Quick 50 Inspektion und eingel. Ritzel

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    Niko

    #1

    Quick 50 Inspektion und eingel. Ritzel

    Hallo,
    eine Info für die Quick 50 Flieger unter euch!

    Verschiedentlich ist hier im Forum über Qualität des Quick und eingelaufene Kupplungsritzel geschrieben worden.
    Hier mal was zur Haltbarkeit und Ursachenforschung ......

    Bestandsaufnahme:
    Nachdem ich meinen Quick zerlegt habe (was soll bei DEM Wetter auch anderes tun) um mal alles zu kontrollieren, habe ich feststellen müssen, dass das Ritzel bei mir zwar nicht eingelaufen, aber dennoch ein axiales Spiel von etwa 2,5 mm vorhanden war. ;(

    Die beiden Lager im Lagerbock sind Ok, dass Lager in der Kupplungsglocke defekt.
    Der Reibbelag der Kupplung annähernd zu Staub zerfallen (ich glaube, nach 12 Gallonen CP 15% ist das auch normal 8) ).
    Die kleine Messinghülse des Umlenkhebels am Heckrotor hat etwas Spiel, nicht die Welt, aber eben Spiel
    (Stahlkugel + Messing + Vibrationen / Belastungen sind halt nicht so prickelnd).
    Restliche Lager / Lagersitze/ Rollen/ Heckriemen/ usw. : Ok, praktisch wie neu. )

    Durchgeführte Instandsetzungen:

    Die Messinghülse wurde durch ein Teflonteil (vom Tornado / Heli Professional) ersetzt.
    Passt wunderbar und hat bezüglich der Vibrationen eine höhere Lebenserwartung. :]

    Nun zu dem Antriebsstrang:
    Kupplungsbelag (den kläglichen Rest) entfernt, neuen eingeklebt.
    Das Ritzel selbst war Ok, die Lager wie bereits gesagt auch.

    [size=1]Aber woher zum Geier dann die 2,5 mm Spiel? ?( [/size]
    Bei näherer Betrachtung fiel mir auf, dass sich das untere Lager, welches warm eingesetzt ist, nach oben gedrückt wurde (nicht mehr bündig mit dem Lagerbock).
    Also, in den Backofen damit (10 Minuten, 150°) und raus mit den beiden Lagern.
    Zunächst wollte ich die Lager mit „fügen Welle Nabe“ einkleben, habe den Gedanken aber wieder verworfen, da ich eine Lösung haben wollte, welche haltbarer und im Bedarfsfall besser demontierbar ist. Der Kleber läuft übrigens gerne in die Lager, d.h., wenn man etwas unvorsichtig ist, kann man gleich Neue bestellen.

    [size=1]Lösung:[/size]Ich habe mir von einem Vereinskollegen eine Hülse drehen lassen (noch mal danke Frank ), welche genau zwischen die Lager passt, so dass diese nicht mehr weg können.
    Material: Alu
    d außen: 18,9 mm, d innen 17,7 mm, Höhe 3,2 mm.
    Wieder ab in den Backofen mit dem Kupplungsbock, die Lager und die Hülse rein, fertig.

    [size=8]Damit ist nu Ende mit Spiel im Antriebsstrang! ) [/size]
    Sonstiges:
    Die original Heckansteuerung wurde gegen ein 3mm Kohlerohr getauscht.
    Der TT50 hat keinerlei Riefen oder sonstige erkennbare Schäden, der wird wohl noch eine ganze Weile laufen ........
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