FlyWing 450L V3 - Probleme mit dem FailSafe

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  • HeliNewBee
    Member
    • 30.01.2015
    • 353
    • Josef

    #1

    FlyWing 450L V3 - Probleme mit dem FailSafe

    Hallo zusammen, seit ein paar Tagen versuche ich vergeblich an einem FW450L V3 das FailSafe zum Laufen zu bringen. Leider bisher ohne Erfolg. irgendwo im Netz hat in einem Forum jemand behauptet, dass es bei ihm funktioniert aber den Beitrag finde ich leider nicht mehr. Vielleicht ist ja unter euch jemand der das schon geschafft hat bzw. eine Idee hat.

    Beim Heli handelt es sich um den FlyWing450L V3 mit der Originalausstattung, also mit dem Sender FS-i6S, dem Empfänger FS-IA6B, und dem H1-Lite-Kontroller. Beim Sender ist die Programmierung wie im Werkszustand aktiv. Zudem habe ich das FailSafe aktiviert und zwar für Kanal 5 auf die Stellung HOME (RTH) und für Kanal 7 die Stellung MOTOR RUN, damit bei einem Signalausfall im Flug der Motor nicht abgestellt wird und der Heli selbstständig zurück zum Startpunkt kommt.. Soweit so gut. Wenn ich nun an den H1-Kontroller an den Kanal 5 ein Servo anschließe und am Sender die Akkus entferne (Ausschalten ist bei aktivem RX nicht möglich), dann passiert genau das, was ich will --> das Servo läuft zum Maximalausschlag. Also schaltet der Kanal 5 auf HOME (RTH).

    Wenn ich den Heli per Kabel an den PC anschließe und die H1-Software (Version 2.0) starte, sollte auf dem Hauptbildschirm zu sehen sein, dass der Balken für Kanal 5 auf HOME läuft und der Balken für Kanal 7 auf MOTOR RUN läuft. Das passiert aber nicht. Alle Kanäle bleiben genau da stehen, wo sie zum Zeitpunkt des Siognalausfalls sind, die Software wirft die Fehlermeldung aus "RX No Signal" und am H1-Lite-Kontroller blinkt die LED wie wild ROT (Signalausfall).

    Da das RC-Equimpent von FlySky das FailSafe offensichtlich kann, ist wohl der H1-Lite-Kontroller das Problem.

    Hat irgendjemand eine Idee oder einen Rat?

    Danke für die Mühe und Gruß
    Josef
  • Ibins
    Junior Member
    • 06.06.2023
    • 8
    • Silvester

    #2
    Hallo,

    ist zwar schon ein älterer Beitrag, vielleicht gibt es gerade deshalb inzwischen eine Lösung, denn genau das gleiche Problem wie Josef habe ich nämlich auch.

    Mein Equipment:
    Sender Futaba T10CG
    Receiver Futaba R6303SB
    Flywings H1
    H1-Software V2.0

    Eingebaut ist es in einem T-Rex 450.
    Getestet habe ich bisher 3D-Flug, GPS-Mode, RTH-Funktion, Kreise, Achten. Alles bestens.
    Die Funktion RTL bei Signalverlust traue ich mich nicht zu testen, solange sie im Vortest nicht funktioniert.

    Noch eine Frage: Was passiert bzw. was sollte passieren beim Ansprechen der "Low Voltage Protection" in 3D und in GPS?
    Ich vermute, dass wenn in GPS Modus, RTH angeregt wird, aber in 3D? Wird dann auch RTH ausgeführt?
    Wäre für Eure Antworten dankbar.

    Danke im Voraus
    Ibins

    Kommentar

    • Ibins
      Junior Member
      • 06.06.2023
      • 8
      • Silvester

      #3
      Zitat von Ibins Beitrag anzeigen
      Hallo,

      Was passiert bzw. was sollte passieren beim Ansprechen der "Low Voltage Protection" in 3D und in GPS?
      Ich vermute, dass wenn in GPS Modus, RTH angeregt wird, aber in 3D? Wird dann auch RTH ausgeführt?
      Wäre für Eure Antworten dankbar.
      Inzwischen kann ich mir diese Frage selber beantworten.

      Neulich habe ich den Failsafe ausgelöst durch Unterspannung erstmals im Flug praktisch getestet.
      Und er funktionierte! Der Heli kehrte aus dem 3D Flug automatisch an die Startposition zurück!

      Ich startete den Flug mit einem voll geladenen 3S-LiPo. Der Ansprechwert für die Unterspannungsauslösung war in H1 auf 3,60 V (pro Zelle) eingestellt.
      Doch nach etwa 3 Minuten Flugzeit kehrte der Heli in die Ausgangsposition zurück.
      Normalerweise fliege ich mit diesem Akku mindestens 7 Minuten. Die Akkuspannung lag nach dem Flug immer noch bei ca. 3,9 Volt pro Zelle.

      Danach habe ich einige Messungen vorgenommen und die Ursache herausgefunden.
      Ich stellte fest, dass der Spannungsmessumformer im H1 fehlerhaft funktioniert.

      Mit einem Spannungsgeber habe ich am H1-Batteriespannungsanschluss verschiedene Spannungen simuliert und am H1 die angezeigte Spannung unter "Voltage" abgelesen.
      Als ich eine Akkuspannung von exakt 12,60 V (4,20 V pro Zelle) simulierte, zeigte die Spannungsanzeige in H1 12,03 V (4,01 V pro Zelle) an.
      Als ich eine Akkuspannung von exakt 10,80 V (3,60 V pro Zelle) simulierte, zeigte die Spannungsanzeige in H1 10,30 V (3,43 V pro Zelle) an.
      Der Fehler betrug somit ca. 4,5 bzw. 4,6 %.
      Das bedeutet, dass der eingestellte Ansprechwert von 3,60 V in Wirklichkeit 3,77 V beträgt und die Unterspannungserkennung daher viel zu früh anspricht.
      Es gibt in der Software derzeit jedoch keine Möglichkeit, den Sollwert unter 3,60 V abzusenken. Auf diese Weise könnte man den Fehler kompensieren.

      Der Unterspannungsschutz ist in meinem Fall nicht nutzbar, daher habe ich ihn wieder deaktiviert :-(

      Es ist ja bekannt, dass die Akkuspannung während des Fluges abfallen kann, und sie es auch tut, je mehr Pitch man gibt.
      Zu der Tatsache, dass der eingestellte Ansprechwert von 3,60 V, welcher in Wirklichkeit 3,77 V entspricht schon zu hoch gewählt ist (und nicht tiefer eingestellt werden kann) kommt noch hinzu, dass schon eine kurze Unterschreitung vermutlich den Failsafe auslöst.

      Daher sollte meiner Meinung nach die Software neben einem größeren Einstellbereich für die Auslösespannung noch eine einstellbare Zeitverzögerung enthalten, um kurzzeitige Akkuspannungsabfälle zu überbrücken (ich denke, ein Wert zwische 5 und 10 Sekunden wäre sinnvoll).

      Ich weiss nicht, ob alle H1 diesen Fehler aufweisen oder ob nur mein H1 davon betroffen ist, aber mit einer solchen Änderung wäre jeder in der Lage, den Unterspannungsschutz für seine Bedürfnisse anzupassen.

      Ibins

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