Auf bitten eines Forum-Kollegen will ich hier mal kurz meinen Umbau posten.
Da ich mich nicht mit fremden Federn schmücken will, soll gleich anfangs erwähnt sein, das nicht ich auf die Idee gekommen bin, sondern dieses Projekt aus einem Nachbarforum übernommen habe.
Die nachfolgende Doku mit Futaba funktioniert natürlich auch, wenn nicht sogar besser mit Spektrum.
Grundvoraussetzung eines solchen Umbaus sind sehr gute Lötkenntnisse, viel Geduld und sehr gute Flugerfahrungen mit dem 4#3er!
Wie schon erwähnt nimmt man einen normalen 4#3B und baut den auf full BL (BLBL) um. Das heisst, man besorgt sich einen Tuning Main-Motor nach Wahl (In- oder Outrunner) und einen 2 Gramm fürs Heck. Der Main passt mit leichter Nacharbeit der Schraubenlöcher perfekt. Beim Heck kann man sich einen neuen originalen Halter für den 2 Gramm besorgen oder man bohrt den alten Bürsti-Halter auf und klebt den neuen 2 Gramm mit einen Tropfen Superkleber oder besser Epoxy ein. Das alte 2 polige Kabel zum Heck wechselt man gegen drei Litzen 0,2mm Kupferlackdraht und lötet sie mit dem 2 Gramm zusammen, Schrumpfschlauch nicht vergessen!
Die originale Walkera-Elektronik wird ausgebaut und anstelle kommt ein Futaba R6004 oder Spektrum AR6300 Empfänger rein. Der Empfänger wird komplett gestrippt, heisst das das Gehäuse und die Pins entfernt wird. Beide Servo, der Main-Kontroller und der Gyro werden direkt angelötet. Der Heckregler, nur das Signal an den Gyro gelötet. Die Leistungskabel der Regler werden jeweils Plus mit Plus und Minus mit Minus zusammengefasst und mit einem Akkustecker versehen.
Als Kreisel hat sich der BA-G2H1 von Blue Arrow bewährt. Bei den Servo haben sich die originalen vom 4#3B als die besten erwiesen.
Die beste Aufteilung der Elektronikkomponenten erfolgt wie folgend:
Den Empfänger und den Mainkontroller stehend an die Stelle der Originalelektronik, der Heckregler seitlich an das Rollservo und den Gyro an das Nickservo (mit doppelseitigem "Spiegelband dünn"). Genaue Positionierung ergibt sich beim wirklich exaktem einstellen des Schwerpunktes.
Befeuern kann man nun den 4#3er mit 1S 400 bis 500 mAh oder 2S 240 mAh, welches sich als die bessere aber auch die etwas schwerere Version herausstellte.
Ein 1S Boardless 4#3er muss nicht schwerer sein als 55 Gramm. Mein Flaggschiff hat mit einem Mega-Motor, 2S und schönem aber schweren Landegestell 62,45 Gramm. Leistung pur
, aber dafür um einiges schwerer zu fliegen als der originale.Ich selber habe beim 2S YGE-Regler verbaut, sind leider sehr teuer, aber in der Qualität unübertrefflich. Sind natürlich kein muss. Sehr gute Regler kosten nicht mehr als ca. € 20,-.
Zum Schluss noch ein paar Bilder von meiner "Kampfhornisse".
Für Fragen stehe ich natürlich immer zu Verfügung.

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