da es gerade Mode zu sein scheint, mit dem Spielzeug-Thema das Forum zu fluten, und es
offensichtlich neben meinereiner etliche hier gibt, die dem Spieltrieb nicht widerstehen konnten
und sich einen dieser kleinen Koaxhelis zulegten, hier mal meine Mods. Gegebener Anlass ist,
das ich heute bei für den Hopser heftigem Wind im Garten rumeierte und dabei feststellte,
dass er sich nach meinem jüngsten Eingriff sogar gegen den Wind behaupten kann, voraus-
gesetzt, man ist schnell genug am Stick natürlich.
Mein Schwebequirl ist ein E-Sky Lama V3, aber ich denke, dass sich alles fast 1:1 auch auf
andere Modelle übertragen lässt, also Graupner 47G bzw. BMI 47G und die Walkera-Teile.
Jamara's Lama ist ja der E-Sky. Bzgl. XRB hab' ich keine Peilung wie der aussieht.
Mich hatte vor allem gestört, dass der Heli so verzögert und unwillig auf Nick/Roll reagiert,
offensichtlich auch dadurch Wind nicht trotzen kann, nicht nur wg. der 280g Gewicht.
Ausserdem verlor bei heftiger zyklischer Ansteuerung die Paddelstange immer die Fassung.
1) Paddelstange
Den Schlitz der Führung mit einer Rundfeile nach unten ausfeilen und an den Ecken anfasen.
Die P-Stange kann dadurch größere Kippwinkel erreichen, statt auszuflippen. Nur soweit
anfasen, dass sie nicht in den unteren Rotor gelangen kann.
Habe dann zusätzlich an den Aussenseiten rund um die Löcher der Schnappmatic harten
2K-Kleber aufgetragen, in der Hoffnung, dass es die weiche Plastik etwas rigider macht.
Zuvor wurde das Teil erwärmt und die beiden Backen etwas zusammen gebogen.
Seid vorsichtig, das ist übelste Thermoplastik, die schnell matschig wird.
2) Die Z-Links ein Loch weiter aussen in die Servohebel gehängt.
3) Je ein's der beiden 0,5g Paddelgewichte herausgenommen. Das war dann der I-Punkt,
der die heutige Wind-Session letzendlich ermöglichte.
Die P-Stange ist ja an den Enden umgebogen, die Gewichte haben aber einen Schlitz und
lassen sich seitlich von der Stange ziehen. Damit das im Betrieb nicht passiert, stecken
je zwei davon in einer Plastikhülse mit gummiähnlicher Konsistenz.
Das war's zur Agilität. Der Heli ist nicht wiederzuerkennen, ist aber natürlich in keiner
Weise mit einem "richtigen" wie z.B. T-Rex zu vergleichen. Logisch.

Die Schwebestabilität wurde dadurch nicht negativ beeinflusst.
Sonstiges:
Temperaturdrift des Gier-Gyros:
Semi-Scale war mir schnuppe, habe oben und unten in die Haube größere Löcher geschnitten
(mit dem Cutter), so dass die Luft zirkulieren kann.
Ansonsten wird der vordere Motor sehr heiss und heizt die Luft in der Haube schnell so stark
auf, dass das Gyro wegdriftet.
Akkubefestigung:
MMn ist der Akku nicht wirklich ein 10C, die bis zu 6A machen ihn schnell fertig, Blähung ist
die Folge. Bei mir gab' es eine Kettenreaktion dadurch, dass der leicht angeblähte Akku an
der Oberseite an den Ritzeln schliff. Der Abstand zum Getriebe ist verdammt gering.
Den Antennendraht habe ich durch den Heckausleger geführt, so dass der Rest eben am Heck
herunterhängt. Der SP wurde dadurch nicht wesentlich beeinflusst.
Sicherlich habe ich bei Vielen Eulen nach Athen getragen, T'schuldigung, aber vielleicht gibt's
Anderen Anregung zum Probieren.
Ciao,
Tom

.
Kommentar