nach dem ich fast immer auf Jeden Flugtag beschäftigt bin mit Maschinen Einstellen und mir immer die selben Fragen gestellt werden, verfasste ich im Januar dieses Jahres einen 5 Seiten Bericht. Hier ein Auszug davon. Dies kann man Natürlich genauso am Revo anwenden.
Ich hoffe sehr das ich einigen damit etwas helfen kann und das ganze Verständlich ist. Denn jedesmal ( fast jedesmal ) sehe ich Fragezeichen Aufsteigen bei denen wo ich den Hubi einstelle.
--- Einstellung der Kopfdämpfung je nach Flugstil:
Die Kopfdämpfung ist ein wichtiger Punkt und muss je nach Flugstil eingestellt werden, denn ansonsten kann es passieren das bei einen harten 3D Flugstil und weicher Kopfdämpfung die Hauptrotorblätter in denn Heckausleger einschlagen.
Je weicher die Dämpfung am Heli ist um so -gutmütiger- kann man ihn fliegen außerdem verhindert eine weiche Dämpfung ein aufschaukeln des Helis. Je härter die Dämpfung desto direkter übernimmt der Heli die eingegebenen Steuerbefehle. Meine Kopfdämpfung ist z.B. sehr hart von 6 möglichen Dämpfungsgummis die man in denn Kopf einbauen kann habe ich 5 installiert.
--- Einstellung und Ausrichtung der Paddel:
Dies ist ein zentraler und sehr wichtiger Punkt durch sehr sehr viele Tests mit allen möglichen Werkzeugen und Einstellhilfen hat sich folgende Methode heraus kristallisiert. Des weiteren gibt es neue Erkenntnisse was die Paddel Ausrichtung für beide Paddel anbetrifft. Aber dazu mehr im folgenden Text.
Es fängt erstmal damit an das man sich ßberlegen muss welche Paddel man fliegt. Grundsätzlich gilt, je schwerer die Paddel desto träger und stabiler fliegt der Hubi. Je leichter die Paddel desto agiler aber auch instabiler fliegt der Hubi. Für einen F3C Flugstill nimmt man im Schnitt ca. 40-50g. schwere Paddel. Für einen normalflugstill das heißt für stabiles fliegen und Kunstflug empfehlen sich Paddel von ca. 25-30g. Für einen Hardcore 3D Flugstill kann man dann die Paddel so leicht auswählen bis die Maschine fast keine Eigenstabilität mehr hat. Aufgrund der Genialen Konstruktion des Tornados wird einen hier erlaubt extrem leichte Paddel zu fliegen, ich fliege z.B. mit 12g. Paddeln.
Jetzt haben wir erstmal das grundsätzliche. Nun zum Anbringen und Ausrichten der Paddel. Man gebe jeweils ein paar Tropfen mittelfestes Locktide auf das Gewinde der Paddelstange nun schraubt man die Paddel drauf und achtet darauf, dass sie denn selben Abstand haben nicht das ein Paddel näher am Rotorkopf ist wie das andere. Die folgende Methode hat sich als bis jetzt beste rausgestellt da bei der Messung der Gradzahl sich definitiv keine Fehler einschleichen sowie es bei einigen Pitchlehren sein kann. Deshalb braucht man zum messen eine Pitcheinstelllehre mit einem Pendel und ein kleines Wasserwaagenauge dieses Wasserwaagenauge legt man auf die Paddelstangenwippe und zentriert diese. Nun ist sicher gestellt, dass schon mal die Wippe genau 0 oder eben ist. Nun bringt man die Einstelllehre am Paddel an und verdreht dieses dann so, dass auf der Skala genau 0 Grad angezeigt wird. Hat man dieses erreicht fixiert man das Paddel mit der Madenschraube. Beim anderen Paddel wird genauso verfahren.
Jetzt müssen wir noch die Paddelstangenwippe einstellen und da haben sich letztes Jahr neue Erkenntnisse rausgestellt. Auch diese Einstellarbeit ist enorm wichtig für ein neutrales Flugverhalten. Zur Theorie, die Paddelstangenwippe ist angelenkt mit zwei Gestängen die zum Pitchkompensator runterführen und logisch wäre, dass diese zwei Gestänge absolut gleich sein müssten, denn ist aber nicht unbedingt so. Die Praxis hat gezeigt das die Einstellung der zwei Gestänge meistens von einer halben Undrehung bis ca. zwei Umdrehungen unterschiedlich sind. Da korrekte Einstellen schaut wie folgt aus: Man macht auf das erste Paddel die Pitcheinstelllehre und stellt irgendeine Gradzahl ein, z.B. +5Grad, wenn man jetzt denn Rotorkopf um 180 Grad dreht hat man das andere Paddel macht dann da die Einstelllehre drauf und liest denn Wert ab wenn die Anzeige auch +5Grad anzeigt ist die Einstellung korrekt, wenn nicht müssen die Gestänge so korrigiert werden bis beide Paddel denn selben Wert zeigen.
--- Einstellen der Mischverhältnisse:
Die Mischverhältnisse des Tornados sind so konzipiert das sich um die Knüppelmitte ein sogenantes Expo platziert. Dies hat zu folge das der gesamte Heli ruhig und sauber in der Luft liegt und ein angenehmes Schweben zu folge hat. Bei der Einstellung der Mischverhältnisse an der Taumelscheibe verweise ich an die Bauanleitung wo es ein F3C Setup und eine 3D Einstellung gibt, und dort ausführlich und genau beschrieben ist.
---------ich hätte Buchautor werden sollen----------
na ich hoffe die Mühe hat sich gelohnt, auch wenn ich hier manchmal am liebsten nix mehr schreiben würde, wegen den ganzen dumpfbacken die das Forum kaputt machen. Im Moment läufts ja ganz gut und Friede herrscht.
Gruß Stefan

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