wie in #8 bereits avisiert, habe ich meine Vorstellung zur Verstärkung der Schwachstelle des E550 - LG umgesetzt und stelle sie kurz vor:
das LG hat eine Sollbruchstelle da, wo es an der Zelle angeschraubt ist. Da ist die Kante der Zelle, an der das maximale Biegemoment auf das LG einwirkt.
Unter diesen Bereich bis in die Biegung habe ich ein 0,8 mm dickes Blech eingelegt.
Unter der Zelle ist es über die beiden serienmäßig vorhandenen Bohrungen mit dem LG und der Zelle verschraubt; sein Ende reicht bis in die Biegung, um diesen Bereich noch mit zu stabilisieren.
Die zusätzliche Bohrung ist zwar erstmal eine Schwächung der Holme, aber durch das Blech werden sie besser stabilisiert, als ohne.
Die Validierung steht noch aus, ich gehe aber nach meiner Erfahrung davon aus, daß die Verstärkung das tut, was sie soll. Selbst wenn das LG bei einer harten Landung brechen sollte, hält das Blech die Bruchstücke zusammen, so daß das LG vielleicht schief steht, der Rotor aber noch keine Bodenberührung hat.
Einen weiteren Vorteil sehe ich darin, daß ein gebrochenes LG mit einem geeigneten Kleber (z.B. HG-Kleber) repariert und mit diesen einfachen Blechen ausreichend stabilisiert werden kann.
Das zusätzliche Gewicht kann vernachlässigt werden.
hmm, ist vermehrtes Landetraining nicht zielführender? Ich kenne die Varianten der Raptorlandegestelle. Das alte war stabiler, aber auch schwerer als das von X50. Das leichtere vom X50 habe noch nie kaputt bekommen. Liegt vielleicht auch an meinen Landungen....
hmm, ist vermehrtes Landetraining nicht zielführender? Ich kenne die Varianten der Raptorlandegestelle. Das alte war stabiler, aber auch schwerer als das von X50. Das leichtere vom X50 habe noch nie kaputt bekommen. Liegt vielleicht auch an meinen Landungen....
Vielen Dank für Deinen Hinweis :-)
Meine Landungen beanspruchen das LG nicht und der Vorschlag hier ist nicht für schlampige Landungen gedacht, aber es soll Fälle geben, in denen eine härtere Landung unvermeidlich ist. (Z.B. gelingen nicht alle Auros bilderbuchmäßig)
Dafür ist die Verstärkung gedacht. Wer perfekt fliegt, braucht das natürlich nicht . . .
Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.
hallole
für Bild 2 im ersten Post bringen dir deine Bleche nicht viel. Du verschiebst die Sollbruchstelle nur an eine andere stelle. Eventuell sogar auf das Chassis. Wegen dem würde ich dir eher zu einem CFK Landegestell raten von proCarbon. Die sind zwar teuer, stecken aber einiges weg.
Gruss
hallole
für Bild 2 im ersten Post bringen dir deine Bleche nicht viel. Du verschiebst die Sollbruchstelle nur an eine andere stelle. Eventuell sogar auf das Chassis. Wegen dem würde ich dir eher zu einem CFK Landegestell raten von proCarbon. Die sind zwar teuer, stecken aber einiges weg.
Gruss
Danke für den Tip auf proCarbon; werde ich mir ansehen.
Du hast recht mit Deinem Einwurf. Meine Verstärkung ist aber als Notverbindung für "Landungen" gedacht, die mit dem Sereingestell dem Rotor eine Bodenberührung verschaffen und zu mehr Schaden führen. Soweit ich weiß und es auch selbst geschafft habe, bricht das LG bei E550 immer an dieser schwachen Stelle.
Ich habe auch ein alternatives LG gesucht, die Hinweise dazu sind aber meist unbrauchbar. Mal sehen, was proCarbon anbietet.
Gruß
Wolfgang
Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.
Die Bohrungen der Kufenbügel müssen etwas länglich gedremmelt werden ( ca 1mm) die Kufen des Raptors passen , die Bügel sind elastischer und brechen nicht so leicht
Die Bohrungen der Kufenbügel müssen etwas länglich gedremmelt werden ( ca 1mm) die Kufen des Raptors passen , die Bügel sind elastischer und brechen nicht so leicht
Danke für den konkreten Tip :-)
Die Kufenrohre des E550 messen 8,0 mm
Ich denke, Du meinst mit "länglich gedremelt" Die Anschraublöcher?
Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.
hallole
für Bild 2 im ersten Post bringen dir deine Bleche nicht viel. Du verschiebst die Sollbruchstelle nur an eine andere stelle. Eventuell sogar auf das Chassis. Wegen dem würde ich dir eher zu einem CFK Landegestell raten von proCarbon. Die sind zwar teuer, stecken aber einiges weg.
Gruss
Das LG von proCarbon ist Extraklasse, weil aus Carbonfaser - ist eben teuer.
Ob man die verbauen möchte, muß jeder selbst entscheiden. Kommt vielleicht auch ein wenig darauf an, was für eine Maschine auf dem LG stehen soll.
Es gibt offensichtlich auch gute Mittelwege, die zwar nicht so stabil, aber besser als die Serie sind.
Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.
eine "Sollbruchstelle" sollte so preiswert wie möglich sein. Härtere/ stabilere LG leiten die Kräfte nur weiter an das Chassis. Was ist günstiger: ein LG oder Seitenplatten? Wenn ich nun partout harte Landungen auf Dauer einkalkulieren muss, ist das für mich sinnfrei. Es doch noch diese gefederten "Spider Landegestelle" ? www.spider-landegestell.de Und: ich erhebe für mich nicht den Anspruch perfekt zu fliegen.
eine "Sollbruchstelle" sollte so preiswert wie möglich sein. Härtere/ stabilere LG leiten die Kräfte nur weiter an das Chassis. Was ist günstiger: ein LG oder Seitenplatten? Wenn ich nun partout harte Landungen auf Dauer einkalkulieren muss, ist das für mich sinnfrei. Es doch noch diese gefederten "Spider Landegestelle" ? www.spider-landegestell.de Und: ich erhebe für mich nicht den Anspruch perfekt zu fliegen.
Wie in #17 (deutlich) zu sehen ist: Zitat: "habe ich meine Vorstellung zur Verstärkung der Schwachstelle des E550 - LG umgesetzt " habe ich keine Sollbruchstelle, sondern eine angepaßte Verstärkung des bruchgefährdeten Bereiches vorgenommen.
Bei der Dimensionierung derselben habe ich die Stabilität der Zelle berücksichtigt, damit ausgeschlossen wird, daß anstatt des LG die Zelle beschädigt wird. Trotzdem bedanke ich mich für den wichtigen Hinweis.
Außerdem weise ich nochmals auf meine Absicht (#19) hin, daß ich keine harten Landungen "plane" (ich weiß nicht, wie man darauf kommen könnte), sondern für Notfälle gedacht ist, die auch bei mir vorkommen können und gekommen sind.
Grundsätzlich kann ich für mich ausreichend gut landen und habe in dieser Hinsicht keinen weiteren Klärungsbedarf.
Also ich weiß nicht, warum hier geklebt und verstärkt wird.
Das habe ich bei meinem Raptor nur einmal versucht und bringt nichts. Die Kufenbügel des Rapti sind zu steif, wenn man mal etwas unsanfter aufkommt oder Autorotationen üben will. Das hat mich zwei Landegestelle gekostet und habe dann nicht mehr in Originale investieren wollen, da die eh wieder zu Bruch gehen.
Ich habe Mikado LGS mit Nylonschrauben drunter geschraubt und seit dem nie wieder Probleme. Selbst harte Aufsetzer aus 50cm Höhe sind unproblematisch. Als Bohrschablone habe ich einen alten Originalbügel auf die Mikadobügel fixiert, Löcher gebohrt und angeschraubt.
Die Kufenbügel federn sehr gut ab.
Und wenn mal wirklich einer zu Bruch geht, kosten die Bügel als Zweierset keine 10 Euro. Somit günstiger und auf jeden Fall verfügbar gegenüber den Originalen.
Also ich weiß nicht, warum hier geklebt und verstärkt wird.
Das habe ich bei meinem Raptor nur einmal versucht und bringt nichts. Die Kufenbügel des Rapti sind zu steif, wenn man mal etwas unsanfter aufkommt oder Autorotationen üben will. Das hat mich zwei Landegestelle gekostet und habe dann nicht mehr in Originale investieren wollen, da die eh wieder zu Bruch gehen.
Ich habe Mikado LGS mit Nylonschrauben drunter geschraubt und seit dem nie wieder Probleme. Selbst harte Aufsetzer aus 50cm Höhe sind unproblematisch. Als Bohrschablone habe ich einen alten Originalbügel auf die Mikadobügel fixiert, Löcher gebohrt und angeschraubt.
Die Kufenbügel federn sehr gut ab.
Und wenn mal wirklich einer zu Bruch geht, kosten die Bügel als Zweierset keine 10 Euro. Somit günstiger und auf jeden Fall verfügbar gegenüber den Originalen.
Gruß
Breiti
Ist auch eine gute Lösung; ich hatte aber den Ehrgeiz, das Original zu verstärken, ohne die Federeigenschaften zu verlieren, da ich noch 2 originale Reserve-LG habe.
Und sollte mal einer zu Bruch gehen, wie Du schreibst, sollte er das bitte auf beiden Seiten tun, weil sonst zu den 10.- noch ein paar weitere Mäuse für Rotorblätter und Kleinzeug kommen können.
Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.
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