ich war auch heute wieder Helifliegen. Das Wetter gabe es einfach her. Zunächst war mein Dickschiff (Spirit L-16, 3,5kg) dran, dann der SJM-400 V2.
Mit dem SJM klappte es trotz geringem Wind (für den Spirit kein Problem) hervorragend, bis ich einen leichten Knall hörte, irgendetwas wegflog und die Heli zu schütteln begann. Ich bin sofort in den Schwebeflug, konnte den Heli recht gut abfangen und auch noch kontrolliert landen. Leider in mittelhohem Gras und so habe ich trotz Autorot für meinen freundlichen Bauern (auf dessen Wiese ich fliegen darf) etwas das Gras gemäht. Der Heli hat das gut überstanden, bis auf grasgüne Rotorblätter (kann man abwaschen).
Ich war doch sehr überrascht, als ich mir den Grund meiner Notlandung angesehen habe. Ein Gestänge von der TS zum Paddel war komplett weg. Nur ein Gestänge hatte noch Verbindung und auch bei dem war die untere Kugelpfanne auf der TS nicht mehr auf der Kugel. Trotz einseitigem Gestänge habe ich den Heli noch heil runter bekommen. Spricht irgendwie für den SJM. Ich hätte eigentlich erwartet, dass sich der Heli zerlegt oder zumindest nicht mehr steuerbar ist.
Das die Kugelpfannen beim V2 ein Problem sind, ist ja schon häufiger berichtet worden. Ich habe die Meldungen nicht so ganz ernst genommen, da ich mit den Kugelpfannen des SJM-Sparrow noch nie Probleme hatte (den fliege ich jetzt schon über ein Jahr). Jetzt hat es mich erwischt - glücklicherweise glimpflich.
Ich denke ich werde mir wohl jetzt auch die einstellbaren Kugelpfannen von Hans-Willi besorgen. Mit den Original-SJM-Labberdingern kommt der jedenfalls nicht mehr in die Luft.
Was ich noch gelernt habe - wenn der Heli auf einmal anders reagiert, Geräusche macht oder sonstiges - ganz schnell landen und bloß nicht weiterfliegen.
Gruß Dieter

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