Nexus Kupplung

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    Gast

    #1

    Nexus Kupplung

    Also ich habe jetzt auch einen neuen Kupplungbelag in die Glocke geklebt und ein Streifen besseres Papier drunter, der alte Belag war praktisch kaum abgenutzt im Vergleich und die Backen hatten trotzdem einen reichlichen halben mm Luft, haben trotz Papier jetzt immer noch genug Luft denke ich, hätten auch 2 Lagen sein können.
    Unter die Kupplungsbacken habe ich einen 0-Ring um das Lüfterrad geschoben und festgeklebt, wenn jetzt nochmal eine Backe bricht, dann kann die so wenigstens nicht wieder runter fallen und mir wieder das Lüfterrad zerstören.
    Die Kupplungsbacken habe ich jetzt mal testeshalber andersherum auf das Lüftterad geschraubt, so daß die Engstelle, die sich biegt im Betrieb nicht auf Zug, sondern auf Druck belastet wird vom Motor-Drehmoment, ich denke das ist günstiger.
    Hat allerdings den Nachteil, daß sich in Drehrichtung das offene Ende der Backe mit der Kante zuerst in den Belag gräbt und nicht wie sonst die sanfte Steigung vom geschlossenen Ende, da sich die Backe allerdings nur 1/2 mm biegt ist der Winkel ja ganz gering.
    Bin gespannt ob das jetzt alles länger hällt.
    Das Lüfterrad sollte es jedenfalls so nicht nochmal zerstören.
  • Jörg Ortmeier
    Jörg Ortmeier

    #2
    Nexus Kupplung

    Hallo Ingo,
    hättest Du dies nicht an den alten Kupplungs Fred anhängen können?
    Man verliert so leicht die ßbersicht.

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      Gast

      #3
      Nexus Kupplung

      Es sind jetzt bei der Kupplung nach nicht mal einer Stunde Betriebszeit beide Schrauben abgerissen, das hatte ich noch nie.
      Trotz oder wahrscheinlich gerade wegen neu eingeklebten Belages (original Kyosho), die Kupplung hat nämlich erst mal ganz schön gerasselt, weil der Belag erst mal glattlaufen mußte.
      Wenn ich schon nicht zum fliegen komme, so stelle ich jetzt wenigstens Rekorde dieser Art auf.
      Ich überlege, ob ich die beiden Schrauben nicht zu Kyosho schicke und reklamiere, waren ja neu bei den neuen Kupplungsbacken dabei und sind offensichtlich für den gedachten Zweck nicht geeignet.
      Selbst wenn die Kupplung vielleicht nicht 100%ig rund sein sollte, die Schrauben müssen für sowas ja wohl Reserven haben. Die Backen mit den Schrauben haben 26 Euro gekostet.
      Anfragen auf irgendwelche besonders tolle Schrauben bei den Schrauben-Firmen haben bis jetzt nichts gebracht bis auf eine Absage, vielleicht doch lieber anrufen statt E-Mail.

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        Gast

        #4
        Nexus Kupplung

        Ein interessanter Vorschlag erreichte mich bezüglich des Problems von einem Luftfahrttechniker.
        Er meinte in einer vibrationsbelasteten Umgebung käme es nicht so sehr auf das Material der Schrauben, sondern mehr auf die Muttern und Unterlegscheiben an.
        Die Köpfe haben noch 1mm Platz nach oben in den Backen, wenn man die Schrauben 1mm länger macht könnte man noch etwas unterlegen, eine selbstgebastelte Scheibe aus hartem Gummi z.B., da wird sowas als Dichtungsmaterial für den Auspuff zum selbstschneiden verkauft.
        Das würde ja dämpfen, zur Zeit ist ja das Stahl der
        Schraube einfach auf dem Stahl der Backe.

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          Gast

          #5
          Nexus Kupplung

          Heute habe ich die Titanschrauben in die Kupplung eingebaut, die waren zwar angeblich M3x6, mußte sie aber trotzdem ca 1mm kürzen, sonst wären sie zu lang gewesen, hart sind die schon, hat man beim abschleifen mit der Schleifscheibe schon gemerkt.
          Sind natürlich auch wesentlich präziser gefertigt als die Stahlschrauben, was man bei dem Preis ja auch erwarten sollte, die Oberfläche ist auch super edel.
          Von den 8.8er Schrauben ist eine nach 3 kurzen Flugtagen wieder abgerissen.
          Heute haben die Schrauben schon mal 3 wildere Flüge mit teilweise guten Drehzahlen ausgehalten.
          Ich werde ja sehen wie lange die jetzt halten.
          Vielleicht macht die Fertigungsqualität auch was aus wenn auch die numerische Zugfestigkeit nicht größer ist.
          In ein paar Tagen sind wir schlauer.

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            #6
            Nexus Kupplung

            So eine Titan-Schraube hat den Sonnabend gerade so überlebt um dann beim letzten Flug vorm Dunkelwerden abzureißen.
            Bei der Gelegenheit konnte ich auch feststellen, daß der Stift, der durch Anlass-Welle und Lüfterradmitnehmer geht sich in das Lüfterrad einarbeitet weil er einseitig rausrutscht, dann natürlich durch Fliehkräfte gegen das Lüfterrad gedrückt wird, dort eben arbeitet, einen knappen Milimeter ist der schon rein.
            Dem Konstrukteur vom Nexus möchte man echt nicht begegnen.

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