort ist die kleinere der beiden Scheiben nach aussen hin verbaut.
              Muss die Wirkung und das Prinzip nicht bei allen Drucklagern, egal welcher Hersteller und welcher Blatthalter, gleich sein*
              RAW 700 / Nitro - @VBar Touch

              Kommentar

              • flyingchris1987
                Senior Member
                • 17.07.2006
                • 3220
                • Christoph
                • Rostock

                #8
                AW: Thundertiger FAQ (letztes Update 23.02.08)

                Zitat von tc1975 Beitrag anzeigen
                [*]Drucklager gut mit Drucklagerfett einfetten, kleine ßffnung muss innen sein! Kann durch Aufscheiben auf die Welle festgestellt werden: kleine ßffnung hat kein Spiel

                -->verstehe ich nicht: wieso ist z.B. bei meinem neuen RJX-X-Treme Rotorkopf der Aufbau genau anders herum - sprich dort ist die kleinere der beiden Scheiben nach aussen hin verbaut.
                Muss die Wirkung und das Prinzip nicht bei allen Drucklagern, egal welcher Hersteller und welcher Blatthalter, gleich sein*
                So ist es, den Fehler habe ich damals bereits bemängelt. Die kleine ßffnung innen ist DEFINITIV FALSCH!!!
                - East Coast Heli Team -
                Vibe E12 Ito Edition
                Rave 90 ENV

                Kommentar

                • tc1975
                  Senior Member
                  • 18.08.2008
                  • 6766
                  • Timo
                  • MFG Tangstedt

                  #9
                  AW: Thundertiger FAQ (letztes Update 23.02.08)

                  Zitat von flyingchris1987 Beitrag anzeigen
                  So ist es, den Fehler habe ich damals bereits bemängelt. Die kleine ßffnung innen ist DEFINITIV FALSCH!!!


                  --->ja wie denn nun* kann es sein das mein heck deshalb immer zuckelt egal welche drehzahl und empfindlichkeit ich fliege*
                  RAW 700 / Nitro - @VBar Touch

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                  • Chapi
                    Member
                    • 17.09.2005
                    • 288
                    • Michael
                    • Schalkstetten

                    #10
                    AW: Thundertiger FAQ (letztes Update 23.02.08)

                    -->verstehe ich nicht: wieso ist z.B. bei meinem neuen RJX-X-Treme Rotorkopf der Aufbau genau anders herum - sprich dort ist die kleinere der beiden Scheiben nach aussen hin verbaut.
                    Muss die Wirkung und das Prinzip nicht bei allen Drucklagern, egal welcher Hersteller und welcher Blatthalter, gleich sein*


                    In der Deutschen Bauanleitung ist so der Zusammenbau auch beschrieben!
                    Habe 2 Bilder angehängt,wo man es sieht

                    Gruß
                    Chapi
                    Angehängte Dateien
                    Raptor 50V2 GT-5
                    Mini Titan
                    FC28

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                    • flyingchris1987
                      Senior Member
                      • 17.07.2006
                      • 3220
                      • Christoph
                      • Rostock

                      #11
                      AW: Thundertiger FAQ (letztes Update 23.02.08)

                      Da gibts gar nix nachzudenken. Kleinere ßffnung gehört immer nach außen! Größere nach innen...Prinzip des Drucklagers erklärt alles.
                      - East Coast Heli Team -
                      Vibe E12 Ito Edition
                      Rave 90 ENV

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                      • tc1975
                        Senior Member
                        • 18.08.2008
                        • 6766
                        • Timo
                        • MFG Tangstedt

                        #12
                        AW: Thundertiger FAQ (letztes Update 23.02.08)

                        Zitat von flyingchris1987 Beitrag anzeigen
                        Da gibts gar nix nachzudenken. Kleinere ßffnung gehört immer nach außen! Größere nach innen...Prinzip des Drucklagers erklärt alles.
                        -->was kann denn passieren bzw woran müsste (würde) man das fliegerisch in welcher situation merken?
                        RAW 700 / Nitro - @VBar Touch

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                        • tc1975
                          Senior Member
                          • 18.08.2008
                          • 6766
                          • Timo
                          • MFG Tangstedt

                          #13
                          AW: Thundertiger FAQ (letztes Update 23.02.08)

                          *keine antwort von den technik experten*
                          RAW 700 / Nitro - @VBar Touch

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                          • kask
                            kask

                            #14
                            AW: Thundertiger FAQ (letztes Update 23.02.08)

                            fliegerisch wahrscheinlich kaum merkbar. ist halt was für die langlebigkeit und zur sicheren funktionsweise.
                            eventuell schwergängkeit im Pitch. aber nichts genaues weiß ich nicht.

                            damit der Lagerring nicht am Blatthalter schleift. der große nach ihnen
                            sitzt eh am blatthalter auf! der kleine nach aussen sitzt auf der schraubenseite auf (hier Hülse Nr.4, festverbunden mit Blatthalterwelle).
                            Aber das ist immer so bei achsialen drucklagern das sie einseitig innen oder aussen kleiner sind damit man eine sichere verbindung zum drehenden teil erhält. mit spiel in dem bereich würde man gefahrlaufen das sich nicht die Lagerschalen gegeneinander laufen sondern das das Lager im Sitz läuft. Ist ja auch logisch, oder?

                            war das verständlich?
                            Zuletzt geändert von Gast; 20.11.2009, 12:35. Grund: erweitert

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                            • dirk72
                              Senior Member
                              • 27.07.2009
                              • 1893
                              • dirk
                              • MFC Tönisvorst

                              #15
                              AW: Thundertiger FAQ (letztes Update 23.02.08)

                              Kurze Frage hier noch, gibt es für das Lager selbst auch noch eine bestimmte Richtung?

                              Das Lager zwischen den beiden Lagerschalen hat ja eine offene Seite ( wo man die Kugeln sieht ) und halt die geschlossene, keine Ahnung wie man es besser beschreibt.

                              Ist das egal wie rum man das einsetzt ??

                              Gruß
                              Dirk

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