Empfnangsprobleme beim Alien mit Jeti

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  • MightyM
    MightyM

    #1

    Empfnangsprobleme beim Alien mit Jeti

    Hallo,

    nachdem ich avon 35Mhz auf Jeti, aufgrund von Empfangsproblemen, umgerüstet habe, funktioniert es zwar bisher einwandfrei, nur habe ich scheinbar immer noch Verbindungsabbrüche. Das Jeti-Modul mit integriertem Piepser meldet mir bei manchen Positionen immer noch Störungen. Meine Antennenverlegung seht ihr auf den Bildern, falls es da noch Verbesserungspotential oder Vorschläge gibt, ich bin für jeden Tip dankbar.
    Die Rotorkreisscheibe selbst konnte ich mit hilfe der Jetibox, die mir die Empfangsstärke in echtzeit anzeigt, ebenfalls schon als Störquelle ausmachen (MAH 550er Blätter). So meldet Jeti einen Verbindungsabbruch, wenn ich von rechst kommend einen Turn links von mir, mit Heckschwenk im Uhrzeigersinn fliege. Dabei ist meine horizontale Antenne von Chassi und die Vertikale vollkommend vom Rotorkreis verdeckt. Failsafe oder Steuerprobleme hab ich in diesen Situationen allerdings keine bemerkt.

    Könnt ihr mir da evtl. noch weiterhelfen?

    Grüße
    Michael


  • hape1
    Member
    • 04.05.2009
    • 220
    • Hans

    #2
    AW: Empfnangsprobleme beim Alien mit Jeti

    Hallo Michael

    Ich fliege zwar FASST, habe aber einen Fliegerkollegen, der fliegt den Logo 600
    mit der selben Antennenanordnung mit Jeti ohne Probleme, wie ich bei meinen
    Elektro-Helis.

    Gruß Hans
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    • mio
      mio

      #3
      AW: Empfnangsprobleme beim Alien mit Jeti

      Hallo, ich habe zwar kein Jeti, ich habe Futaba fasst Empfänger. Ich habe an meinen Alien`s meine Antennen so verlegt und habe keine Probleme.

      Gruß
      Mio
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      • Hermann Schellenhuber
        Hermann Schellenhuber

        #4
        AW: Empfnangsprobleme beim Alien mit Jeti

        Servus Michael,

        ich vermute eher, daß dir hier ein Spannungseinbruch gemeldet wird. Per Default steht das Warnlevel am Empfänger auf 4.5V, geht es nur kurz drunter, so piepst dein Sendermodul sofort. Würde bedeuten, daß du deine Spannungsversorgung mal überprüfen solltest. Ein Verbindungsabbruch und die anderen Warnmeldungen lassen sich akustisch unterscheiden, höre mal genau hin.

        Schöne Grüße,
        Hermann

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        • Sycorax
          Sycorax

          #5
          AW: Empfnangsprobleme beim Alien mit Jeti

          Ich tippe auch eher auf einen Spannungsabfall der da bei Dir piept. Kannst Du aber schnell raus bekommen, indem Du die Spannungswarnung mal für einen Flug runter setzt.

          Was die Antennenverlegung angeht, die würde ich etwas anders gestalten.
          Die Enden sollten in ein Bowdenzugröhrchen gelegt werden, damit die nicht abvibrieren können. Bei den FASST Antennen von Mio sieht man schon einen Knick am ßbergang, das hält so nicht lange. Schrumpfschlauch hilft - aber sicher wird's erst mit dem Kunststoffrohr.

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          • pat1704
            pat1704

            #6
            AW: Empfnangsprobleme beim Alien mit Jeti

            Hallo Michael,

            ich fliege 2 Alien mit Jeti und habe keine Probleme. Meine Antennen verlaufen beide an den Heckstreben und ein Ende zeigt hoch das zweite runter. Welchen Regler hast du wegen der BEC, bin sicher es liegt wie oben bereits genant daran. Habe jeweils einen Jive mit 2tem BEC Kabel.

            Gruß
            Patrick

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            • MightyM
              MightyM

              #7
              AW: Empfnangsprobleme beim Alien mit Jeti

              Hallo,

              danke erstmal für die vielen Anregungen und Tips.

              Die Empfängerstromversorgung möchte ich eigentlich ausschließen, denn ich habe die schon einmal während eines Fluges mit der JetiBox geloggt. Nach dem Flug sagte mit die Box, dass die Spannung nie unter 5,6V abgefallen ist (oder ist der Logger dafür zu träge?). Die Versorgung kommt von einem JIVE100LV bei dem die BEC-Spannung auf 5,8V eingestellt wurde.

              Ein Kumpel von mir hat sich wärend des Fluges neben mich gestellt un die JetiBox beobachtet, daher weis ich das das Piepsen duchr Empfangsprobleme bedingt kommt.

              Aber ich werde jetzt mal versuchen meine Antennen nach unten (wie in den gezeigten Bildern) zu verlegen und weiter weg von Rotorkopf.

              Danke nocheinmal, Grüße
              Michael

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              • Reicon
                Member
                • 03.01.2009
                • 48
                • Reiner
                • Hünstetten

                #8
                AW: Empfnangsprobleme beim Alien mit Jeti

                Hallo,
                bitte checke auch mal die Antennenkabel, dort wo sie aus dem Empfänger (R6?)herauskommen. Man kann es auf dem Bild nicht so genau erkennen, aber ich habe den Eindruck, dass Sie in einem sehr engen Radius aus dem Empfänger herausgeführt sind. Bei mir hatten sich die Antennenkabel durch einen sehr engen Radius an der Kante, an der sie aus dem Gehäuse herauskommen, in Folge von Vibrationen etwas durchgescheuert. Sie sollten direkt aus dem Gehäuse erstmal so mind. 1cm gerade geführt werden.

                Gruß
                Reiner
                Logo 400SE, Voodoo 600, T-Rex 600N, MX22 Jeti Duplex

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                • Hermann Schellenhuber
                  Hermann Schellenhuber

                  #9
                  AW: Empfnangsprobleme beim Alien mit Jeti

                  Zitat von Reicon Beitrag anzeigen
                  aber ich habe den Eindruck, dass Sie in einem sehr engen Radius aus dem Empfänger herausgeführt sind.
                  stimmt, schaut wirklich so aus. Generell darf ein Biegeradius von 1cm keinesfalls unterschritten werden!

                  Schöne Grüße,
                  Hermann

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                  • SFL
                    SFL

                    #10
                    AW: Empfnangsprobleme beim Alien mit Jeti

                    Wie piepst das Jeti-Modul denn ?
                    Einzelne Pipser oder sind es Doppelpiepser im ca. 2sek Takt ?

                    Bei einzelnen Piepsern ist es eine Spannungswarnung, die auch mit einem Servo-Hold enden kann.
                    Bei Doppelpiepsern sind es Empfangsabrisse.

                    Ich hatte bei meinem Trex 600N zwischendurch einzelne Piepser, und einmal auch nen Servo-Hold.
                    Das war in ca. 50m Entfernung und aufm Rücken....... echt beängstigend wenn der Heli nicht mehr reagiert.
                    Der Hold dauerte ca. 3 Sekunden, ist aber schadensfrei ausgegangen.

                    Das Warnungspiepsen ließ sich auch reproduzieren, wenn ich nach ca. 5min Laufzeit des Helis mal ordentlich rumgeknüppelt habe.
                    Egal wie weit er weg war, sowie auch am Boden bei stehendem Motor.

                    Nachdem ich dann gelesen habe, das beim 600er mit Savöx SC-1258TG (alle anderen Servos auch digital) im 3D-Flug Stromspitzen von bis zu 10A gemessen wurden, und diese über einen einfachen Servostecker müssen, der nur bis 1A Dauerlast (bei Goldsteckern beidseitig bis 2,5A Dauerlast) ausgelegt ist, wurde mir ganz anders....
                    Ich habe dann meinen Empfänger auf EPC umgebaut, und seitdem keinerlei Warnungen oder Holds wieder gehabt.

                    Daher tippe ich bei dir auch auf die Spannungsversorgung.
                    (Vorausgesetzt es sind einzelne Piepser)


                    Gruß
                    Stephan

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                    • MightyM
                      MightyM

                      #11
                      AW: Empfnangsprobleme beim Alien mit Jeti

                      Danke für die Hinweise auf den Biegeradius. Ich hatte zwar die Antennen in Sillikonschlauch verlegt (der bündig am Empfänger ansteht, aber ich will eine Unterschreitung des Biegeradiuses nicht ausschließen.

                      Das Piepsen ist eindeutig dem Empfang zuzuordnen, da folgende Umstände gegeben sind:

                      1. Empfangsverlust wurde an der Jetibox abgelesen (mehrmals)
                      2. Bei Empfangsverlust wirkten kaum Kräfte auf die Servos (im Vergleich zu anderen Flugzuständen)
                      3. Ein Flug mit dem Unilog zeigte einen maximalen Spannungseinbruch der Empfängerstromversorgung von ~0.2V
                      4. Das Piepsen lässt sich mit einem Fabrikneuen, uneingebauten Empfänger in der Hand reproduzieren bei einer Entfernung von ca. 100 Schritt.

                      Der Tip die Steckverbindungen auf deren max. Stromzulässigkeit (Servostecker) zu prüfen find ich ebenfalls sehr hilfreich. Bei meiner Anschlussvariante weis ich nicht genau wie ich das sinnvoll optimieren könnte. Mein mir ist folgender Anschluss verwirklicht:

                      Master-Kabel vom JIVE geht in den R8-Empfänger (Standart-Kabel)
                      Slave-Kabel geht in den V-Stabi (normales Kabel)

                      Wenn ich nun einen EPC Empfänger nehme, hab ich ja nur das Problem bis zum Empfänger gelöst, die Servos aber sind ja am V-Stabi angesteckt .
                      D.h. für mich schlussendlich das ich die Servo-Pluss-Leitungen zusammen fassen muss und mit einem passenden Stecker direckt ans BEC hängen sollte . Das wiederum gefällt mir aus nachvollziehbaren Gründen nicht (viel Bastelei, nichts mehr orginal).

                      Grüße,
                      Michael

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                      • sascha
                        Rundflieger
                        • 30.12.2002
                        • 54
                        • sascha
                        • Raum Böblingen

                        #12
                        AW: Empfnangsprobleme beim Alien mit Jeti

                        Hallo,

                        "4. Das Piepsen lässt sich mit einem Fabrikneuen, uneingebauten Empfänger in der Hand reproduzieren bei einer Entfernung von ca. 100 Schritt." ? das hört sich für mich eher wie ein Senderproblem an.
                        Was hast du denn für eine Steuerung, und wie ist das Sendemodul eingebaut?
                        Es kam schon zu Problemen wenn die Antenne nicht richtig aufgeschraubt ist und der mittlere Pin nicht richtig Kontakt zur Antenne hat.

                        Gruß Sascha
                        Diabolo 550 / Oxy5Meg / OMP M2

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                        • Hermann Schellenhuber
                          Hermann Schellenhuber

                          #13
                          AW: Empfnangsprobleme beim Alien mit Jeti

                          Servus,

                          auch ein guter Einwand von Sascha. Es muß nämlich im fest aufgeschraubten Zustand der Senderantenne unbedingt ein kleiner Spalt zwischen Antenne und der Mutter/Zahnscheibe übrig bleiben. Falls kein Spalt mehr vorhanden ist, die Antenne also bei fester Verschraubung direkten Kontakt mit der Mutter darunter hat, dann kann es sein, daß der zentrale Pin der Antenne nur mehr eine kapazitive Kopplung mit seinem Gegenstück hat und die Reichweite völlig im Keller ist.

                          Schöne Grüße,
                          Hermann

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                          • MightyM
                            MightyM

                            #14
                            AW: Empfnangsprobleme beim Alien mit Jeti

                            Hallo,
                            die Antennenverbinung innen schaut gut aus, soweit ich das beurteilen kann. Der Spalt zwischen Antennenfuss und Kontermutter ist bei mir ca. 2,4mm.

                            Eingebaut ist das Modul in eine MC22s. 35Mhz ist rausgeflogen, also keine zusätzlichen Fehlerquellen durch selbstgebastelte Umschalter o.ä..

                            Grüße
                            Michael

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                            • MightyM
                              MightyM

                              #15
                              AW: Empfnangsprobleme beim Alien mit Jeti

                              Hallo,

                              kurzes Update. Ich habe den Reichweitentest mit einem fabrikneuen R6 A40 wiederholt, wobei ich einen Ort ausgesucht habe, an dem die nächste offensichtliche Störquelle (Hochspannungsleitungen, Mobilfunkmast, Siedlungen, Bahnstrecke) min. 1km entfernt ist. Die Empfänger wurden an einer Stange befestigt in ca. 2,5m Höhe und die Antennen genau 90° zueinander ausgerichtet. Dabei gab es jedoch zwischen R8 A20 und R6 A40 keine Unterschiede, nach spätestens 150 Schritt waren bei beiden Empfängern das Signal weg .

                              Ein neuausrichten der Senderantenne (die verschiedenen Raststufen am Gelenk) haben ebenfalls keine Verbesserung der Situation ergeben. Der obligatorische Wackelkontakt-Test ebenfalls.

                              Ich bin so langsam der Meinung, dass mein Sendemodul defekt ist .

                              Könnte ein anderer Jeti-Besitzer vieleicht mal seine Erfahrungen bei 100-200 Schritt Modellentfernung posten, sprich die dort vorhandenen Signalstärke messen? Dann hätte ich einen Vergleichswert.

                              Grüße
                              Michael

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