kurze Darstellung.
Ich wollte heute fliegen gehen wie immer, Motor angeworfen, lief auch normal, hab ihn auf die Wiese gestellt und auf Drehzahl gebracht. Beim Abheben sehe ich dann das die eine Kufe unter ein Grasbüschel gerutscht war und darin festhing. Also Drehzahl runtergenommen und plötzlich geht der Heli aus...
Als ich ihn wieder anmachen will, blockiert der Motor komplett in beide Richtungen, Kerze raus geschraubt, blockiert immernoch.
Tja, und da ich nicht alzu sehr vertraut mit Motoren bin, bin ich zu meinem Händler nach Landshut gefahren. Dort haben wir den Heli erstmal auseinandergeschraubt und den Motor aufgemacht.
(Seelisch habe ich mich bereits auf einen neuen Motor eingestellt!

Vorn im Kolbengehäuse, alles bestens, nicht eine schiefe Schramme oder dergleichen. Kurbelwellengehäuse geöffnet, sah alles auf den ersten Blick super aus, nur liess er sich immernoch nicht bewegen. Da entdeckten wir zwischen dem Pleuel der Kurbelwelle und der Gehäusewand einen Metallsplitter der sich genau dahinter gequetscht hatte (ca. 8mm lang und 1mm breit), kurz darauf haben wir noch einen zweiten identisch verformten Spitter gefunden und entfernt. Wir haben den kompletten Motor untersucht, absolut unbeschädigt und kein Teil hat gefehlt. Da die Splitter hinter dem Kolben (also im Kurbelwellengehäuse) waren, stellt sich die Frage wie die dort hinein gekommen sind, die einzige Möglichkeit ist ja über den Vergasser dort hin zu kommen. Also am Heli überall gesucht aber nichts gefunden, alle Teile die in der Nähe der Vergasseröffnung sind, sind mackellos, wir konnten nichts finden.
Hat von euch jemand eine Idee wie so etwas passieren kann* ?(
Denn wo kann er solche Teile aufsaugen* ?(
Danke für jeglichen Tipp
Gruß
Markus
Daten:
Original TT50 Motor
EDIT:
Achja, der Motor ist eher zu kalt als zu heiss gelaufen, wurde nie wärmer als 60°C im Kurbelwellengehäuse. Als das oben passiert ist war er max. bei 45°C lt. Sensor!!!

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