ich komme aus der E-Heli-Welt und habe jetzt einen Raptor 50. Die Motortemperatur liegt zwischen 130 und 155 Grad Celsius bei leichtem Kunstflug. Ist das OK? Wenn nicht, gibt es eine Möglichkeit die Kühlung zu verbessern?
Ich fliege mit 0% Nitro und würde das auch gerne auch so belassen.
...mit 0% Nitro bist Du mit 130°- 150° bestens dabei. Ich glaube nicht, dass Du ohne Zugabe von Nitro, mit dem Pro 50H weiter nach unten kommst. Der Motor resp. der Vergaser ist denke ich nicht auf "0% Nitro Betrieb" ausgelegt..
Zur Verbesserung der Kühlung gibt es so einiges, angefangen vom Zimmermanndämpfer, über die zusätzliche Schottwand gehend, bis hin zum Alu Lüfterrad.
Verfolgt man die Beiträge im Forum, jubeln einige diese Maßnahmen als heilbringend hoch, während andere klar Stellung dazu beziehen keine wirklichen thermischen Veränderungen erzielt zu haben.
Ich würde das Heil in der Zugabe von Nitro und dem Einsatz eines geeigneten, großvolumigen Dämpfers suchen. Ich hatte Erfolg mit 15% Coolpower und Rückbau auf den Originaldämpfer. Mit dem vorher montierten Zimmermann hatte ich persönlich permanent Hitze Probleme...
Hallo Ralf,
kann mich da DaZei nur anschliesen - hatte von anfang an eine zusätzliche Schottwand eingebaut u. trotzdem oft arge Temperaturen am Motor wobei ich sagen muss die 130° würde ich schon als Schmerzgrenze sehen bei einem 8ccm Motor.
Habe auch berreits Zimmermann Dämpfer drauf gehabt und wieder gegen Original getauscht wegen massiven Hitzeproblemen, wobei ich allerdings zugeben muss der Zimmermann war für Sceadu 50 gedacht.
Mittlerweile fliege ich auch mit 10% Nitro um ihn so halbwegs zu kühlen (Motor ist extra auf der fetteren Seite). gestern hatte ich ihn mal zerlegt und was soll ich sagen deutliche zeichen im Innenraum von thermischer ßberlastung wobei er jetzt jedoch maximal bis 130° heiß wird.Habe daraufhin mal die Steuerzeiten geändert um ihn besser zu spülen ...mal sehen obs was bringt - also Mehrleistung gabs auf alle Fälle dadurch will aber erstmal 5 Liter durchhaben ehe ich was genaues sage - ACHTUNG nur für Leute die sich auskennen empfohlen.....
Alles in allem würde ich auch den weg über Innenkühlung via Nitro sowie Großvolumigen Dämpfer empfehlen... wie DaZei schon vorschlug
Erstens könnt ihr dem Motor nach der Landung in den Hinteren Kurbelgehäuseschild fassen ohne euch Brandblasen zu holen.
Zweitens hat das ßl, das aus dem Dämpfer tropft eine Farbe die der des Kraftstoffs gleicht oder einen hauch Braun ist, dann ist alles Paletti.
Ich flieg Cool Power mit 10%Nitro und hab minimum 150°.
Meist sinds 160, ab und an 170°
Dabei ist er aber fast noch zu fett ein gestellt.
Und es interessiert weder mich noch meinen Motor.
Wer ganz sicher sein will, kann ja mal den Dämpfer abschrauben und in den Auslass gucken. Ist es da dunkelbraun oder gar schwarz, dann wer er zu heiß.
Alles andere ist normal.
Danke für Eure Anregungen/Tips! Ich werde wohl dann leider doch auf Nitro umsteigen und eine Schottwand einbauen. Mal sehn was abei rauskommt. Ich werde euch berichten. Die Temperatur messe ich überigens mit dem robbe-Temperaturmonitor. Daher hoffe ich das die Temperaturangaben OK sind.
ich hatte anfänglich mehr auf mein onboard Thermometer gesehen als anderswo hin. Irgendwann stellt ich mir die Frage "Temperaturmessung, Fluch oder Segen?"
Ich hab es nach meiner Umstellung auf CP15% und orig. Dämpfer (da passte die Temperatur) rausgeworfen und orientiere mich seither ausschliesslich - wie @anderl auch schon schrieb - am Kurbwelwellen Gehäusedeckel. Wenn ich da sofort nach der Landung längere Zeit reinfassen kann ohne Brandblasen davon zu tragen, ist das für mich ok.
also ich habe an meinem Sceadu Evo mit OS50, Lötterle, Zimmermann, 1% Nitro/15% ßl RD spritt am Kopf zwischen 120° und 150 °C. Beim Schweben bis zu 150°C. Im Rundflug und 3D um die 120°. Mein Kurbelwellengehäuse läst sich jederzeit Problemlos anfassen ohne das man sich die Finger verbrennt. Motor Fett eingestellt. Auspuffsiff Goldgelb. Keine Verfärbungen/Ablagerungen am Kolben oder Auslaß. Der Motor verträgt diese Temperatur sehr gut. Was ich damit sagen will ist, selbst wenn die Kopftemperatur um die 150° Liegt wird mein Kurbelwellengehäuse nur Lauwarm, meine Motor/Wärmespülung wird mit zunehmender Last besser, wenn ich dagegen nur Schwebe wird mein Motor leider im mittelgasbereich etwas zu mager und die Kopftemperatur steigt. Natürlich ist es immer besser einen niedrige Temperatur zu haben aber manchmal ist sowas ohne Nitro nicht möglich. Mit dem Originalvergaser lagen meine Temperaturen mit 5% Nitro zwischen 100° und 150 °C am Kopf. Der Grund einen Lötterle zu kaufen war schlicht und einfach die superleichte einstellbarkeit ! Kaum nachstellungen bei Temperaturschwankungen. Dagegen musste der Originalvergaser schon bei kleinsten Schwankungen penibel genau nachgestellt werden, gerade für Anfänger schwer machbar. Leider ist auch die Kühlung des Sceadu/Rappi nicht die beste. Dort könnte der Hersteller mit einfachen Mitteln viel verbessern. Aber mein Sceadu läuft absolut Super und hat Power ohne Ende. Mal sehen wie lang das Triebwerk hält. Bei 200°C am Kopf ist sowieso Schluss, konnte das bei einem Bekannten beobachten. Ab diesem Zeitpunkt wird der OS50 Motor zerstört ! Also lieber ein bisschen mehr Reserve nach oben und ab und zu die Temp. kontrolliert als in den roten Bereich zu kommen. Aber man sollte sich auch nicht zu viele Gedanken um die Temp. machen. Ein einfaches Rezept wie ein OS50/ TT50 / Webra 50 ohne Nitro mit 100°C im Mittelgasbereich laufen scheint es ja nicht zu geben, oder *
Als ich Anfang dieses Jahres meinen neuen Rappi in Betrieb nahm, hatte ich Temperaturen so um 150°. Wohlgemerkt bei Außentemperaturen so um den Gefrierpunkt. Das hat sich auch nicht sonderlich gebessert, als der Motor eingelaufen war. Also fertigte ich mir eine Schottwand aus Plastik. Hat's auch nicht so recht gebracht.
Als nächstes habe ich den Originaldämpfer auf der Einlassseite mit dem Dremel etwas erweitert. Das brachte dann schon um die 10° weniger Temperatur.
Dann bemerkte ich, daß der Motor die Temperatur eher am Ende des Fliegens "nimmt", also stellte ich die Teillastnadel etwas fetter und die Vollgasnadel etwas magerer. Dies senkte auch die Temperatur um ein paar Gräder.
Zuletzt habe ich den Sprit gewechselt. Von Selbstgemischten mit 0 Nitro und 16% ßl auf Cool Power mit 12,5% Nitro. Gleichzeitig wechselte ich die Kerze von Rossi 3 auf OS8. Das hats nun wirklich gebracht. Die Temperatur "fiel" um satte 25 bis 30°. Zuletzt hatte ich 135° bei 25° Außentemperatur und 115° bei 10° Außentemperatur.
Ich muss dir aber ganz ehrlich sagen, nochmals würde ich den ganzen Zauber mit dem Temperatursenken nicht machen. Flieg den Rappi ganz einfach, und achte halt nur drauf, daß er nicht zu heiß wird. Du musst bedenken, daß es sich bei einem derart preiswerten Motor-Dämpfergespann nicht auszahlt, sich monatelang mit der Temperatur zu beschäftigen. Das soll jetzt natürlich nicht heißen, daß du ihn völlig sorglos kaputmachen sollst, aber schau lieber, daß du zum Fliegen kommst.
Hallöchen liebe Rappi-Gemeinde,
ich fand dieses Thema ganz interessant und melde mich daher.
In unserem Verein werden 5 Rappis durch die Luft bewegt und alle achten auf die Motortemperatur. Zwischen 130 und 150°C sind wohl weitestgehend normal, doch wurde bei Tem.test festgestellt, dass ab 150°C die Leistung merklich nachlässt.
Darüber habe ich hier noch nichts gelesen!
Ein Mille-Flieger, der mit 5,2kg Kampfgewicht alles an Leistung gebrauchen kann was möglich ist
Viele Grüße, Roman
Das mit den 150° kann ich nicht so bestätigen, wobei ich aber sagen muss, daß es ohne Telemetriesystem natürlich schwer zu sagen ist, wann der Motor seine Höchsttemperatur hat. Ich für meinen Teil behaupte, daß ich die hohen Temperaturen beim schnellen Abstieg, mit geringer Last, also so 0° - -4° Pitch und relativ wenig Gas, habe.
Zum Thema Leistung beim Mille kann ich dir sagen, daß ich letzten Sonntag beim Mistelbacher Helitreffen Gelegenheit hatte, den Pernersdorfer Rudi beim Schaufliegen zu beobachten. Der flog, soweit ich das richtig erkannt habe einen Mille mit neuem 70er Os, 10% Nitro, ca. 1900 U am Hauptrotor mit Drehzahlregler.
Während des ganzen Fluges ist die Drehzahl nie eingebrochen. Jeder, der Rudi schon mal Schaufliegen gesehen hat, weiß, was das heißt.
Wennst einmal diese Leistung entfesseln kannst, ist das einzige Thema beim Hubifliegen nur mehr das ßben der eigenen Fertigkeiten.
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