gegangen. Der Flug mit dem ersten Akku (mylipo 4S 4500mAh) verlief absolut
problemlos. Gleich nach dem Start mit dem 2ten Akku wurden die Steuerbefehle
nicht mehr vernünftig angenommen. Weder failsafe noch manual haben geholfen.
Allerdings konnte noch etwas mit dem Gas beeinflusst werden so dass der F450
mit leichten Kreisbewegungen immer tiefer sank, sich dabei aber stetig entfernte.
Da wir von einer Anhöhe aus fliegen schaffte der Copter noch 550m bis er in einem
Feld niederging. Zum Glück ist ein Lipoblitzer mit 3W LED´s verbaut, sonst hätten
wir ihn wegen der untergehenden Sonne nicht so weit verfolgen können.
Wir haben schnell die beiden anderen Copter (mit FPV) eingepackt und sind zur
Absturzstelle gelaufen. Erste starke Ernüchterung...links ein 1m hohes Rapsfeld
und rechts ein nicht minder bewachsenes Weizenfeld mit einem tiefen, zugewachsenen Graben.
Zunächst begannen wir die Suche mit 2 FPV-Coptern, da die Hoffnung bestand, dass die starken LED´s noch funktionierten. Leider war auf den kleinen 8Zoll Monitoren nichts zu erkennen. (Erst später am hochauflösenden Fernseher hat man etwas gesehen)
Dann habe ich bemerkt, dass plötzlich die Telemetrieanzeige wieder da war..
15,4V gaben neue Hoffnung und auch die Signalstärkeanzeige war wieder zu
sehen. Diese ging aber beim Drehen immer wieder weg.
Sollte man das etwa zur Peilung nehmen können??!!
Alles deutete auf das Rapsfeld hin. Dort waren die Traktorenspuren (sollte man
benutzen um keinen Schaden anzurichten) senkrecht zueinander angeordnet.
Dieses Raster konnten wir gut verwenden, um mit der Signalstärkeanzeige der
DX8 Telemetrie zu peilen. Dabei verschwand das Signal immer bei etwa +/- 45°
zur Peilrichtung.
Auf diese Weise gelang es, das Gebiet von Anfangs 100X100m auf etwa 10X10m
einzugrenzen.
Ab dieser Entfernung hörte man dann die anlaufenden Motore beim Starten des
Copters...und siehe da---gefunden

Das Rapsfeld war so dicht, dass man die blitzenden LED´s erst auf dem letzten
Meter gesehen hat. Aber dafür hat der Copter keinen Kratzer abbekommen.

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