Habe mir ein probates Mittel einfallen lassen um die ßberhitzungsprobleme beim Raptor gut in den Griff zu bekommen!
Ich habe die CFK-Platte durch eine Dur-Aluplatte(1,5mm) ersetzt,aber die runde Aussparrung unterhalb des Gehäusedeckels des Motors verschlossen gelassen.Alle anderen Maße sind geblieben.
Der Gehäusedeckel misst innen 27,11mm,hierin habe ich ein Alufüllstück von 26 mm Rundmaterial eingearbeitet und von der Länge her so abgesägt,dass es bündig,bzw.leicht von der Aluplatte mit Gegendruck beaufschlagt wird.
Der Spalt bis Gehäusedeckelwandung wurde mit Wärmeleitpaste verfüllt und unten mit UHU- Endfest 300 verschlossen.Damit eine gute leitende Verbindung gewährleistet ist,wurde der Füllklotz mit der Platte von unten durch eine Senkkopfschraube zusätzlich verbunden.
Unterhalb der Platte wurde zusätzlich noch ein Kleinkühlkörper von einem Intel-Pentium-Prozessor angeschraubt.
Vor dieser Maßnahme betrug die Motortemperatur 97,5-105°C bei schnellen Flugmanövern und volle Drehzal!
Nun beträgt Sie nur noch 82-87°C,und der Motor läuft in allen Lagen sauber und gleichmäßig kraftvoll!
Ist wohl auch verständlich,da wo zuviel wärme entsteht,ist der Sauerstoffanteil geringer und muss mit Nitro ausgeglichen werden."Man denke an die Ladeluftkühlung für einen Tubolader!"
Zum Nachbau bestens empfohlen!
Ach so,das ganze bringt nur etwas,wenn man gleichzeitig im Bereich des Zylinderkopfes die Aussparrung mit einer GFK-Platte verschließt um die Kühlluft zwangszuleiten.
Gruß
Leuschy

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