Crow als Einsteiger Hubi?

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  • Penzi
    Penzi

    #1

    Crow als Einsteiger Hubi?

    Hallo Kollegen,
    bin als Member neu hier im Forum, habe aber schon längere Zeit kräftig mitgelesen. Nachdem ich nach ca. 10 Jahren Hubiabstinenz mit dem SJm 400 einen Neueinstieg gewagt habe, war mir dieses Forum bis jetzt schon eine große Hilfe. Da ich normalerweise Segelflieger und E-Flieger bin war der Neueistieg mit dem Sjm eine recht günstige Möglichkeit, mal wieder Rotorluft zu schnuppern. Meine 10 Jahre zurückliegenden Hubi Erfarungen heißen ECO 8 mit 10 Zellen SUB C und Bürstenmotor. Damals war ich so weit mit dem ECO so zu fliegen, wie mit meinen Flächenmodellen. Also dynamischer Rundflug mit klassischem Kunstflug(Rolle, Looping, Turn, Nasenkreis Innen/außen). Daran hab ich also mit dem SJM angeknüpft. Nachdem ich den SJM oft genug geerdet hatte, war jetzt endgültig Zeit für den nächsten Schritt in der Evolution Penzi fliegt Hubi. Irgendwie bin ich an Hans Willi´s Crow hängengeblieben. Was soll ich sagen... ich bin hemmungslos begeistert. Der SJm war ja schon um Längen besser fliegbar als mein damaliger ECO, aber das man mit der Crow einen so erwachsenen Kleinhubi haben kann, hätte ich nie geglaubt. Jetzt ärgere ich mich schon, den Umweg über den SJm gemacht zu haben. Der hat mich in Ersatzteilen und Heckrotorupgrates genausoviel Geld gekostet, wie die Crow. Natürlich will ich mit dem Posting nicht ßpfel mit Birnen vergleichen, aber es gibt bestimmt einige Mitleser, denen es ähnlich geht wie mir. Man will günstig mit dem Helifliegen anfangen . Liest sich durch die Foren. Sieht sich Videos an. Vergleicht Angebote und kauft dann den vermeindlich ultimativen Günstighubi.
    Die Eigenstabilität und Steuerpräzision der Crow, macht es outdoor viel einfacher sauber zu fliegen als mit dem SJM. Nach fast 28 Jahren aktivem Modellfliegen hatte ich das Thema 3D mit Hubi für mich schon abgehakt. Jetzt sehe ich vielleicht doch noch die Möglichkeit so was mal hinzukriegen. Der SJM war mir dafür viel zu agil. Zudem sieht man die Crow auch in Sicherheitshöhe deutlich besser als den nur unwesentlich kleineren SJM. Ich flieg nach Timer 10 min und habe dann im 2100er noch ca.400mA Reserve. Beim SJm waren es bei gleichem Flugstil 12min. Ich bin mal gespannt, wie lange ich es schaffe, bis ich die ersten Ersatzteile ordern muß. Die Crow hat auf jeden Fall Suchtpotontial.
    Bis später,
    penzi
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    • 18.07.2005
    • 2452
    • Hans-Willi

    #2
    Re: Crow als Einsteiger Hubi?

    Hi Penzi !

    Vielen Dank für die Blumen

    Natürlich ist der RCT-450 (Crow) eine etwas andere Kampfklasse, keine Frage ! Aber der SJM hat schon seine Daseinsberechtigung.
    Die Crashkosten, die Du mit dem SJM hattest wären beim RCT-450 höher gewesen. Die Ersatzteile für den SJM sind halt extrem günstig.

    Aber der RCT-450 ist natürlich für Outdoor und auch bei mehr Wind besser geeignet. Mein persönliches Testexemplar hat mittlerweile so locker 80-100 Flüge runter, meist im Kunstflug und Soft 3D - bisherige Bilanz:

    - 1 x Staubschutzring aus der Taumelscheibe gefallen - kein Problem fällt beim Fliegen nicht auf, nachträglich nochmal mit Loctite green am Aussenring der TS verklebt

    - Freilauf klemmt nach dem Fliegen öfters, nach etwas hin und herdrehen des Rotors ist er aber wieder frei. Er klemmt aber nach so vielen Flügen immer noch sicher.

    - Zahnriemen ist soweit noch Ok, werde aber evtl. vorbeugend im Winter mal einen neuen spendieren

    - die eingebauten Hitec-HS 56 haben sich bewährt und halten auch heftiges Herumgeballere aus

    - Probleme mit der dem Zahnriemenrad der Heckrotorwelle haben sich nicht ergeben, da die Heckrotorwelle und das Zahnriemenrad eine Microverzahnung haben und nicht durchrutschen können. Man sollte aber trotzdem das hintere Zahnriemenrad mit etwas Sekundenkleber sichern, damit es nicht auf der Welle wandern kann. Wie gesagt ist ein Durchrutschen und Heckrotorversagen durch die Microverzahnung ausgeschlossen.

    Ansonsten keine Probleme - ein Kunde hat mal das Fehlen von Wellensicherung am vorderen Zahnriemenrad bemängelt (das hat keine Microverzahnung), beim Testlauf am Boden ist das Zahnriemenrad durchgerutscht.

    Soweit meine Erfahrungen.

    Gruss
    Hans-Willi
    Stein Elektronik The Multirotor Specialists

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    • mguw
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      • 12.06.2007
      • 2587
      • marcel
      • Toulouse / Frankreich

      #3
      Re: Crow als Einsteiger Hubi?

      Hallo Penzi,

      Deine Erfahrung interessiert mich enorm da ich auch mit dem SJM400 angefangen habe (allerdings PRO) und somit nicht mit einem anderen vergleichen kann. Aber ich finde meinen schon schön präzise.
      Was für servos hattest du ?
      War deine Flybar schön freigänglich ?
      Daniel: Ist der Pro präziser dank seiner verlängerten TS anlenkung und verlängerten blatt Hebel ?

      gruss

      Marcel

      miniprotos, Voodoo 600, Goblin 500 & 700 & 770
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      • Penzi
        Penzi

        #4
        Re: Crow als Einsteiger Hubi?

        Hallo zusammen,
        ich hab mit meinem SJM 400 seit Ende Januar 07 170 Flüge gemacht. Es ist die Version V1. Hab ihm nachträglich den Heckrotor vom V2 gegönnt. Auf der TS waren 3x Hs 55. Diese haben bei meinen Flugkünsten alles schadlos mitgemacht. Regler ist der Jazz 40-6 18. Gyro Telebee. Heckservo S3108. Das Heckservo nebst Gyro, sowie der Regler, werkeln jetzt im Crow. Auf der TS sind in der Crow die HS 56 Hb. Tatsächlich eine gute Investition. Um längen härter als die Hs 55 und ausreichend schnell und stark. Dabei mit weniger Eigenspiel behaftet und stellgenauer. Entgegen dem SJM kann ich den Gyro in der Crow bis zum Anschlag aufmachen ohne zu pendeln. Liegt warscheinlich am präziseren Heckrotor nebst An- und Umlenkung. Ich kann die Crow aus dem Stand mit voll Pitch(10Grad) durchsteigen lassen, ohne das das Heck unkontrollierbar ausbricht. Ging mit meinen SJM nicht so sauber. Alle anderen "normalen" Flugaufgaben sind mit der Crow deutlich sauberer und folglich einfacher zu fliegen, als mit dem SJM. Dabei natürlich berücksichtigen, was ich mit normalen Flugaufgaben beschrieben habe. Hinzu kommt, daß die Crow deutlich besser sichtbar ist als der fliegende Turnschuh.
        @Hans Willi
        Natürlich würden mich die Crashkosten beim Crow teurer kommen, als beim SJM. Fragt sich nur, ob man mit einem so viel einfacher steuerbaren Hubi so viel cashed! Bin mal gespannt. Vielleicht brauch ich ja in Kürze schon die ersten Ersatzteile, weil mich die Crow zu übermütig werden lässt. Aber selbst wenn ich durch eigene Blödheit genauso viel kaputtfliege, dreh ich lieber an M2 Imbus als an den Uhrmacherschrauben.
        Das ging mir nämlich beim SJM am meisten auf den Keks.
        Gruß,
        Penzi

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        • mguw
          helidigital.com
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          • 12.06.2007
          • 2587
          • marcel
          • Toulouse / Frankreich

          #5
          Re: Crow als Einsteiger Hubi?

          Ok Penzi,

          also die V1 war ja nicht die beste, und die hs55 auch nicht die präzisesten.
          Bei meinem V3, mit telebee und FS61 speed steht das Heck bombig bei voll pitch solange ich über 2700rpm habe, darunter reicht es nicht. (momentanes abdrehen von 10° @2000rpm)
          Und wenn du deinen crow heute einfacher findest, kann das auch von dem kommen was du mit 170 flügen dazugelernt hast? oder ?
          heute nach 100 flügen ist mein schwebeflug ganz sauber, kein vergleich mit meinen anfängen, obwohl der heli der selbe ist.

          Na ja, da muss ich mir halt doch mal ein rex oder ein crow finden und ausprobieren...

          fals du mal nach toulouse kommst...

          grüsse

          Marcel
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          • Penzi
            Penzi

            #6
            Re: Crow als Einsteiger Hubi?

            Toulouse*,
            hört sich gut an.
            Aber bis ich dazu Zeit finde, wäre es einfacher, du kauft dir einfach eine Crow. Hab eben noch dein Statement im anderen Thread gelesen und will wie schon eingangs erwähnt auch nicht ßpfel mit Birnen vergleichen. Aber ein Heli, dessen Akku fast auf Rotorkreisebene hängt, muß schwieriger zu steuern sein, als die Crow oder eben der Rex. Da hilft alle Schrauberei nix. Zudem kann ich mich noch recht gut an die ersten als auch letzten Flüge mit dem SJM erinnern. Und da war ständiges reagieren angesagt. Das ist definitiv wesentlich behäbiger und ruhiger mit der Crow. Immer Outdoor natürlich. Die mitlesenden Rexflieger werden bestädigend nicken und schmunzeln.
            Hab gerade mal die Kopfdrehzahl mit meinem alten Eigenbau Drehzahlmesser überprüft. Demnach dreht die Crow mit 2200 U/min.. Dabei liegt die gemessene Stromaufname bei 10,5A im Schwebeflug. Mit der Drehzahl hab ich auch gestern Abend das besagte voll Pitch durchsteigen getestet.
            Die HS 55 flieg ich in einigen kleinen Flächenmodellen ohne Probleme. Darunter auch einen Funflyer mit dem seit mehreren Jahren nur 3-D geflogen wird. Bislang ohne Ausfälle. Im DS fähigen voll CFK 2m Segler fliegt mein Kumpel die HS 55 auf dem V- Lewitwerk mit härtester Gangart und über 200 km/h im DS ohne Probleme. Also..., sinds nicht die Schlechtesten. Allerdings gäbs seit dem es die HS56 gibt für mich auch keine HS 55 mehr für anspruchsvolle Modelle.
            Bis später,
            Penzi

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            • chris4711
              chris4711

              #7
              Re: Crow als Einsteiger Hubi?

              Moinsen,

              ich hab mir vor kurzem n Zoom 425 Pro gekauft und der Unterschied im Flugverhalten ist wirklich deutlich. Das subjektive Gefühl zwischen dem Flug mit dem SJM im ggs. zum Zoom fällt beim Zoom eindeutig besser aus. Ich führe das schlicht und einfach auf den Rotorkopfaufbau zurück. Die beiden Helis habe ich mit ein und den selben Blättern vergleich geflogen. Die Helikopfmechanik des SJM ist einfach agiler und vor allem wartungsintensiver. Trotzdem fliege ich den SJM immer noch gerne und schaue Ihn vor allem gerne an.

              Was hat die Crow denn für ein Drehzahlverhältnis zwischen Hauptrotor und Heckrotor? Beim Zoom liegt es bei 1:4 - das bedeutet man braucht immer ordentlich Drehzahl, damit das Heck stabil steht.

              VG Chris

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              • water_and_sun
                water_and_sun

                #8
                Re: Crow als Einsteiger Hubi?

                Hallo Penzi

                Den Crow hab ich zwar noch nie geflogen, aber es überrascht mich natürlich auch nicht, dass Du mit dem Teil im Vergleich zum SJM begeistert bist - liegt halt in der T'Rex-Kategorie - und diese Heli's sind ganz anders aufgebaut - "einwenig" schwerer(so 150gramm mehr machen halt einen Heli schon so schon definitiv ruiger) und wie bereits von Dir erwähnt die ganz andere Schwerpunktlage.


                @Marcel
                Daniel: Ist der Pro präziser dank seiner verlängerten TS anlenkung und verlängerten blatt Hebel ?
                Mir persönlich gefällt der V3 PRO im Vergleich zum V2 schon wesentlich besser - nicht nur wegen der Anlenkung sondern auch die Taumelscheibe selbst... an der Präzision habe ich beim V3 nichts auszusetzen - ausser halt an den kleinen Kugelköpfen - und bei den Servo's bin ich selbst schuld, dass ich die falschen (HS55) montiert hatte - ein agiler und präziser Heli braucht auch entsprechende Servos.

                Toulouse - oder wo auch immer.... ist da schon schade, dass wir alle Mitleser soweit auseinander wohnen - ein praktischer Erfahrungsausstausch wäre für mich interessant - also falls ich dann endlich mal wieder nach Spanien fahre... aber die Schweiz ist auch ganz schön und liegt zentral im Heli SJM - Europa


                Gruss

                Daniel




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                • Penzi
                  Penzi

                  #9
                  Re: Crow als Einsteiger Hubi?

                  Hi hi,
                  zum Drehzahlverhältnis müßte ich wohl mahl die Zähne zählen. Aber vielleicht kann Hans Willi uns da schneller was zu sagen. Oder ich messe morgen mal die Drehzahl am Heck. Damit wärs ja wohl auch zu ermitteln. Zum Anschauen und Bewundern ist der SJM auf jeden Fall attraktiver. Mir hat der erste Aufbau riesig Spass gemacht. Ist nach wie vor ein faszinierender Anblick mit den vielen winzigen Schrauben und der Passgenauigkeit aller Teile. Winzige Schrauben gibts bei der V1 auch deutlich mehr als bei den nachfolgenden V´s. Aber häufige Reparaturen lassen doch schnell Zweifel an der Tauglichkeit für den harten Vielflugeinsatz aufkommen. Zudem sind am V1 die Aluteile nicht eloxiert und somit bestimmt weicher als die der eloxierten Nachfolger.
                  Gruß,
                  Penzi

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                  • chris4711
                    chris4711

                    #10
                    Re: Crow als Einsteiger Hubi?

                    ...dreh doch einfach den Hauptrotor eine Umdrehung und zähle wieviele Umdrehungen dann der Heckrotor macht...meine Schätzung ist das es 5 sind...Standardwert!

                    Danke Dir

                    Chris

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                      • 18.07.2005
                      • 2452
                      • Hans-Willi

                      #11
                      Re: Crow als Einsteiger Hubi?

                      HI !

                      Main Drive Gear = 150 Zähne
                      Tail Drive Gear = 25 Zähne

                      Gruss
                      Hans-Willi
                      Stein Elektronik The Multirotor Specialists

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                      • Penzi
                        Penzi

                        #12
                        Re: Crow als Einsteiger Hubi?

                        Drehen und Zählen ... wie einfach.
                        Da kannst du mal sehen, wie blöd man sein kann. Danach sinds 1:4 . Aber nach Hans Willis Angabe wärens doch 1:6 . Oder hab ich da jetzt wieder was falsch gedacht?
                        Gruß,
                        Penzi

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                        • stein
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                          • 18.07.2005
                          • 2452
                          • Hans-Willi

                          #13
                          Re: Crow als Einsteiger Hubi?

                          Hi !

                          Die Angaben habe ich mal irgendwo stehen gehabt, wobei ohne Gewähr, ich habs noch nicht gezählt.

                          Sollte aber eigentlich die gleiche wie bei den Rexen sein !

                          Gruss
                          Hans-Willi
                          Stein Elektronik The Multirotor Specialists

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                          • Penzi
                            Penzi

                            #14
                            Re: Crow als Einsteiger Hubi?

                            Hallo Kollegen,
                            ich komme gerade von windigen Flügen mit der Crow nachhause. Bei dem Wind heute verhielt sich die Crow erstaunlich ruhig. Ganz streßfreie Rundflüge und absolut sicheres Einschweben mit viel weniger Nickkorrekturen als es mit dem SJM 400 selbst bei absoluter Windstille möglich war. Zudem ist das bodennahe Schweben bei Windenfluss deutlich ruhiger. Absetzen und Abheben ebenfalls. Der Wind war böhig ,nicht sehr stark(1-2Bf) aber vor allem kalt(brrr). Vorbeiflüge Quer zum Wind waren beim SJM stets mit mehr Arbeit am Heck verbunden. Die Crow fliegt stur ihren Stiefel. Einfach Klasse. Ich bleib dabei. Die Crow ist eindeutig Anfänger-und Fortgeschrittenen tauglicher als der SJM 400.
                            Gruß,
                            Penzi

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                            • stein
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                              • 18.07.2005
                              • 2452
                              • Hans-Willi

                              #15
                              Re: Crow als Einsteiger Hubi?

                              Hi !

                              Nur zur Info :


                              RCT-450 Crow Thread in RC Groups !

                              Gruss
                              Hans-Willi
                              Stein Elektronik The Multirotor Specialists

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