Rotorkopf überlastet ?

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    #1

    Rotorkopf überlastet ?

    Grüß Euch,

    ich habe auf meinem Raptor 50 Titan (alles Orginalteile) einen Hughes 500 Scale Rumpf angebracht - dadurch hat sich das Gewicht des Helis um etwa 1,2 kg erhöht.

    Mir ist nun aufgefallen, das bei bestimmten Manövern - z.B. durch stärkeres Rückziehen (um schnell Fahrt abzubauen) und gleichzeitigem Kurvenflug - die Rotorblätter plötzlich heftig zu "eiern" (kann es nicht besser beschreiben) anfangen und der Heli gefährlich instabil wird. Sobald ich ihn wieder abgefangen habe, ist wieder alles normal. Beim normalen Rundflug und Schwebeflug funktioniert alles einwandfrei.

    Kann es sein das,
    - der Rotorkopf durch das zusätzliche Gewicht (Scale Rumpf), bei bestimmten Flugmanövern überlastet ist ?
    - die Servos zu schwach sind
    - ...

    Hat jemand von Euch dieses Problem auch schon einmal erlebt ?
    Würde das Zentralstück sowie die Blatthalter aus Aluminium helfen ?

    Danke
    Grüße
    Alex
  • Piranha
    Member
    • 30.03.2006
    • 119
    • Kai

    #2
    AW: Rotorkopf überlastet ?

    Hallo!

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    • johannes2441
      Member
      • 27.02.2007
      • 375
      • Johannes
      • nördliches Schleswig-Holstein

      #3
      AW: Rotorkopf überlastet ?

      Eigentlich nicht. Wie hoch ist Deine HR Drehzahl und welche HR-Blätter benutzt Du?

      Ich fliege auch mit Rumpf (4,6kg) ohne Probleme.
      TDR V-Stabi, TT E620 V-Stabi, MP-E und ein paar Flächen

      Kommentar

      • Piranha
        Member
        • 30.03.2006
        • 119
        • Kai

        #4
        AW: Rotorkopf überlastet ?

        Hallo!

        Eine überlastung des Rotorkopfes durch die Gewichtszunahme ist ausgeschlossen. Es handelt sich sehr wahrscheinlich um Ströhmungsabrisse durch zu hohe Anstellwinkel. Zum einen ist ein größerer Einstellwinkel durch das höhere Gewicht notwendig, damit das Modell überhaupt fliegt (=mehr kollektiver Pitch) und dann kommen bei groben Steuereingaben nochmals zusätzlich größere Einstellwinkel hinzu (= mehr zyklischer Pitch). Wenn dann noch die Fahrt hoch ist kann es zum Strömungsabriss durch zu große Anstellwinkel kommen.

        Gruß

        Kai

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        • Whios
          Whios

          #5
          AW: Rotorkopf überlastet ?

          @ Johannes: traue es mich fast gar nicht sagen - aber ich habe keine Ahnung wie hoch meine HR-Drehzahl ist - da ich keinen Drehzahlmesser besitze (noch nicht)

          @ Piranha: daran habe ich noch gar nicht gedacht, aber das könnte durchaus sein, da ich die Pitch Einstellungen, seit dem der neuen Rumpf drauf ist, noch nie geändert habe ?

          Wenn ich Euch richtig verstehe sollte ich erst einmal die HR-Drehzahl messen und je nach dem den Pitch neu einstellen - richtig ?

          Danke für Eure schnellen Antworten.

          Grüße
          Alex

          Kommentar

          • Piranha
            Member
            • 30.03.2006
            • 119
            • Kai

            #6
            AW: Rotorkopf überlastet ?

            Hallo Whios!

            Um Strömungsabrisse durch zu große Anstellwinkel zu vermeiden gibt es folgende Möglichkeiten:

            - Hauptrotordrehzahl erhöhen, Pitchwerte reduzieren

            - Andere Hauptrotorblätter fliegen, die für große Anstellwinkel geeignet sind. Dickere Profile lassen für gewöhnlich größere Anstellwinkel zu, haben aber deutlich mehr Wiederstand und folglich eine größere Leistungsaufnahme

            - Einfach alles so lassen wie es ist, vorbildtypisch fliegen und nicht bei hoher oder maximaler Fahrt grobe Steuereingaben machen. Ist auch bei manntragenden Hubschraubern tödlich....

            Gruß

            Kai

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            • Whios
              Whios

              #7
              AW: Rotorkopf überlastet ?

              So ... Drehzahlmesser bestellt - sollte in den nächsten Tagen kommen.
              Ich nehme einmal an, es ist am sinnvollsten die HR-Drehzahl im Schwebeflug zu ermitteln -oder ?
              Was währe eine vernünftige Drehzahl - so um die 1800 U/min ?

              Grüße
              Alex

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              • kask
                kask

                #8
                AW: Rotorkopf überlastet ?

                mit ~1550rpm schwebe ich so rum. also langt bei einem 2blatt kopf.

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                • DerMitDenZweiLinkenHänden
                  RC-Heli TEAM
                  • 09.12.2004
                  • 12087
                  • Kurt
                  • Hinterbrühl/Wien

                  #9
                  AW: Rotorkopf überlastet ?

                  Hi!

                  Also ich fliege einen noch schwereren Hughes-Rumpf auf dem 60er Raptor.
                  ich zähle mich zur Gruppe der "Alarmstarter" und "Maximalabbremser" - fliege also z.T. sehr schwungvoll.

                  Mir ist so ein Verhalten aber noch nicht aufgefallen bzw. hätte ich andere wunderliche Ereignisse erlebt, die durch einen Strömungsabriss provoziert werden könnten.
                  Daraus leite ich für mich ab, dass man schon ziemlich extrem fliegen muss oder Pitchbereiche jenseits alles üblichen haben muss, um einen Strömungsabriss zu haben.

                  Zu meiner Flugweise ein 22-MB-Video: erstes Hughes-Video mit noch ungelenken Landeanflügen
                  Aber auch mit meinem Feuerwehrheli gehts züglig durch die Luft: Feuerwehr-Hughes-500

                  Bei der Hughes kann man es sich ja nicht sooo leicht aussuchen, welche Drehzahl man fliegt, weil das T-Leitwerk leicht in Resonanzschwingungen gerät. Jedenfalls liegt der Drehzalbereich bei mir bei rund 1450 Umdrehungen. Das gibt dann einigermaßen träges Steuerverhalten - wie bei einem 1:1-Heli eben.
                  Es erfordert aber vorausschauendes Fliegen.

                  Ich rate dir, mal den Drehzahlmesser abzuwarten und dann eine Drehzahl um die 1400-1500 einzustellen.

                  Als Laie in die Runde gefragt: könnten nicht auch fast "trockene" Dämpfergummis ein Wabbeln der Rotorebene hervorrufen?

                  Kurt
                  Bauberichte und viele Fotos auf meiner Homepage - siehe dazu im Profil

                  Kommentar

                  • Whios
                    Whios

                    #10
                    AW: Rotorkopf überlastet ?

                    Grüß Dich Kurt,

                    danke auch für Deine Rückmeldung zu meinem Problem.
                    Ich muß dazu auch sagen, daß meine Raptor Mechanik relativ neu ist - habe erst so in etwa 50 Flüge hinter mir.

                    Mit "trockene" Dämpfergummis -meinst Du dammit Verschleiß ?

                    Grüße
                    Alex

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                    • DerMitDenZweiLinkenHänden
                      RC-Heli TEAM
                      • 09.12.2004
                      • 12087
                      • Kurt
                      • Hinterbrühl/Wien

                      #11
                      AW: Rotorkopf überlastet ?

                      Nein, ich meine damit, dass die Dämpfergummis der Blattlagerwelle gut geölt sein müssen.
                      Tut man das nicht, hat man sogar beim "am Stand Schweben" eine Rotorebene, die sich wabbelnd bewegt.

                      Das ßl verschwindet mit der Zeit, dann reiben die Gummis am trockenen Plastik und lagern die Welle nicht mehr so gut.
                      ich muss alls 1-2 Jahre nachölen: Blattalgerwelle raus, Gummis ölen und Kopf wieder zusammenbauen.

                      Kurt
                      Bauberichte und viele Fotos auf meiner Homepage - siehe dazu im Profil

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                      • Whios
                        Whios

                        #12
                        AW: Rotorkopf überlastet ?

                        ... ok, kann ich auf jedenfall überprüfen und ggf. nachölen - danke für den Hinweis.

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                        • DerMitDenZweiLinkenHänden
                          RC-Heli TEAM
                          • 09.12.2004
                          • 12087
                          • Kurt
                          • Hinterbrühl/Wien

                          #13
                          AW: Rotorkopf überlastet ?

                          Ich bin mir nur nicht sicher, ob beinah trockene Gummis _immer_ oder nur in Extremsituationen Probleme machen.

                          Aber der Arbeitsaufwand hält sich ja in Grenzen.

                          Kurt
                          Bauberichte und viele Fotos auf meiner Homepage - siehe dazu im Profil

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                          • Klaus O.
                            Senior Member
                            • 03.12.2007
                            • 22475
                            • Klaus

                            #14
                            AW: Rotorkopf überlastet ?

                            Zitat von Whios Beitrag anzeigen
                            ... ok, kann ich auf jedenfall überprüfen und ggf. nachölen - danke für den Hinweis.
                            Nix ßl, da muß Fett dran.
                            Gruß Klaus

                            Wer emotional wird hat keine sachlichen Argumente mehr und somit verloren.

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                            • Whios
                              Whios

                              #15
                              AW: Rotorkopf überlastet ?

                              ... beim letzten Zusammenbau habe ich, soweit ich mich richtig erinnere, ein Silikonfett genommen.

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