heraus war (man könnte eher von einer Schwergängigkeit sprechen!) möchte ich
euch meine Lösung mal zeigen wie ich an meinem Heck gearbeitet habe.
Eine leichtgängige Heckansteuerung, die nur geradezu flutscht, ist da A und O beim Heli.
Wenn es eben schwergängig ist kommt es dazu, dass man mit der Empfindlichkeit
nur auf schlechte Werte kommt oder eben ein Pendeln oder andere tolle Phänomene im Flug bekommen kann.
Der Grund für die Schwergängigkeit sind ganz einfach ßbermaß der Kunstoffteile.
Das ist auch besser als untermaß, denn dann würden die Teile wabbeln und Spiel haben.
Am besten ist dennoch ein perfektes Maß überall zu haben, und das ist aus der Schachtel heraus nicht gewährleiset.
Wichtig: Nicht einfach drauf los Feilen. Es darf sich kein Spiel entwickeln, es soll nur
das ßbermaß einiger Gelenkteile verringert werden, damit sie leichtgängiger werden.
Anfangs: alles zerlegen!, alle Gelenke müssen abgescraubt bzw. demontiert werden und dann wird Gelenk für Gelenk wieder montiert und getestet.
Wir fangen also beim ersten Gelenk der Steuerkette an:
die Rot-Markierten Kanten des Kunstoffteils hab ich etwas angefeilt, solange bis ich sie ohne Kraftaufwandüber die Gegengelenkteile schieben konnte
Nachdem nurn schomal das Erste Gelenk Leichtgängig war, hab ich die Kunstoffgabel die den Slider ansteuert an der Orange-Markierten Kante angefeilt.
ebenfalls so lange bis die Gabel locker über den Slider geflutscht ist. (vorher musste ich sie REgelrecht auf den Slider draufdrücken!)
Nun ging der Slider und dessen Ansteuergelenkt schon mal leichtgängig.
Aber als ich dann die Hecknabe draufgebaut habe und daran angeschlossen habe, musste ich feststellen, dass es zwar schon leichter ging, aber immernoch "klemmte".
also habe ich die rot markierte Kante etwas angefeilt solange bis die Gabel absolut butterweich ging und dennoch kein Spiel aufwies. Diese Stelle hat bei mir besonders geklemmt, wegen dem ßbermaß des Kunstoffs.
Das gelb markierte Alu bleibt natürlich unberührt am Alu feilen wir nicht !
Ganz geflutscht ist es aber immernoch nicht. also zu guter Letzt musste ich nurnoch die Kugelkopfpfannen etwas aufreiben mit der selbstgebauten Reibahle aus der Bauanleitung vom 7HV.
und Tadaaaa, ein leichtgängiges Heck, so wie es sein muss wenn das FBL-System problemlos arbeiten soll.
Wie gesagt, nochmal der hinweis, wir bringen kein Spiel in die Gelenke, wir beseitigen lediglich das ßbermaß!
Mit dem Heck komm ich auf eine Empfindlickeit von 95 im Vstabi bei einem 17,5er Hebelarm am BLS251. (2100RPM / 13,5° Pitch)
Ob das gut ist oder weniger gut weiss ich nicht, will ich auch eigentlich nicht bewerten, schlecht ist es auf keinen Fall denke ich.

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