Im Großen und Ganzen sieht er aus wie sein Vorgänger 200SRX. Neu / anders sind stärkerer Haupt- und Heckmotor, andere Servos mit anderen Armen und ein AR636A statt bisher H. Das komplette Heck (ab Tailboom) wurde vom 230S übernommen, der Hauptrahmen demzufolge auch etwas umgestaltet (dickeres Rohr nach hinten).
Der Hauptmotor hat 80 kV (3980) mehr als die alte Gurke vom Blade SR. Der Heckmotor ist größer / schwerer, hat aber auch die stabilere Halterung vom 230S mit bekommen. Die Servos sind anders angeordnet (beide quer mit Arm nach vorn).
Die Sendereinstellungs-Hinweise sind wieder was für Experten (ich habe die meisten Bezeichnungen auf meiner DX9 nicht finden können). Habe einfach einen der bisher 10 Blade 200SRX kopiert und mir im Menü angesehen, ob da was zu ändern wäre. Für Neulinge ist es wohl besser, die DXe zu nehmen.
Nach dem Binden piepst er und der Empfänger leuchtet wie gewohnt orange auf. Beim Gasgeben neigt er anfangs dazu, nach rechts vorn wegzukippen. Kurz gegenlenken oder zügiger Gas geben, sobald er abhebt, ist er eher stabil in der Luft. Die 3 Modi kann man ausprobieren, Vorsicht bei Modus 3. Da ist er schon sehr agil, das könnte einen Anfänger schnell überfordern und die erste Bastelstunde auslösen.
Gas nimmt er etwas verzögert an, aber Abfangen kann man deutlich besser. Er ist auch im Modus 1 agil, läßt sich aber auf den Zentimeter genau steuern.
Ich denke, hier ist ein FP, wie ihn Einsteiger brauchen können.
Für mich wird interessant sein, was er zusätzlich wegschleppt (wegen Rümpfen), wie er auf die Mehrblattrotore von Rakonheli am Hauptrotor und unsere 3D gezeichneten am Heck reagiert. Ich werde dazu berichten.


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