Ich war gestern noch nach der Arbeit fliegen und beim 2. Tank passierte es (wie gesagt bei starkem Wind): am Scheitelpunkt eines Loopings, als mein Raptor 50 in ca. 30 m Höhe war, blieb schlagartig der Motor weg. Mir war zwar sofort klar, dass ich nun keinen Antrieb hatte, war aber unfähig zu reagieren, oder ist meine Leitung wohl etwas lang... Bin den Abschwung vom Looping also noch normal geflogen und dann sagte mir etwas ein: Autorotation!
In ca. 20 m war der Heli also waagrecht, ich habe den Pitchknüppel vorsichtig auf etwa 25% gestellt und siehe da - der Heli ist sanft und kontrolliert gesunken, bis ich ca. 1 m über dem Boden wieder Pitch gab. Wohl auch durch den Bodeneffekt blieb er in der Schwebe und ich konnte ihn sanft landen. Nich ein Härchen wurde ihm gekrümmt!
Ich bin überzeugt, dass die Autorotation nur durch den starken Wind so glimpflich ausgegangen ist, da ich das noch nie geübt habe. Der zusätzliche Auftrieb hat es ermöglicht, dass die Landung so perfekt gelungen ist. Also Wind und Autorotation sind schon zwei Dinge, die ausserordentlich gut miteinander können!
Ach ja, Ursache war das gute alte Raptor-Problem: der Schlauch im Haupttank war wieder einmal vom Sprit aufgelöst und offenbar beim Looping dann abgerissen.
Gruss Peter


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