Blade Zeyrok Erfahrung

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  • samson68
    Member
    • 11.06.2015
    • 190
    • Falk
    • Flöha

    #1

    [Quad] Blade Zeyrok Erfahrung

    Hallo zusammen

    Die SuFu hat nichts ergeben, die Beschreibung von HH schien mir auch nicht grede aussagekräftig, also habe ich mal den Test gewagt...

    Letzte Woche hatte ich mal wieder dringende Kaufsucht , ausserdem sind mir auf einem Flugtag die FPV- Race-Quads ins Auge gestochen. Schon seit einer Weile suchte ich etwas zum (finanziell) gefahrloseren ßben und auch mal etwas "Herumheizen", ohne daß der ßbermut gleich im (teuren) Absturz endet.
    Allerdings sollte sich das Ganze so fliegen wie ein CP-Heli, das will ich ja üben und selbst fliegen und nicht "fliegen lassen".
    Und da es auch noch mit meiner erst neu angeschafften DX7 fliegen sollte bin ich hier fündig geworden: http://www.mhm-modellbau.de/blade_zeyrok.php

    Dem Modell liegen 4 Ersatzrotoren, Kreuzschraubendreher, Akku und ein USB-Ladegerät bei. Auf die FPV-Kamera habe ich verzichtet.
    Die Anleitung gibt die Einstellungen für Spektrum Sender vor. Der Kopter verfügt über drei Flightmodes. Zwei mit begrenzten Neigungswinkeln und "waagerecht Rückstellung" beim Loslassen der Knüppel was ein Koax- oder FP-mässiges Fliegen ergibt. Im dritten Modus sind alle Winkelbegrenzungen aufgehoben und der Kopter fliegt wie ein CP-Heli nach "antippen" in die entsprechende Richtung weiter.
    So weit so gut.
    Jedoch ist auch in diesem Mode "Motoren aus" bei Pitch- bzw. Gasknüppelstellung ganz unten! Man sollte also nicht vergessen (wie es mir passiert ist), einen Not-Aus oder "Angstknopf" zu programmieren!

    Erste Betrachtung ergab ein FP-mässiges, gewölbtes Rotorprofil, Rückenflug wie beim nanoQX 3D ist damit sicher nicht möglich, auch eine dafür nötige Drehrichtungsumkehr ist nicht vorgesehen. Ob Loops oder Rollen trotzdem möglich sind, keine Ahnung, der Test steht noch aus
    Dafür ist natürlich die Lageerkennung im Flug gegenüber dem nano logischerweise viel besser.

    Womit wir beim Fliegen sind.
    Die beiden stabilisierten Modes habe ich mir geschenkt und bin direkt im "No-Limits" Modus eingestiegen. Die Anleitung gibt D/R 75% auf allen Achsen vor, auf Gier war mir das zu wenig, da habe ich wieder auf 100% erhöht. So fliegt sich das Teil mMn. recht entspannt im Rundflug, meine Kopfblockade bei Kurven "auf mich zu", die mich beim CP-Heli immer wieder den Kurvenflug abbrechen lässt, konnte ich mit dem Zeyrok jedenfalls einigermassen überwinden.
    (Wie habt Ihr das eigentlich gemacht, gibts da Tricks?)

    Nachdem ich so mehrere Akkuladungen verflogen habe, kam was kommen musste: Nasenflug- falsche Richtung- Wand naht... ich wie gewohnt den Angstschalter betätigt- NICHTS! Kann ja auch nicht, weil nichts programmiert.
    Bei Einstellung wie in der Anleitung angegeben liegt der Panikbutton für die Rettungsfunktion auf dem Bindeknopf, der ist mMn. an der DX7 aber im Normalbetrieb unerreichbar und die Rotoren laufen natürlich auch weiter.

    Der Kopter stürzte so unglücklich ab, dass einer der weiterlaufenden Rotoern blockiert wurde.

    Womit ich beim mMn. großen Kontruktiosfehler des Kopters bin. Wenn man den Kraftfluß vom Rotor zurückverfolgt, ist dieser zunächst auf der Rotorwelle durch eine durchgehende Schraube befestigt. Dann kommt das Tellerrad, das steckt auf einer Profilierung, Formschluß vom Tellerrad zum Ritzel ist klar.
    Und nun folgt die einzige nur kraftschlüssige Verbindung im Antrieb, indem das Motorritzel auf die Motorwelle gesteckt/gepreßt ist.
    Genau diese Verbindung hat sich bei mir durch das Blockieren des Rotors gelöst und ist auch nicht wieder fest zu bekommen. Offenbar hat der weiterdrehende Motor in Sekundenschnelle die Ritzelbohrung aufgeweitet.
    Da hilft nur ein neuer Motor mit Ritzel, diese werden jedoch wegen der gegnläufigen Drehrichtung nur im Doppelpack verkauft... (ßbrigens KEINE brushless- Dauerhaltbarkeit bleibt abzuwarten)

    Ob da die beigelegten Ersatzrotoren aus recht stabilem Kunststoff überhaupt benötigt werden- bei mir hat gleich dei "Sollbruchstelle" Motorritzel aufgegeben...

    Ansonsten ein spassiger Kopter zum Einstieg, der tut was er soll und beim Preis kann man auch nicht viel falsch machen

    Grüße

    Samson
    Hobby hei�t: Mit grö�tmöglichem Aufwand geringstmöglichen Nutzen zu erreichen...
  • Taumel S.
    Senior Member
    • 31.12.2008
    • 26320
    • Helfried
    • Ã?sterreich

    #2
    AW: Blade Zeyrok Erfahrung

    Du hast es selber schon angedeutet: Kaufe niemals nicht einen Blade mit Ritzel!
    Drohnen sollten Brushless-Motoren haben und keine defektanfälligen Getriebe, letztere konterkarieren ja das mechanisch möglichst einfache Prinzip der Drohnen.

    Warum bist du den schon im Expertenmodus geflogen, wenn es noch so wackelt zwischen den Ohren?

    Kommentar

    • Ingoooo
      Member
      • 16.12.2011
      • 595
      • Ivo

      #3
      AW: Blade Zeyrok Erfahrung

      Das Model ist ja wie man am Design erkennen kann eher für junges Publikum gedacht. Glaub der ist hauptsächlich um im geregelten Mode zu fliegen. So ein Plastik Bomber kann ja nicht sonderlich stabil sein.
      Was ist der Unterschied zwischen Männern und Kindern?
      Das Spielzeug wird teurer!

      Kommentar

      • samson68
        Member
        • 11.06.2015
        • 190
        • Falk
        • Flöha

        #4
        AW: Blade Zeyrok Erfahrung

        Warum bist du den schon im Expertenmodus geflogen, wenn es noch so wackelt zwischen den Ohren?
        ...weil ich mich seit rund einem Jahr mit verschiedenen CP-Helis "abmühe" und genau das lernen will und mir nicht das fliegen mit "gedücktem Knüppel" wieder angewöhnen möchte. Erst recht abgesehen von der FP-mässigen Angewohnheit im Notfall Knüppel nach unten- hat mich anfangs beim CP einige E-Teile gekostet...
        Der Verkäufer meinte übrigens auch daß das doch ein Rückschritt sei...
        Langsam nervt es, daß ich immer noch mit Rundflug geschäftigt bin und schon am "richtigen sauberen" Vollkreis scheitere, von Loops, Rollen, Stall-Turns ganz zu schweigen... am Sim klappt das alles, aber real...

        ...was ich gestern vergessen habe:
        HH spricht von sinngemäß nahezu unzerstörbarer, gekapselter Technik- ja, das Gehäuse macht einen stabilen Eindruck. Aber auch einen ziemlichen Resonanzboden- der Kopter ist ganz schön laut!

        Und um das Gehäuse zu öffnen muß man das Dekor zerschneiden. da es über der Trennfuge verläuft- nicht schön, schade drum.

        Ob Loops oder Rollen trotzdem möglich sind,
        spätestens beim Abfangen aus der Abwärtsbewegung wird wohl die Leistung fehlen. Kann das bitte jemand anderes ausprobieren?! Auch scheinen mir die Kippwinkel immer noch begrenzt zu sein, kann aber auch an intuitivem "Zurücknehmen" meinerseits liegen (so wie mir das beim Kurvenflug auch passiert- Merde!)

        Das Gehäuse macht wie schon gesagt einen stabilen Eindruck, macht die ganze Fuhre aber auch recht schwer. Die Steigleistung ist nicht überragend und beim Abfangen aus schnellem Sinken geht der Knüppel schon mal an Anschlag. Evtl. lässt sich das ja mit geänderter Gaskurve beheben- zu Lasten der Flugzeit.
        Apropos: HH spricht hier von bis zu zehn Minuten, gibt aber selbst vor, den Timer auf fünf Minuten zu stellen, was ich auch so getan habe.
        Nach Ablauf des Timers war es mir noch möglich rund eine gute Minute weiter zu fliegen, dann verdient die Steigleistung den Namen nicht mehr. Nachgeladen werden konnten dann der 750mAh Akku etwas über 500mA, also alles im Grünen Bereich. Eigentlich sollte da noch was gehen, aber wenn der Kleine nicht mehr steigen mag...
        Bis zur Unterspannungsanzeige durch blinkende Beleuchtung habe ich es jedenfalls noch nicht geschafft.

        Also nochmal: Ein lustiger Kopter fürs Geld, der sich laut HH ja auch an Einsteiger richtet. Auch die Preisgestaltung spricht dafür, ich persönlich frage mich (vor allem bei den recht mech. aufwändigen CPs) wie man das für den Preis überhaupt herstellen und wirtschaftl. sinnvoll vertreiben kann (Aber ich bin ja selbst Einzelhändler- sehe so etwas darum manchmal aus einem anderen Blickwinkel )

        Für Einsteiger macht das Ganze so ganz sicher Sinn und viel Spass, die Leistung ist dafür auch ausreichend. Wer dabei bleibt, schafft sich dann sowieso einen anderen Racer an.
        Und wer wie ich nur das knüppeln trainieren will und noch nicht auf Kunstflug Wert legt, ist damit mMn. auch gut bedient. (Komplette Akkuladung Rundflug ohne Absturz ist ja auch Kunstflug genug )

        Das sicher von einigen als spielzeughaft gesehene Gehäuse schützt die (überschaubare) Technik, die Flugleistung ist von Einsteigern beherrschbar und die kräftige Beleuchtung (sicherlich auch Akkuleistungsfressend...) kommt in der Dämmerung richtig gut an.
        Die Sache mit den Motoren sehen hier bestimmt einige als Blade-Philosophie, ich hoffe, ich hatte einfach nur Pech.

        Grüße

        Samson
        Hobby hei�t: Mit grö�tmöglichem Aufwand geringstmöglichen Nutzen zu erreichen...

        Kommentar

        • Taumel S.
          Senior Member
          • 31.12.2008
          • 26320
          • Helfried
          • Ã?sterreich

          #5
          AW: Blade Zeyrok Erfahrung

          Zitat von samson68 Beitrag anzeigen
          weil ich mich seit rund einem Jahr mit verschiedenen CP-Helis "abmühe" und genau das lernen will und mir nicht das fliegen mit "gedücktem Knüppel" wieder angewöhnen möchte
          Also das Nasenfliegen kann man schon im sogenannten Deppenmodus ("Atti") üben, und es ist dennoch nicht soooo leicht. Wenn der Anfängermodus nach ein paar Stunden super sitzt, ist es immer noch bald genug für den nicht stabilisierten Modus.

          Nasenlandungen finde ich zum Beispiel immer noch nicht ungefährlich bei mir, obwohl Nasenflug freilich keinerlei Problem ist.

          Kommentar

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