Also hier mal der Nachtrag zur folgendem Thread :
Ich habe eben die Mechanik zerlegt um eine Schadensanalyse durchzuführen.
Dabei bin ich auf die eigentliche Ursache des Absturzes gestoßen.
Zuerst dachte an ein Empfangsproblem, nach reiflicher ßberlegung und auch Diskussionen mit den Piloten vor Ort habe ich meine Meinung geändert und wie im o.g. Thread erwähnt, an ein durch Konzetrationsschwäche zurückgeführtes "Gehirngulasch" geglaubt.
Tatsächlich scheint aber die Ursache folgende gewesen zu sein:
Der Radius Block in der OP Version ist mit 4 Gewinden für Madenschrauben zur Klemmung versehen. In der Anleitung werden aber nur 2 Madenschrauben verwendet. Eine davon war garnicht mehr vorhanden und die andere hat dann auch nicht mehr geklemmt. Zuerst dachte ich, dass dies durch den Absturz verursacht sei.
Wenn ich aber an den Absturz selbst zurück denke, kann ich mich erinnern, dass alle Rettungsversuche durch Knüppeln nicht wirklich eine Reaktion gezeigt haben. Daher auch die erste Vermutung "Empfangstörung".
Es ist aber durchaus denkbar und auch wahrscheinlich, dass sich der Radiusblock gelöst hat und frei beweglich auf der Rotorwelle war.
Das dann natürlich sämtliche Steuerbefehle ins Nichts gelaufen sind ist logisch.
Das heißt, der Fehler lag natürlich trotzdem bei mir, da ich wohl beim Bau wieder besseres Wissen nur 2 Madenschrauben verwendet habe.
Zumindest beruhigt es mich, dass ich nicht zu blöd bin zu fliegen, allerdings muß ich mir den Selbsvorwurf gefallen lassen, nicht ordentlich genug gebaut zu haben.

Schaden:
Rotorwelle, Blattlagerwelle, Heckrotorwelle, Blätter, Paddel,Paddelstange, Heckrohr, Servotray, ein paar Kleinteile und besonders ärgerlich, eine Chassisseite hat einen leichten Riss, muss also auch getauscht werden.
Tja, das hätte vermieden werden können.

Soviel dazu bis jetzt.
Viele Grüße
Dan , der sich jetzt mal an die Ersatzteilbestellung macht.




, Pitchkompensator 90,-€
... und noch einen Plastikkopf.

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