Heckanlenkung bei Rumpfmechaniken

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  • heliminator
    heliminator

    #1

    Heckanlenkung bei Rumpfmechaniken

    Hallo zusammen,
    nun mal Hand aufs Herz:
    Wie löst ihr speziell bei Gaupner-Mechaniken und -Rümpfen die Anlenkung des Heckrotors?
    Ich meine jetzt nicht 2mm Welle oder Starrantrieb, sondern die Verbindung vom Heckservo zum Anlenkhebel des Heckrotors.
    Graupner sieht hier zumeist einen 1,6 mm Stahldraht vor, der an einem Ende gekröpft ist und damit in den Hebel des Heckrotors eingreift.
    Dann wird der Draht durch ein Bowdenzugrohr geführt, dass in einer Balsanutleiste verklebt ist.
    Soweit, so gut. Speziell im Rumpf wird man auch auf den letzten Prozentpunkt "knackige Hecksteuerung" verzichten können.

    Wie aber soll man "vorne", am Heckservo vorgehen?
    Gewindehülse auflöten? Ich habe die bei einem Rumpf mal HART gelötet, hilt wunderbar.
    Wenn bislang Bedenken geäussert wurden, bezogen sich die vielleicht auf die Verbindung mit WEICH-Lot?
    Hatte schon mal jemand Stress mit der Gewindehülse oder deren Verbindung zum Stahldraht?

    Grund der Nachfrage: Ich baue gerade einen Rumpf ("Shark"-Verschnitt) um auf Starrantrieb, und bei dem schlanken Ende des Hecks bleibt beinahe nur die Variante mit gekröpftem Stahldraht übrig, da ich dort keinen Kugelkopf unterbringen kann.
    Somit fällt eine CfK-Stange mit Insert wahrscheinlich flach.

    Thx,
    Thilo



  • RV
    RV
    Mikado-Heli.de
    VStabi-Support
    • 02.06.2001
    • 7766
    • Rainer
    • Modellsportgruppe Bachgau- Schaafheim

    #2
    Heckanlenkung bei Rumpfmechaniken

    Ich habe das bisher immer weichgelötet.

    Kein Problem.
    VStabi Support: http://www.vstabi.de
    Kontakt bitte per Email, keine PN.

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    • siXtreme
      Senior Member
      • 05.06.2001
      • 3923
      • Robert

      #3
      Heckanlenkung bei Rumpfmechaniken

      Hallo Thilo,
      es gibt doch auch noch die Möglichkeit ein Kohlefaserrohr zu verwenden.
      Nimmst du eins mit einem Innendurchmesser von 2.5mm, darin klebst du ein "altes" Gestänge auch mit 2.5mm Gewinde mit UHU-Endfest 300 ein.
      (Länge im Rohr mindestens 3cm).
      Beide Teile vorher etwas aufrauhen und dann über Nacht einkleben.

      Wenn du fragst warum 2.5mm. Die sind einfach stabiler als die 2mm Gewinde. Die haben auch "nur" nur einen Kern von 1,6mm. Etwas Risikobehaftet.

      Zu deinen Problem der schmalen Anlenkung:
      Anstelle eines gekröpften Hebels oder einer Kugel gibts ja auch noch Gabelköpfe.
      Mit denen kann man in einer Linie Anlenken.
      Die sehen ungefähr so aus:

      Ich verwende immer die aus Metall. Und es ist auch kein Problem bei der UNI-Mechanik. Da hast du sowieso einen Kunstoffhebel.

      Hoffe damit weitergeholfen zu haben.

      Gruß Robert
      Luftakrobat.

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      • heliminator
        heliminator

        #4
        Heckanlenkung bei Rumpfmechaniken

        Hi Robert,
        der Gedanke mit dem Gabelkopf ist gar nicht ohne.
        Denn das ist genau der Punkt, die Anlenkung muss ich in einer Linie/Höhe mit dem Hebel des Heckrotors anbringen, da ich sonst entweder am Heckrotorgehäuse anstosse (oben) oder aus dem Rumpf herausfalle (unten).
        Da muss ich mich doch mal nach den 2,5er Gabelköpfen umsehen, 2er habe ich zuhauf in der Kiste liegen.

        BTW: Bin auch schon seit längerer Zeit ein Freund von 2,5 mm Stangen.
        Sehen für jemanden, der mal im Maschinenbau gearbeitet hat, wenigstens etwas vertrauenswürdiger aus.

        Im meinem früheren Job hätte man sowas mit M8 bis M10 gemacht.
        Um die Mutter wieder zu finden, wenn die mal auf den Boden fiel .

        Gruss,
        Thilo


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