bin ziemlich ratlos und hoffe auf Eure Hilfe ...
War in den letzten Tagen mehrmals mit meinem 360er unterwegs. Rundflug, Stall Turns, Loopings - ging wunderbar. Flugzeit (mit 2800 mAh) jeweils 7 Minuten.
Gestern das erste Aha-Erlebnis: Habe einen Flip geflogen. Saubere 360°. Eine Sekunde später fing der Heli an zu kreischen. Sofort zur Landung angesetzt, und den Heli heil runterbekommen. Erst etwas gerätselt. Dann weißen Staub an den Akkukabeln entdeckt - und dann noch mehr weißen Staub um das Motorritzel. Befund: Das weiße Hauptzahnrad war rundum wie abgefräst - es hatte nur noch 70,2 mm ß (neu waren es 71 mm).
Da ich noch ein neues Zahnrad hatte, ging die Reparatur schnell vonstatten. Probelauf sah gut aus - also heute mit zwei Akkus wieder losgezogen. Leider flog der Vogel merkwürdig - ziemlich unruhig und mit regelrechten "Bocksprüngen". Konnte aber trotzdem Loopings fliegen. Allerdings: Nach 5,5 min ging der LiPo-Blitzer auf Dreifachblinken - höchste Zeit zum Landen (normal lande ich nach 7 Minuten, und der Blitzer ist noch beim Doppelblinken). Akku ziemlich warm, Motor heiß (nach nur 5,5 min).
Alles noch mal durchgecheckt. Dabei hatte ich das Gefühl, dass der Motor sich nur sehr stramm drehen ließ. Spannung des Heckrotorriemens war OK. Habe also den Motor gelöst, ganz leicht verschoben, sodass er leichter mit dem Hauptzahnrad kämmte (trotzdem auf sauberen Eingriff geachtet). Und natürlich Motorschrauben wieder festgezogen. Probelauf OK (niedrige Drehzahl im Stand).
Wieder auf die Wiese. Heli flog gefühlt besser. Aber nur zwei Minuten: Urplötzlich - ohne irgendwelche 3D-Figuren - fing er wieder an zu kreischen. Und diesmal konnte ich nur noch notlanden. Die Schäden hielten sich (dank rechtzeitigen Motorstopps) zwar in Grenzen, aber ein Servo ist hops gegangen.
Was mir aber schleierhaft ist: Das neue Zahnrad sieht schon wieder lädiert aus.
Nun habe ich mir den Motor mal genauer angesehen - ein 3400 Kv Brushless. Und da ist mir zum ersten Mal aufgefallen: Wenn ich von oben auf das Motorritzel drücke, kann ich den Rotor ein ganzes Stück nach unten schieben. Und da das Ritzel konisch ist (ß oben kleiner als unten), rutschen die Ritzelzähne dabei natürlich aus dem Eingriff. Das wäre zumindest eine Erklärung für die Beschädigungen am Hauptzahnrad.
Jetzt hab ich mal meinen kleinen Heli hergenommen, einen 230 S V2. Der hat gleich zwei Brushless-Motoren. Wenn ich hier auf das Ritzel des Hauptmotors drücke, passiert nichts. Wenn ich allerdings am hinteren Motor den Heckrotor samt Nabe abnehme, kann ich auch hier mit Druck auf die Motorwelle den Rotor (des Motors) deutlich axial bewegen.
Also wieder zurück zum 360er. Hat sich etwa das Ritzel gelöst? Die Motorwelle stand tatsächlich etwas ein. Habe also den Gewindestift des Ritzels gelöst (er war fest), und versucht, das Ritzel nach unten (zum Motor) zu verschieben - in der Hoffnung, den Rotor damit am "Abtauchen" zu hindern. Leider hatte ich keinen Erfolg:
- Ich konnte das Ritzel so weit einschieben, dass der Gewindestift bereits in der Motorplatte versank.
- Dabei stand die Motorwelle am Ende deutlich aus dem Ritzel heraus.
Hat jemand von Euch eine Erklärung? Ist das normal, dass sich bei einem korrekt eingebauten Brushless-Motor der Rotor axial verschieben lässt? Und woran kann das liegen, dass der Heli von jetzt auf gleich sein Hauptzahnrad zerstört?
Danke und Gruß,
Rainer

. Der letzte war noch relativ harmlos. Trotzdem ein TS-Servo hin, (nagelneues!) Hauptzahnrad abgefräst, Kabinenhaube lädiert, ein Haubenhalter abgebrochen, Heckrohr verbogen, leichte Macken in den Hauptrotorblättern. Wenn ich nicht noch was übersehen habe.
. Aber nein, definitiv nicht - und sie kann mir auch beim Abziehen des Ritzels nicht
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