gepimter Quick 50 Pro

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  • Schiessbudentony
    Schiessbudentony

    #1

    gepimter Quick 50 Pro

    Edit: gepimpt isser nu, nicht gepimt... aber egal 8)

    Nachdem das Wetter vorletztes Wochenende mal mitgespielt hat, konnte ich ein paar Testflüge mit meinem überarbeiteten Quick 50 pro machen. Vom Ergebnis war ich wirklich überrascht.

    Aus der Rüttelmaschine ist auf einmal ein vibrationsarmer Heli geworden, der ohne Schütteln, sauber alle Drehzahlen durchläuft. Präzise steuerbar, extrem agil und wendig! Absolut kein Vergleich zu vorher!

    Hier mal in Kürze die gröbsten ßnderungen:

    1. neue Heckrotornabe:
    Robbe Moskito Heckrotornabe (Bestell Nr.S2693). Der Spurlauf stimmt hier 100%ig. Es müssen lediglich drei Unterlegscheiben mit einem Innendurchmesser von 4mm vor der Blatthalterschraube montiert werden. Dadurch rücken die Blatthalter weiter nach Innen.

    2. dickes Raptor 90 Heckrohr (in meinem Fall CFK)
    Ist verwindungssteifer als das alte, dünne Heckrohr und bietet dem Riemen endlich den nötigen Platz.

    3. neues CFK Seitenleitwerk:
    Die alte, linke Seitenplatte vom Hero ist rausgeflogen. Das Seitenleitwerk übernimmt nun die Aufgabe der Seitenplatte und hält das Flanschlager. Vorteil: weniger Gewicht, fester Sitz des Leitwerks, kein Seitenleitwerkshalter erforderlich.

    4. Kreisel auf einen vibrationsärmeren Platz verbannt
    Der Kreisel sitzt bei Quick standardmäßig in der Nähe des Zylinderkopfes. Leider ist genau an dieser Stelle das Chassis nicht besonders verwindungssteif. Ich habe nun zwei Gewinde in die Taumelscheibenmitnehmerhalterung geschnitten und ein CFK Plättchen angeschraubt. Der Kreisel sitzt nun sehr nah an der HR-Welle. Die Empfindlichkeit konnte ich dadurch stark erhöhen.

    5. Neue Blätter und Paddel
    Ein paar MAH X-Blades 600mm + Vario 19g 3D-Paddel verrichten nun ihren Dienst am Rotorkopf. Wie schon geschrieben, sehr agil und wendig, dennoch gut zu beherrschen.

    Anbei noch ein paar Bilder von meinen baulichen ßnderungen:


    Heckrotor mit Quick Nabe


    Heckrotor mit Moskito Nabe


    Höhenleitwerk + Halterung


    Kreiselhalterung


    Leitwerke:


    Heckrohrhalter für Raptor 90 Heckrohr


    Gesamtwerk


    Das einzige was mich jetzt noch stört, ist die schlechte Kühlung des Motors. Bei 4° Außentemp. sollte man keine 145° am Kopf haben. Was mach ich denn dann im Sommer?
    Habe bei Maurer schon telefonisch über das Placebo-Lüfterrad geklagt. Die sagten mir allerdings, dass der original-Puster schon mindestens zweifach überdimensioniert ist und für meinen Webra 55 GT dicke reicht. Allerdings finden die ja auch, dass schiefe Heckrotornaben voll OK sind...

    Was für Motoren habt ihr in eurem Quick 50 am laufen?
    Was für Temperaturen erreicht ihr mit dem originalen Lüfterrad?

    Gruss

    Marco
  • Piranha
    Member
    • 30.03.2006
    • 119
    • Kai

    #2
    gepimter Quick 50 Pro

    Hallo!

    Ich habe in meinem Quick 50 den Speed 55 AAR und auch massive Kühlprobleme gehabt. Im Sommer 180 Grad am Kopf und das nur beim Schweben, Rundflug mit mehr Leistung habe ich mich bei den Teperaturen nicht getraut. Das lag neben dem Palcebo-Lüfterrad meiner Meinung nach auch an dem fragwürdigem Lüftergehäuse. Kann sein dass das mit sehr viel Nitro besser geworden wäre aber das habe ich nicht getestet sondern gleich umgebaut: Placobo-Lüfter raus und 60er Lüfterrad rein. Dann ein neues Lüftergehäuse nach den Zeichnungen und Formeln aus dem Buch "Modellmotoren" von Prof. Demuth konstruiert. Das ganze passte dann nicht mehr ins Chasis. Deshalb habe ich den Alu-Träger vorne ausgebaut und neue Chassis-Verbinder seitlich angebaut. Nach einer geringfügigen ßberarbeitung der Seitenplatten passte das ganze dann gut zusammen. Der Lohn der Arbeit: Auch nach Voll-Pitch-Steigflügen nicht mehr als 120 Grad am Kopf und sehr zuverlässiges Laufverhalten.

    Bild wird nachgereicht.

    Gruß

    Kai

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    • Piranha
      Member
      • 30.03.2006
      • 119
      • Kai

      #3
      gepimter Quick 50 Pro

      Hollo nochmal!

      Hier die versprochenen Fotos:





      @Marco: Passt die Haube vom Raptor eigentlich ohne grössere ßnderungen? Meine original Quick-Haube löst sich auf. Sie scheint wohl aus Poyester zu sein und kriegt mit jedem Flug mehr Risse.

      Kommentar

      • Schiessbudentony
        Schiessbudentony

        #4
        gepimter Quick 50 Pro

        Hallo Kai,

        Super, dass Du auch solche Temperaturprobleme gehabt hast 8). Bin also doch nicht alleine. Das kleine Ding kann einfach nicht für einen 55er reichen. Welches Lüfterrad hast Du denn da auf den Lüfterhalter montiert? Musstest Du dafür die Bohrlöcher im Lüfterrad neu setzten?

        Zur Haube:
        Die Raptorhaube passt eigentlich recht gut auf den 50pro. Engstellen sind die Push-Pull Anlenkungen der Rollservos und der breite Tank. Mit Nagelschere und Schmirgelpapier ist das aber in einer halben Stunde erledigt. Ein Kunstwerk ist es sicherlich nicht, aber praktisch und stabil.

        Fixiert habe ich die Haube an 4 Punkten (siehe Bilder).

        - Dort, wo normalerweise der Starter durchgesteckt wird, sichert nun eine M3 Schraube
        direkt am Alu-Chassisverbinder (der, den Du schon rausgeschmissen hast )
        - Zwei 28mm Abstandsbolzen halten die Haube im Bereich des Taumelscheibenmitnehmers
        - ßber den originalen 60mm Abstandsbolzen am Tank habe ich ein CFK-Röhrchen mit 8mm Durchmesser geschoben. Passt super in die Plaste-Halterung der Haube.





        Grüße

        Marco

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        • Piranha
          Member
          • 30.03.2006
          • 119
          • Kai

          #5
          gepimter Quick 50 Pro

          Hallo!

          Also das Lüfterrad ist vom 60er TSK, das Gehäuse mit einfachen Mitteln aus Pappe und beidseitiger GFK-Beschichtung selber gemacht. Das habe ich für verschiedene Modelle schon öfter so gemacht und hat bis jetzt immer super geklappt. Als Grundlage hab ich wie gesagt die Zeichnungen von Prof. Demuth verwendet. Wenn ich mir da so einige Seriengehäuse ansehe.... kein weiterer Kommentar.

          Die seitlichen Streben sind aus GFK und auch ohne grossen Maschinenpark selber herzustellen. Dazu eine enstprechend grosse und dicke GFK-Platte mit reichlich Faser-Anteil herstellen und die Teile mittels Schieblehre und gesunder Selbstkritik möglichst präzise aussägen und feilen. Als ich schon mal dabei war habe ich auch gleich neue Abstandshalter für die Chassisplatten gedreht. Dadurch wurde das Chassis nicht nur gerade sondern auch symetrisch. Die "Extra-Hardware" das Baukastens hat da doch an einigen Stellen zu mächtig Verzug geführt. Für das 60er Lüfterrad habe ich allerdings eine neue Aufnahme gedreht. Da geht mit dem Originalteil nichts.

          Die Idee mit der Raptor-Haube ist super. Ich finde die Qualität der Originalhaube ist nicht so prickeld.

          Gruß

          Kai

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