ich habe damit begonnen, meinen Starlet, insb. den O.S. mit den ersten Tankfüllungen einlaufen zu lassen.
Dazu nen Drehregler dem Gas beigemischt, so dass ich die Drehzahl steuern kann, ohne dabei den Pitch zu verändern ( ginge auch per Prog im Sender, aber so wars schneller), den min. Pitch erstmal auf 0 Grad gelegt, den Heli auf Werkbank geschnallt und los gings. Motor sprang auf anhieb an, "dieselt" ( oder sagt man "viertaktert") zwar im unteren Drehbereich, aber beim 2., 3. Tank und periodischen Halbgas lies sich das auch in den Griff bekommen.
So hab ich also fast den ersten Liter mit moderatem Pitch und wechselnden Drehzahlen verbracht, Spurlauf korrigiert, den letzten halben Tank wollte ich nutzen, um mal die Trimmungen Nick/Roll/Heck zu prüfen.
Also Heli abgeschnallt, Alu-Trainingsgestell mit den Tennisbällen war eh schon drunter, ab auf die Wiese und vorsichtig Gas, diesmal am Stick, also incl. Pitch, grad in Mittelstellung angelangt - da wo er anfangen sollte zu "schwimmen", wenn Schwebepich/Gas korrekt sind -
plötzlich Drehzahlanstieg Motor, Drehzahlabfall Rotor.
Autsch, Motor aus und nachsehen:
Zahnrad der Kupplung und oberes Zahnrad der Vorgelegewelle rutschen aneinander vorbei, einige Zähne der Kupplung sind etwas mitgenommen.
Zurück im Keller alles nötige zerlegt, Anleitung gelesen, hier durchs Forum gelesen, Asche über mein Haupt, da hab ich wohl zu grosszügiges Spiel zwischen den Zahnrädern gehabt.
Dabei auch leichtes Axialspiel der Hauptrotorwelle festgestellt, also auch da nochmal alles von vorn und weitere Passscheiben drunter.
Aber zurück, das Zahnflankenspiel Kupplung-Vorgelege wird:
- durch die Unterlegscheiben zwischen Motor und Motorhalter grob vorgegeben
- feinjustiert durch Lösen der Schrauben am oberen Lagerhalter Vorgelege
Papierstreifen/Kleinteilebeutel dazwischen sollte dann nicht zu stramm durchrollen.
Ist das so in etwa korrekt, oder besser anders vorgehen?
Nun zum zweiten Problem:
Natürlich war nach diesem Zwischenfall der Freilauf fest, lies sich aber durch einen beherzten Dreh wieder lösen. Nun sehe ich folgendes: Wenn ich den Rotorkopf drehe, eiert das obere Zahnrad an der Vorgelegewelle. Das Zahnrad selbst dreht dabei ja nicht, aber es schlägt deutlich sichtbar und fühlbar seitlich aus.
Drehe ich an der Kupplung, so dass sich das Zahnrad mitdreht, ist kein Schlag sichtbar/fühlbar.
Die Vorgelegewelle selbst schlägt auch nicht, läuft schön rund.
Also schlägts irgendwo IM Freilauf, ist sowas denkbar, Folge des Klemmens vielleicht?
Kann ich den Freilauf so nutzen oder besser tauschen?
Das Schlagen würde das Zahnrad ja immer dann auf die Kupplung drücken, wenn die Drehzahl des Motors zurückgenommen wurde, der Rotor aber noch höher dreht. Das kann doch nicht gesund sein ...
Bin für jeden Rat dankbar, neue Kupplung ist eh schon bestellt.
Noch ruhige Feiertage
