Glück im Unglück

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  • alex1406
    alex1406

    #1

    Glück im Unglück

    Hi Fans

    Ich habe am Samstag mal wieder richtig Schwein gehabt,als ich mit meinem Ornith wieder mal schweben geübt habe.
    Hat alles soweit gut geklappt. Schweben, Landen wieder schweben bis der Heli bei erneutem Starversuch auf einmal voll negativ Pich und vollgas gab. Die Taumelscheib war dabei voll auf Nick.
    Nichts reagierte auf die Steuerung. Zum Glück war der Tank fast leer und nach ca 3 min war ende. Herzklopfen ohne Ende versteht sich von selbst. Was war los?
    Akku leer!!!
    Als ich den Heli Zuhause inspiezierte stellte ich fest, das die Dämpfergummis etwas runtergerubbelt waren.
    Kann Ich nun die Gummis wieder eben abschneiden und das Fehlende Material durch Passcheiben ersetzen?
    Was würdet ihr mir empfehlen, das das mit dem Akku nicht nochmal passiert?
    Achja beim zerlegen des Heli´s ist mir aufgefallen, das die Rotorwelle etwas spiel hat.
    Ich komme aus der Maschienenbaubranche und das werden in der Regel die Wellen Spielfrei eingepasst.
    Die Welle sieht eigentlich aus wie neu.
    Ist also nichts eingelaufen.
    Ich Persönlich würde die welle mit 241ér Loctite kleben. Was haltet Ihr davon?

    Würde mich über Eure ANtworten freuen.

    Gruß Alex
  • Stefan22
    Senior Member
    • 05.05.2003
    • 1191
    • Stefan

    #2
    Glück im Unglück

    Dass das mit den Akkus nicht nochmal passiert hängt ganz davon ab, inwieweit dich du mit der Materie Akkus schon beschäftigt hast - ist nämlich wieder ein Gebiet für sich.
    Ich kenne die Vorgeschichte deines Empfängerakkus nicht, bzw. weiss nicht, wie alt er ist, Kapazität, wie du ihn geladen hast usw.

    Normalerweise gehört ein Computer-Lader zur Standardausrüstung eines Modellbauers, insofern musst du vor jedem Flugtag zumindest wissen, wieviel Ah's dein Akku momentan enthält - d.h. immer voll laden.

    Möglicherweise war in deinem Fall ne Zelle aus dem Pack defekt.
    Aber ne genauere Diagnose ist so noch nicht zu stellen.

    Gruss
    L600 VStabi, Jive 80, Pyro, Radix, 3700 Rhino 10s Konfig

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    • crasher
      Modellbau Kripp
      Onlineshop
      • 31.07.2003
      • 983
      • Christian
      • Obermiethnach/Kirchroth bei Straubing

      #3
      Glück im Unglück

      Hallo,
      wegen dem Akku würde ich mir einen Akku-Kontroller zulegen.
      das Geld ist jedenfalls gut angelegt, den ein Crash könnte sehr leicht Totalschaden sein.
      Mir ist so was ähnliches auch bereits passiert;
      Habe meinen empfänger-Pack an den Computerlader angesteckt; entladen-laden..
      Mein Sohn, ebenfalls Modellflieger(Elektro), hörte mein gerät piepsen, dachte es wäre fertig, und steckte ihn ab. Ich kam später und dachte nicht daran, dass er sich geirrt haben könnte. Der Lader piepst auch wenn er mit dem Entladen fertig ist.
      Ich bin dann mit meinem Ornith abgehoben, flog nen ersten Kreis und merkte dabei, dass er total schwammig flog, übersteuerte und landete ihn sofort in einem Acker 30m weg von mir, leider schlug dabei der Hauptrotor in das Heckrohr ein.
      Beim kontrollieren was los war stellte ich sofort fest das die Servos sich sehr langsam und nur noch wenig bewegten, bzw. gar nicht mehr funktionierten.
      Aus dem Akku brachte ich dann daheim noch 6mAh heraus. Deshalb nur noch mit
      Kontroller. Seit dem Lade ich meinen Akku übrigens deutlich seltener.
      MfG. Christian

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      • holger
        Member
        • 02.07.2002
        • 778
        • Holger

        #4
        Glück im Unglück

        Hallo Alex,

        nahezu alle Computer-Lader haben eine Entlade-Funktion. Prüfe Deinen Akku vor jedem oder zumindest jedem zweiten Flugtag durch komplettes Entladen vor dem Laden. Dabei die entnommene und reingeladene Kapazität genau beoobachten. Damit merkst Du sofort, wenn sich das Ende des Akkulebens nähert.

        Eine Spannungsüberwachung sagt bei NiCd- und NiMh-Akkus nicht das geringste über die enthaltene Kapazität aus (bei LiPo wäre das was anderes&#33. Ein toter 4-Zeller kann problemlos 5.2 Volt haben, obwohl er 5 mAh später unter Last komplett zusammenbricht. Eine "Akkuüberwachung", die nur auf Spannungsüberwachung basiert (alle mir bekannten), ist mir daher grundsätzlich suspekt.

        Viele Grüße,
        Holger

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        • Dirk K.
          Member
          • 31.05.2001
          • 390
          • Dirk

          #5
          Glück im Unglück

          Hallo Holger,


          man "rührt" ja auch an allen Knüppeln, wenn man den Akkuzustand mittels Akkukontroller kontrollieren will ;-)
          Man merkt dann auch sofort, ob der Akku noch "hart" ist oder sofort zusammenbricht. Ein halb voller Akku, welcher dabei seine Spannung hält ist mir lieber, als ein voller Akku, der sofort in der Spannung einbricht. So kann man also neben den Akkufüllgrad auch erkennen, ob es Zeit ist den Akku zu entsorgen.


          Gruß Dirk

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          • Stone
            Stone

            #6
            Glück im Unglück

            Hallo Alex,

            Ich werd aus dem Ablauf nicht ganz schlau : voll negativ Pitch, voll Nick und Vollgas bei einbrechender bzw. fehlender Akkuspannung?
            Fliegst du PCM und die FS Einstellungen sind voll daneben ?( Hast du evtl Robbe 250S/T Servos montiert?

            Gruss,
            Thomas

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            • Martin Greiner
              Senior Member
              • 08.06.2001
              • 5091
              • Martin

              #7
              Glück im Unglück

              Hi!

              Was mich wundert daß bei - Vollgas/voll Negativ/voll Nick vor - der nicht nach vorne gekippt ist.
              Entweder hast Du nen üppig dimensionierten Hula drunter oder das ist nicht ganz so geschehen...
              Allerdings versuche ich auch nie mit Vollgas - voll Negativ und voll Nick meinen Heli am Boden...
              GruÃ? Martin

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              • KawaMan
                KawaMan

                #8
                Glück im Unglück

                Ich hatte am Montag leider ganz ähnliches! Allerdings mit etwas schlechteren Ausgang.

                Hubi zum kurzen Testflug gestartet. 30cm hoch. Plötzlich Heck dreht und leichte Zuckungen. Schnell landen. Auf dem Boden will ich: Motor in Autorotation.
                Aber was? Nix passiert. Heli reagiert auf gar nichst mehr.
                Da er aber nicht auf voll negativ Pitch steht sondern eher leicht hoch, kippelt er über Roll nach rechts. Durch Bodeneffekt soeben wieder auf "normal" gerichtet. Aber nein, jetzt nach links! Und ratsch bumm.
                Rotor im Gras und stehen geblieben. Aber der Motor dreht weiter. Bin schnell hingelaufen und habe Sprithahn abgezogen. Da ging er aus?

                Was war passiert? Der Akku ist aus der Schlaufe geflogen und lag gemütlich neben dem Hubi!
                Shit. Wieso konnte der abrutschen** Band war recht fest angezogen.

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                • holger
                  Member
                  • 02.07.2002
                  • 778
                  • Holger

                  #9
                  Glück im Unglück

                  Hallo,

                  man "rührt" ja auch an allen Knüppeln, wenn man den Akkuzustand mittels Akkukontroller kontrollieren will ;-)
                  Dabei aber nicht vergessen, auf den Rotor zu pusten, um die Luftkräfte zu simulieren

                  Nein, im Ernst: ich glaube nicht, dass man bei einem Akku aus Hochstromzellen, die einen Spannungsabfall von vielleicht 0,3V zwischen 75% voll und 25% voll haben, irgendwas an der Spannung ablesen kann. Selbst wenn Du extrem schwergängige Gestänge im Heli hast, wirst Du kaum mehr als 2-3 A Last durch Rumrühren erzeugen können.

                  Viele Grüße,
                  Holger

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                  • Dirk K.
                    Member
                    • 31.05.2001
                    • 390
                    • Dirk

                    #10
                    Glück im Unglück

                    Hallo Holger,


                    es ging darum, den Akku unter Belastung zu kontrollieren. Wenn ich die Taumelscheibe betätige, habe ich genau die Last, die ich eben im Flug auch habe.
                    Du selber schriebst:
                    Ein toter 4-Zeller kann problemlos 5.2 Volt haben, obwohl er 5 mAh später unter Last komplett zusammenbricht.

                    Genau das kann ich mit diesem Test ausschließen! Nicht mehr und nicht weniger. Ich messe eben nicht nur die Leerlaufspannung.
                    Bricht bei Betätigung der Servos die Spannung zusammen ist der Akku hin. Eine, zugegebenerweise grobe, Abschätzung des Ladezustandes habe ich auch.


                    Weiter schiebst Du:
                    wirst Du kaum mehr als 2-3 A Last durch Rumrühren erzeugen


                    mehr brauche ich doch nicht. Ich kann also erkennen, ob der Akku die Belastung im Fluge aushält.

                    Ich selber habe mal vor vielen, vielen Jahren Elektronik gelernt und studiert (und natürlich auch vieles schon verlernt).
                    Aber macht doch nicht immer aus allen Sachen eine Wissenschaft.
                    Es geht darum, daß ein Akkuwächter ein nützliches Instrument ist.
                    Einen ordendlichen Test am Ladegerät kann er natürlich nicht ersetzen. Aber am Platz ist er IMHO schon OK und vorallem besser, als gar keine Spannungskontrolle.

                    Gruß Dirk



                    Kommentar

                    • Klaus G.
                      Klaus G.

                      #11
                      Glück im Unglück

                      Ich wusste gar nicht, das manche ohne fliegen 8o

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                      • alex1406
                        alex1406

                        #12
                        Glück im Unglück

                        @ Stone

                        Fliege nicht mit PCM
                        Habe FS250S am Heck
                        Was meinst du mit FS Einstellung?

                        @ Martin

                        Mit dem Hulla liegst du richtig. Ohne wäre wohl etwas mehr am A....!

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