Ã?berarbeitung FAQ Thundertiger
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Sven Lürex
AW: ßberarbeitung FAQ Thundertiger
Genau so dachte ich mir das eigentlich auch, nur alleine bzw mit 2-3 Leuten macht das noch nicht so Sinn..Zitat von Rene Dunkmann Beitrag anzeigen
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pbskat
AW: ßberarbeitung FAQ Thundertiger
Wer lesen kann ist klar im Vorteil...Zitat von titanmini Beitrag anzeigenIch find mindestens für die einzelnen Modelle sollte man eigene Ordner schaffen.
Wie "MINI TITAN" "RAPTOR 550" "RAPTOR 620" "RAPTOR 60/90" "RAPTOR 50" "RAPTOR 30"
und dann nur ein Paar Unterordner wie "Probleme mit Flugverhalten" "Komponenten" ....
soooo viele Unterordner wie Pbskat vorschlägt hat sicher die unangenehme Folge des jeder interpretiert die Ordner anders und man findet erst recht nichts
Grüße Andi
Ich habe nicht "Ordner" und "Unterordner" vorgeschlagen, sondern einen Post pro Modellfamilie, d.h. Raptor 30, Raptor 50 (v1, v2, Titanium), Raptor 90 (3D und SE), MiniTitan, E550 und E620.
Man geht in so einen Post, wenn man sich über sein Modell informieren möchte. Die Struktur hätte den Vorteil, dass ich alle wesentlichen Informationen über mein Modell an einer Stelle finden würde.
Und du, Andy, wechsel lieber deine Tankschläuche, anstatt hier im Forum herumzunasern, sonst wirst du morgen nicht viel fliegen...
Peter
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titanmini
AW: ßberarbeitung FAQ Thundertiger
Das mit den TankschläuchenZitat von waldo-A Beitrag anzeigenGenau,
Peter hat es jetzt auf d.Punkt gebracht,
Aso ....das hab ich falsch verstanden
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pbskat
AW: ßberarbeitung FAQ Thundertiger
So, ich habe jetzt ein paar Stunden investiert und einen Text für die Modellfamilie Raptor 50, d.h. V1, V2, V2.5 Titanium, vorbereitet. Der Teil Bauen geht nach der Bauanleitung vor, bei Einstellungen sind allgemeine Tips, die eventuell Anfängern helfen können, Betrieb besteht aus Erfahrungswerten. ßnderungen und Ergänzungen sind selbstverständlich willkommen.
LG Peter
[SIZE="4"]Raptor 50[/SIZE]
[SIZE="3"]Bauen[/SIZE]
Aufbau des Modells
Die deutsche Anleitung hat ßbersetzungsfehler. Bei Differenzen zwischen deutscher und englischer ist im Zweifelsfall die englische richtig.
- Schläuche im Tank durch bessere Qualität ersetzen (z.B. Graupner Silikonschlauch Dxd 3,5x2 mm, Best-Nr. 3370)
- Original Tankpendel eventuell durch Sinterpendel ersetzen (filtert und verhindert Schäumen)
- Kugellager auf Ritzel mit Loctite sichern - bekanntes Problem, dass sich das Lager sonst mit Innenring am Rizel durchdreht
- Freilauflager gut abschmieren
- Stift des Piko-Y-Armes gegen rausrutschen sichern (z.B. mit CA-Kleber)
- Starteradapter-Madenschrauben fest anziehen und mit Loctite sichern
- Tank mit Gummi gegen Durchscheuern schützen
- Die Schraube, mit der das Antriebszahnrad auf der Hauprotorwelle fixiert wird nicht zu fest anziehen da sonst der Freilauf klemmt
- Beilagscheibe auf Kurbelwelle unter dem Lüfterrad weglassen, sonst schleift die Kupplung
- Das Distanzblech welches zwischen Lüfterradnabe und Fliehgewicht der Kupplung montiert wird so platzieren, dass wenn man von oben drauf schaut sich die zwei dünnen Spalten vom Fliehgewicht nicht durch das Blech behindert werden. Ansonsten können sich die Fliehgewicht-Backen nicht ausdehnen
- Mutter des Vergaserhebels mit Loctite sichern
- Kurbelwellenmutter auf Lüfterrad unbedingt gut mit Loctite sichern und fest anziehen – gegenhalten z.B. mit Griff einer alten Zahnbürste durch Vergaseröffnung
- Den Motor nicht verspannt einbauen. Das Hauptzahnrad muss sich noch leicht drehen lassen ohne, dass man eine Klemmung verspürt
- Bei Schalldämpfer entweder Sprengringe verwenden oder längere Schrauben und mit Mutter sichern
- Auf den Schalldämpferauslass einen Verlängerungs- Silikonschlauch schieben da sonst die heißen Abgase das Plastik vom Landegestell verbrennen
- Blattlagerwelle/Dämpfergummis fetten
- Drucklager gut mit Drucklagerfett einfetten, kleine ßffnung muss innen sein! Kann durch Aufscheiben auf die Welle festgestellt werden: kleine ßffnung hat kein Spiel
- Beim Sichern der Schrauben am Kopf sparsam mit Loctite umgehen, damit die Schraubensicherung nicht in die Lager gelangt
- Längen der Anlenkungen genau nach Anleitung. Beschriftete Seite der Kugelpfanne hat kleiner ßffnung, muss daher aussen sein
- Heckriemenrad (2-teilig) richtigrum zusammenbauen, sonst hat Heckrotorwelle axiales Spiel
- Madenschraube in der Heckrotorwelle mit Loctite sichern, ansonsten löst sich im Betrieb der radiale Befestigungsstift des Riemenrades
- Um die Flanke des Heckriemenrades – über die ßffnungen vom Stift – kann man mit einem Schrupfschlauch den Stifft zusätzlich sichern
- Die Madenschrauben, die die Nabe auf der Heckwelle halten, ordentlich mit Loctite blau versehen und nur bis Anschlag drehen und nen Tick weiter, mehr nicht. Dann die Lagersitze dünn mit etwas Loctite blau versehen und Lager aufstecken, dann die Stoppmutter mit etwas Loc. Nur vorsichtig auf Anschlag drehen, mehr nicht
- Führungen für Heckansteuerung unbedingt mit Sekundenkleber am Heckrohr fixieren
- Heckriemen um 90° so drehen, dass sich das obere Blatt vom Heckrotor nach hinten bewegt, wenn der Hauptrotor richtig gedreht wird
- Heckriemenspannung einstellen: 4 Schrauben am Chassis lösen, sodass das Heckrohr sich leicht bewegen lässt, dann Heli am Heckrohr nach unten hängen lassen und 4 Schrauben festziehen
- Möglichst runde "Arme" auf die Servos - unbedingt darauf achten, dass diese nicht am Gestänge scheuern
- Falls bei Pitch nicht Push-Pull verwendet wird, Pitchservo mit Welle nach vorne einbauen - bringt geradlinige Anlenkung
- Servokabeln mit einem Stück Klebeband an den Servos festkleben, damit sie nicht vibrieren
- Blattaufnahme der Original-Holzblätter vorsichtig von der Folie befreien und die Kunststoffverstärkungen sorgfältig mit 2-Komponenten-Epoxy verkleben. Drehzahlen NICHT über 1700 u/min bei Holzblättern
- Akku kann unterschiedlich montiert werden. Eine Methode ist ihn unter dem Servoträger mit Klettband befestigen und zusätzlich mit Kabelbinfer sichern
- Empfängerantenne vom Empfänger zum Kunststoffrohr in den Kufenbügeln durch einen Spritschlauch führen. Antennenausgang in Fahrtrichtung links, dann durch das Loch in der Lasche am Chassis nach rechts führen. Dadurch bildet die Antenne ein „S“ und schaut hinten nur noch ein kurzes Stück hinten aus dem Rohr
Einstellungen allgemein- Immer sicher stellen, dass keines der Servos mechanisch anläuft, d.h. dass bei vollem Knüppelausschlag der Servoweg endet
- Servoarme sollten jeweils in Neutralposition möglichst rechtwinkelig zur Anlenkung stehen. Die Servoarme haben meist eine Verzahnung mit ungerader Anzahl von Zähnen. Wenn es also nicht passt, Servoarm um 180° drehen
- Blattspurlauf einstellen (d.h. beide Rotorblätter haben den gleichen Anstellwinkel). Das wird durch Verlängern oder Verkürzen der Kurzen Anlenkung am Blatthalter gemacht, bis beide Rotorblätter in einer Ebene laufen
[SIZE="3"]Betrieb[/SIZE]
Crash-Kit
Von Thunder Tiger, aber auch von OEM-Herstellern gibt es Crash-Kits, die zumeist alles enthalten, was man nach einer Erdung benötigt, um den Heli wieder aufzubauen. Die Kits sind weit günstiger, als wenn man die Teile einzeln kaufen würde.
Bau-Check (nach der ersten Flugstunde)
- Folgende Schrauben überprüfen und eventuell nachziehen: alle am Motor, Motorträger, Kurbelwellenmutter, Schalldämpfer, Chassis, Kufen, Kopf, Heck
- Verklebung der Führungen der Heckanlenkung überprüfen
- Servokabel und Spritschlauch auf Scheuerstellen prüfen
- Falls sich die Hauptrotorwelle axial bewegen lässt, Klemmring unter der Domplatte nachziehen
- Sitzen die Kugelgelenke noch fest? Sobald Spiel auftritt, müssen sie ausgewechselt werden
- Haben sich die Mischhebel der Blatthalter und die Arme des Pitchkompensators gelockert?
- Sind alle elektronischen Steckverbindungen in Ordnung?
- Alle Anlenkungen auf Spiel hin überprüfen
- Folgende Teile ölen: Heckrotorwelle im Schiebebereich der Steckhülse, Gelenkkugel der Taumelscheibe, Rotorwelle im Schiebebereich der Taumelscheibe (tut nicht jeder Pilot, es gibt 2 Fraktionen, die Schmierer und die Nichtschmierer)
Standardwartung (etwa alle 30 Flugstunden)
- Alle Wartungsarbeiten und Prüfungen aus dem Bau-Check
- Spritschläuche innen in den Tanks auswechseln
- Bei Bedarf Fliehkraft-Kupplung zwischen Handballen etwas zusammendrücken
- Drucklager in den Blatthaltern überprüfen: Gestänge aushängen, am Blatthalter ziehen und drehen. Lager dürfen unter Zug nicht haken
- Glühkerze überprüfen: sieht der Glühkerzenwendel matt oder zerfressen aus? Wenn ja, unbedingt Glühkerze wechseln
- Falls vorhanden, Kraftstofffilter reinigen
[SIZE="3"]Tuning[/SIZE]
Der Raptor 50 ist ein bewährtes Heli-Modell, das vom Anfänger bis zu 3D geflogen werden kann. Tuning bringt daher nur in ganz wenigen Bereichen merkliche Verbesserung, zumeist ist es eine Frage der Optik und Haltbarkeit, oder von speziellen Eigenschaften.
- Die Motor-Kühlung ist die einzige echte Schwachstelle des Raptors. Die Tuning-Massnahmen hier sind einerseits mehr Kühlluft und andereseits bessere Anströmung des Kopfes. Tuningteile sind daher Gebläseräder – ev. aus Alu – mit mehr Schaufeln, oder spezielle Kühlschächte, die sicherstellen, dass der Luftstrom am Kopf entlang strömt. Bei Gebläserad ggf. darauf achten, dass Ausnehmungen für Magneten des Drehzahlreglers vorgesehen sind.
- Paddeln: je leichter die Paddeln, desto agiler der Heli. Die originalen schwarzen Paddeln können durch rote, weisse und grüne ersetzt werden, wobei letztere jeweils leichter sind. Für noch grössere Wendigkeit kann auch eine längere Paddelstange eingebaut werden.
- Rotorkopf und Heck: von Kasama über Quick zu HT (Hobby Taiwan) gibt es Anbieter in allen Qualitäts- und Preisklassen. Es können auch nur einzelne Teile verbaut werden, z.B. das Zentralstück.
- Heckrohr aus CFK: stabiler als Metall, ist von Vorteil bei Crashs
- CFK-Chassis: stabiler als der Original-Kunststoff, auch von Vorteil bei Crashs
- CFK-Heckanlenkung (ohne Führungen): leichtgängiger als Original, aber Gewindestange für Kugelpfanne muss sehr sorgfältig und fest verklebt werden.
- Landekufen: bei härteren Landungen können die selbstschneidenden Gewinde ausreissen. Dann Loch im Chassis aufbohren und M3x22 Gewindeschrauben und selbstsichernde Mutter verwenden. Diese passt in die Ausnehmung am Chassis.
Zuletzt geändert von Gast; 23.02.2008, 08:04.
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pbskat
AW: ßberarbeitung FAQ Thundertiger
@Sven: Danke. Ich könnte noch den 90er 3D übernehmen, die SE-Spezifika müsste dann jemand beisteuern, der dieses Modell kennt. Vielleicht findet sich ja auch jemand aus der E-Fraktion, der die Modell E550 und E620 beschreibt. Wenn du den MT machst, wäre die Dokumentation perfekt.
LG Peter
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Sven Lürex
AW: ßberarbeitung FAQ Thundertiger
@peter gerne..
mal gucken ob noch andere tips zum einpflegen hier kommen..
ich habe den mt n noch nicht vollständig
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AW: ßberarbeitung FAQ Thundertiger
Perfekt geworden!So, ich habe jetzt ein paar Stunden investiert
Wunderbar!
KurtBauberichte und viele Fotos auf meiner Homepage - siehe dazu im Profil
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pbskat
AW: ßberarbeitung FAQ Thundertiger
...aber jetzt gehe ich mal fliegen! Es bläst zwar hier in Wien ein kräftiger Wind, aber es soll bis zu 18° warm werden. Der 90er wird noch ein wenig warten müssen.
Peter
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Sven Lürex
AW: ßberarbeitung FAQ Thundertiger
So jungs machen nur 2-3 leute die faq? gibts keinen mehr mit Tips?
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pbskat
AW: ßberarbeitung FAQ Thundertiger
Hallo Sven,
wie versprochen, hier ist der Text für den Raptor 90. Ist ein wenig 3D-lastig; falls der SE und der STD ßnderungen oder Ergänzungen notwendig machen, bitte diese einfügen. Bitte füge den Link zum Download von TT-Bauanleitungen auch noch beim Raptor 50 und beim MiniTitan ein (immer wieder im Forum die Frage "Hat jemand eine Anleitung für..."). Danke.
LG Peter
[SIZE="4"]Raptor 90 3D[/SIZE]
[SIZE="3"]Bauen[/SIZE]
Aufbau des Modells
Die deutsche Anleitung hat ßbersetzungsfehler. Bei Differenzen zwischen deutscher und englischer ist im Zweifelsfall die englische richtig. Alle ThunderTiger Anleitungen können in englischer Sprache von hier downloaded werden: http://www.acehobby.com/ace/manual.htm.
- Die Chassis-Schrauben bei der Montage vorerst ohne Loctite verschrauben, erst wenn das Chassis justiert ist, jede Schraube sichern und festziehen.
- Beide Kugellager auf Starterwelle mit Loctite sichern - bekanntes Problem, dass sich das Lager sonst mit Innenring am Rizel durchdreht.
- Starteradapter-Madenschrauben fest anziehen und mit Loctite sichern.
- Die Madenschrauben im Heckgetriebe mit grünem Loctite sichern und nicht zu fest anziehen. Um die Flanken der mit dem Stift gesicherten Zahnräder einen schmalen Streifen Schrumpfschlauch aufziehen, um die Stifte zusätzlich zu sichern.
- Die Kunstsoffplatte vorne im Kühlschacht wird bei einigen Motoren (z.B. OS91 SZ-H Ring PS-Hyper) weggelassen.
- Schläuche im Tank durch bessere Qualität ersetzen (z.B. Graupner Silikonschlauch Dxd 3,5x2 mm, Best-Nr. 3370). Diese müssen trotzdem regelmässig ersetzt werden (siehe Wartung).
- Original Tankpendel eventuell durch Sinterpendel ersetzen (filtert und verhindert Schäumen)
- Freilauflager gut abschmieren
- Hauptrotorwelle so einbauen, dass keine Verspannung da ist. Erst wenn Welle richtig zentriert ist, Chassis-Schrauben mit Loctite sichern und festziehen.
- Die Schraube, mit der das Antriebszahnrad auf der Hauprotorwelle fixiert wird nicht zu fest anziehen da sonst der Freilauf klemmt.
- Beim Sichern der Schrauben am Kopf sparsam mit Loctite umgehen, damit die Schraubensicherung nicht in die Lager gelangt.
- Blattlagerwelle/Dämpfergummis fetten.
- Drucklager gut mit Drucklagerfett einfetten, kleine ßffnung muss innen sein! Kann durch Aufscheiben auf die Welle festgestellt werden: kleine ßffnung hat kein Spiel.
- Längen der Anlenkungen genau nach Anleitung. Beschriftete Seite der Kugelpfanne hat kleiner ßffnung, muss daher aussen sein.
- Madenschraube in der Heckrotorwelle mit Loctite sichern, ansonsten löst sich im Betrieb der radiale Befestigungsstift des Riemenrades.
- Um die Flanke des Kegelrades im Heckrotor einen Streifen Schrumpfschlauch aufziehen, um den Mitnehmerstift zusätzlich zu sichern.
- Die Madenschrauben, die die Nabe auf der Heckwelle halten, ordentlich mit Loctite blau versehen und nur bis Anschlag drehen und nen Tick weiter, mehr nicht. Dann die Lagersitze dünn mit etwas Loctite blau versehen und Lager aufstecken, dann die Stoppmutter mit etwas Loc. Nur vorsichtig auf Anschlag drehen, mehr nicht.
- Führungen für Heckansteuerung unbedingt mit Sekundenkleber am Heckrohr fixieren.
- Die Lager der Heckwelle werden mit einer dünnen Schicht Sekundenkleber in ihrer Position fixiert. Kleber ganz dünn auftragen, dann Lager aufschieben; Kleber darf auf keinen Fall in die Lager gelangen!
- Beim Einschieben der Heckwelle ins Heckrohr dieses innen vor jedem Lager mit etwas Fett einschmieren. Dadurch kann die Welle leicht in ihre Position geschoben werden.
- Kurbelwellenmutter auf Lüfterrad unbedingt gut mit Loctite sichern und fest anziehen – gegenhalten z.B. mit Griff einer alten Zahnbürste durch Vergaseröffnung.
- Nun muss der Motor fluchtend in den Antriebsstrang eingebaut werden. Das Hauptzahnrad muss sich noch leicht drehen lassen, ohne dass man eine Klemmung verspürt. Dazu werden alle Schrauben des Antriebsstrangs gelockert, die Kerze ausgebaut und mit einem Akkuschrauber der Motor langsam gedreht. Während des Drehens werden die Schrauben des Antriebsstranges und der Motorbefestigung festgezogen.
- Beim Schalldämpfer entweder Sprengringe verwenden oder längere Schrauben und mit Mutter sichern.
- Möglichst runde "Arme" auf die Servos - unbedingt darauf achten, dass diese nicht am Gestänge scheuern.
- Servokabeln mit einem Stück Klebeband an den Servos festkleben, damit sie nicht vibrieren und scheuern.
- Akku kann unterschiedlich montiert werden. Eine gute Methode ist ihn unter dem Servoträger mit Klettband befestigen und zusätzlich mit Kabelbinder sichern.
- Empfängerantenne vom Empfänger zum Kunststoffrohr in den Kufenbügeln durch einen Spritschlauch führen. Antennenausgang in Fahrtrichtung links, dann durch das Loch in der Lasche am Chassis nach rechts führen. Dadurch bildet die Antenne ein „S“ und schaut hinten nur noch ein kurzes Stück hinten aus dem Rohr.
Einstellen
- Immer sicher stellen, dass keines der Servos mechanisch anläuft, d.h. dass bei vollem Knüppelausschlag der Servoweg endet.
- Servoarme sollten jeweils in Neutralposition möglichst rechtwinkelig zur Anlenkung stehen. Die Servoarme haben meist eine Verzahnung mit ungerader Anzahl von Zähnen. Wenn es also nicht passt, Servoarm um 180° drehen.
- Blattspurlauf einstellen (d.h. beide Rotorblätter haben den gleichen Anstellwinkel). Das wird durch Verlängern oder Verkürzen der kurzen Anlenkung am Blatthalter gemacht, bis beide Rotorblätter in einer Ebene laufen.
[SIZE="3"]Betrieb[/SIZE]
Bau-Check (nach der ersten Stunde)
- Folgende Schrauben überprüfen und eventuell nachziehen: alle am Motor, Motorträger, Kurbelwellenmutter, Schalldämpfer, Chassis, Kufen, Kopf, Heck.
- Verklebung der Führungen der Heckanlenkung überprüfen.
- Servokabel und Spritschlauch auf Scheuerstellen prüfen.
- Falls sich die Hauptrotorwelle axial bewegen lässt, Klemmring unter der Domplatte nachziehen.
- Sitzen die Kugelgelenke noch fest? Sobald Spiel auftritt, müssen sie ausgewechselt werden.
- Haben sich die Mischhebel der Blatthalter und die Arme des Pitchkompensators gelockert?
- Sind alle elektronischen Steckverbindungen in Ordnung?
- Alle Anlenkungen auf Spiel hin überprüfen.
- Folgende Teile ölen: Heckrotorwelle im Schiebebereich der Steckhülse, Gelenkkugel der Taumelscheibe, Rotorwelle im Schiebebereich der Taumelscheibe.
Standardwartung (etwa alle 30 Flugstunden)
- Alle Wartungsarbeiten und Prüfungen aus dem Bau-Check.
- Spritschläuche innen in den Tanks auswechseln.
- Drucklager in den Blatthaltern überprüfen: Gestänge aushängen, am Blatthalter ziehen und drehen. Lager dürfen unter Zug nicht haken.
- Glühkerze überprüfen: sieht der Glühkerzenwendel matt oder zerfressen aus? Wenn ja, unbedingt Glühkerze wechseln.
- Falls vorhanden, Kraftstofffilter reinigen.
[SIZE="3"]Tuning[/SIZE]
Der Raptor 90 ist ein optimaler Kompromiss, um Spitzenleistung um einen vernünftigen Preis anzubieten. Der Heli ist direkt aus der Box voll 3D-fähig, Tuning bringt daher nur in ganz wenigen Bereichen merkliche Verbesserung, zumeist ist es eine Frage der Optik und Haltbarkeit, oder von speziellen Eigenschaften.
- Die Motor-Kühlung ist die einzige echte Schwachstelle des Raptors. Die Tuning-Massnahmen hier sind einerseits mehr Kühlluft und andereseits bessere Anströmung des Kopfes. Tuningteile sind daher Gebläseräder – ev. aus Alu – mit mehr Schaufeln, oder spezielle Kühlschächte, die sicherstellen, dass der Luftstrom am Kopf entlang strömt. Bei Gebläserad ggf. darauf achten, dass Ausnehmungen für Magneten des Drehzahlreglers vorgesehen sind.
- Rotorkopf und Heck: von Kasama bis Quick gibt es Anbieter in allen Qualitäts- und Preisklassen.
- Heckrohr aus CFK: stabiler als Metall, ist von Vorteil bei Crashs.
- CFK-Heckanlenkung (ohne Führungen): leichtgängiger als Original, aber Gewindestange muss sehr sorgfältig und fest verklebt werden.
Zuletzt geändert von Gast; 25.02.2008, 12:28.
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Dirk_H
AW: ßberarbeitung FAQ Thundertiger
Also ich kann ein bisschen was zum Mini Titan beitragen..
Zumindest bei meiner version der Bauanleitung ist in der Deutschen ein FEHLER!
Da wird die Montage der Drucklager nämlich falsch beschrieben. Der große Durchmesser muss nämlich zum Zentralstück und der kleine zum Blatt. (In der Englischen Anleitung stehts richtig drin)
Dann vllt. noch der Hinweis, dass die Gestängelängen in der Englischen ANleitung im Maßstab 1:1 abgedruckt sind, ich finde damit lassen sie sich sehr gut einstellen, einfacher als mit Messschieber.
Last but not least sollte noch der Hinweis rein, dass die Kugelpfannen lockerer gemacht werden müssen. Bei mir waren sie extrem schwergänig. (Reibale oder auf der Kugel mit Zange vorsichtig drücken)
FRAGE: wurde die dt. Anleitung geupdated (wg. der Drucklager)?
Falls ja entsrpechenden Hinweis einfach streichen.
mal hingeschrieben um es evtl. direkt in die faq zu schreiben:
Mini Titan
Bauen
Aufbau des Modells
Die deutsche Anleitung hat ßbersetzungsfehler. Bei Differenzen zwischen deutscher und englischer ist im Zweifelsfall die englische richtig.
- Die Drucklager in den Blatthaltern müssen so montiert werden, dass der kleinere Innendurchmesser zum Blatt zeigt (s. Englische Anleitung).
- Die Gestängelängen sind in der englischen Anleitung im Maßstag 1:1 abgerduckt, so kann man leichter die korrekten Längen einstellen.
- Die Verbindungen zwischen Kugel und Pfanne müssen leichtgängig sein. Dies kann man z.B. dadurch erreichen, dass man während die Pfanne auf der Kugel sitzt vorsichtig mit einer Zange auf die Kugel drückt (von verschiedenen Seiten). Alternativ kann man auch eine Reibale benutzen. Die Pfannen dürfen nicht zu fest sitzen aber auch kein Spiel haben.
NOchmal Frage an die Allgemeinheit: Bei dem MT orig Regler sollte man glaube ich das Timing anders einstellen, damit der Regler gut läuft. Ich weiß aber nicht mehr so genau wie das war. Vllt. jmd. anderes?Zuletzt geändert von Gast; 25.02.2008, 12:32.
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Maro
AW: ßberarbeitung FAQ Thundertiger
Hallo,
weil?..... Das schon immer so war?Zitat von Sven Lürex Beitrag anzeigennee sollte hier schon im board bleiben..
Was möchtest Du mir damit sagen?Zitat von Sven Lürex Beitrag anzeigenfür user von usern..
Ja klar gucken die meisten hier im Board. Aber doch nur, weil es keine andere Quelle gibt. Als Board ist rc-heli.de ja auch super. Aber als Software für ne FAQ / sonstiges Wissensmanagement ist ein Board m.E. unzweckmäßig. Da sollte man auch mal links und rechts schauen. Was spricht denn gegen die Installation eine Wikisoftware hier auf dem Server?Zitat von Sven Lürex Beitrag anzeigendie meisten die was suchen gucken doch hier genau im board
Gruß Maro
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Maro
AW: ßberarbeitung FAQ Thundertiger
Es gibt ja schon ein Wiki bei Euch. http://wiki.rc-heli.de/index.php/HauptseiteZitat von Maro Beitrag anzeigenWas spricht denn gegen die Installation eine Wikisoftware hier auf dem Server?
Gruß Maro
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