ich finde den Apache bis jetzt super.
Ich musste bis jetzt nur ein Kugellager austauschen 2.5x6x1,8 am Untersetzungsgetriebe, ausgetauscht gegen das 2,5x6x2,5. Passt auch ohne Probleme.
Das einzige was mich stört ist das grelle Pfeifen des Heckmotors, ist das bei euch auch so?
AW: Micro AH-64 Apache von Blade Firmware auslesen ohne Kabel
Hallo
Wer keine Lust hat Geld für das Kabel von Spektrum auszugeben, und trotzdem wissen möchte welche Firmware Version sein Empfänger hat, der kann es auch über die Telemetrie machen.
Dazu den Panik Knopf drücken und unter dem Buchstaben F kann man dann die Version sehen (bei mir ist es 415).
Ich bin heute bei 5 Grad fliegen gewesen und musste leider feststellen das der Heckmotor nach ca. 2 Minuten zu wenig Drehzahl hatte. Somit war ich gezwungen immer kräftig gegen zu steuern. Dieses Phänomen hat er bei allen drei Akkus gemacht.
Nachdem ich den Apache einige Stunden später zuhause geflogen bin, hat der Heckmotor wieder einwandfrei funktioniert, und das ganze auch wieder drei Mal.
Also nicht wundern, die Elektronik mag diese tiefen Temperaturen wohl nicht.
Nach deiner Einschätzung regelt die Elektronik bei unzureichender Spannungslage also nur den Heckmotor runter, und nicht auch den Hauptmotor?
Mit anderen Worten: Der Empfänger bemerkt das die Spannungslage nicht so Optimal ist und entscheidet sich dafür nur die Drehzahl des Heckmotors runter zu regeln?
Also nicht wundern, die Elektronik mag diese tiefen Temperaturen wohl nicht.
Nein Stephan,
bei niedrigen Temperaturen geben Lipos keine Leistung ab!
Die verhalten sich dann wie fast leer.
Dicke Lipos können die Temperatur besser speichern, da macht
Vorwärmen Sinn.
Kleine Lipos kühlen sofort aus und der Governor im Regler versucht,
die Drehzahlen konstant für Haupt und Heckrotor zu halten.
Da bekommt der Heckmotor evtl. zu wenig Saft ab.
Nach langer Fummelei habe ich eine Variante gefunden, wie der Akku rein geht ohne daß die Kabel stören.
Ich habe den Bindestecker quer unter die Mechanik geschoben, der Motorstecker ist ja in der linken vorderen Hamsterbacke ganz gut verstaut. Der weiße Ladestecker wird nach unten abgewinkelt, das gesteckte Akkukabel unter den Akku gelegt. Dann den Akku vorn in den Bug schieben. So geht auch die Kabinenhaube nicht mehr ganz so sperrig drauf.
Ich hoffe, daß bald einer brauchbare Akkus anbietet, die einfach etwas schmaler sind.
Die Zusammenhaltkonstruktion, die Blade hier umgesetzt hat ist mehr als zweifelhaft. Für alle, die das mal vorhaben / machen müssen, eine detailierte Anleitung:
Blätter ab, beidseitig die Schraube oben vor dem Rotorkopf lösen. Man kann jetzt die Mechanik mit etwas Ruckeln nach vorn ziehen, irgendwann ist dann Schluß. Dabei auf die verschiedenen Stecker achten, daß die nicht vorrangig im Weg sind. Die Mechanik sitzt in zwei doppelseitigen Schienen, man kriegt sie eigentlich raus, wenn sie ganz nach vorn ziehbar ist.
Von rechts aus alle sichtbaren Schrauben in den Versenkungen lösen. Ganz vorn und hinten sind größere, sonst meist kleine.
Hinten am Höhenleitwerk so lange seitlich wackeln, bis es sich löst. Das ist punktweise verklebt! Da ist auch noch eine Verschraubung drunter. Lösen!
An der rechten Turbinenverkleidung von hinten mit was Flachem (Messer oder auch schon dünnem Schraubendreher) versuchen zwischen die obere und untere Hälfte der Verkleidung zu kommen. Man sieht dann schon das Schraubloch. Auch diese Schraube lösen. Das ist die Letzte.
An manchen Stellen ist der Rumpf jetzt schon leicht zu öffnen bzw. kommt man mit einem Messer dazwischen. Von solchen Stellen aus die Hälften auseinander spreizen. Wo einer der kleinen Stifte verklebt ist oder nicht mitmachen will, einfach trennen. Hinterm Hauptrotor oben wo die weiße LED steckt ist es verklebt. Vorsichtig mit Messer trennen.
Vorn am Bug ist der mittlere Teil nach unten zu auch eher verklebt. Da ist bei der Verschraubung noch ein großer Stift, der ist (warum auch immer) auch noch verklebt. Auch hier vorsichtig trennen.
Dann müßten die Hälften auseinander sein.
Als alter Miniscaler konnte ich den Apachen natürlich nicht so lassen, wie er war. Im Detail wieder eher grottig, kann man aber aus dem Modell einiges noch machen.
Vorn die Bugsektion ändern, ordentliche Kanone ran, rechts die Ausbeulung und hinten die Serienausführung der "Hamsterbacken" anbauen und am Heck ein vorbildgerechteres Heckspornrad ändern das scalige Aussehen. Auch den Radardom kann man anbauen ohne wegen Gewicht oder Unwucht Probleme beim Fliegen zu bekommen. Derzeit werden noch andere Fahrwerkbeine (die sind nun mal leicht nach außen gespreizt) gezeichnet und gedruckt. Auch die Räder sind maßstäblich größer. Als Bemalung habe ich die japanischen Selbstverteidigungskräfte gewählt. So grün wie das bei Blade ist fliegt weltweit kein einziger.
Die Decals sind auch in Arbeit. Wenn er dann fertig ist, wird es im Scale Forum dazu einen kleinen Umbaubericht geben.
In der Vorstellung in der RC-Heli-Action wurden rollende Bodenmanöver hervorgehoben. Mit deinem "Fahrwerk" geht das nicht mehr. Die Räder müssen sich schon drehen können! Da es sich beim Blade AH-64 nicht um den Longbow handelt, ist das Radar auf dem Kopf auch nicht richtig. Und wenn Radar, dann darf es sich natürlich nicht mit dem Rotorkopf mitdrehen, sondern benötigt einen inneren, festen Mast. Ich fürchte, da hilft dann der 3D-Drucker nicht mehr weiter.
Andreas, man kann ja durchaus unterschiedliche Auffassungen haben. Ich weiß nicht, inwieweit Du die Versionen des Apachen kennst. Der von Blade gebaute ist auf jeden Fall eine D-Version (äußerlich erkennbar am schräg nach oben verlaufenden linken seitlichen Anbau). Nicht alle Apachen aus der D-Serie haben das Longbow-Radar dran, das ist wohl wahr. Hier bietet es sich aber an, es noch als krönendes (und optisch sehr wirksames) Detail aufzusetzen. Natürlich hat dieser kleine Heli keine Hohlwelle (könnte man alles bauen), um den Ellypsenkörper starr zu halten. Das stört aber im Nachbau nicht, da es sich hier um einen geometrisch von allen Seiten gleich aussehenden Körper handelt (nicht wie z.B. beim Tiger UHT, da ginge diese Art von Anbau schon optisch im Flug gar nicht).
Und drehende Räder: Willst Du mit einem Hubschrauber vorrangig spazieren fahren oder fliegen? Auch in meiner Umbauversion kann man übrigens die Räder rollend gestalten (was ich gar nicht vorhabe) oder einfach die (zu kleinen) Originalräder wieder anbauen. Was der Einzelne in seinem Fall von diesen Umbauten für notwendig / sinnvoll hält, wird wohl viele Facetten haben. Ich denke, daß mein Umbau dem Vorbild deutlich näher ist als die Blade-Vorlage.
Modell-Hubschrauber sollten auch wie Hubschrauber aussehen. Ich baue die im Mini-Format.
Doch nicht gleich so beleidigt klingen, habe es doch gar nicht böse gemeint. Was das Spazierenfahren angeht, muss ich sagen, dass die echten Apaches schon auch durch die Gegend rollen. Solche Starts und Landungen und andere Luft-Boden-Manöver wurden in der Heli-Action als gerade sehr scalemäßig hervorgehoben.
Wenn nicht alle D-Serien-Modelle das Longbow-Radar haben, dann muss man es ja nicht zwingend beim Blade nachrüsten. Wenn man das Semi-Scale-Modell in Richtung "vollständige Details" aufwertest, dann würde ich eben kein technisch fehlerhaftes Radom draufsetzen, nur damit es so aussieht als ob. Ich würde immer wissen, dass sich das Ding mit 3000rpm mitdreht.
Wir verarbeiten personenbezogene Daten über Nutzer unserer Website mithilfe von Cookies und anderen Technologien, um unsere Dienste bereitzustellen, Werbung zu personalisieren und Websiteaktivitäten zu analysieren. Wir können bestimmte Informationen über unsere Nutzer mit unseren Werbe- und Analysepartnern teilen. Weitere Einzelheiten finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie.
Wenn Sie unten auf "Einverstanden" klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzrichtlinie und unseren Datenverarbeitungs- und Cookie-Praktiken wie dort beschrieben zu. Sie erkennen außerdem an, dass dieses Forum möglicherweise außerhalb Ihres Landes gehostet wird und Sie der Erhebung, Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten in dem Land, in dem dieses Forum gehostet wird, zustimmen.
Kommentar