Hi,
Einstellen des Spiels geht ziemlich einfach mit einem Papierstreifen, der zwischen den Rädern durchgedreht wird.
Doch von Anfang an.
Das Spiel zwischen dem Ritzel auf der Kupplungsglocke und dem Rad der Zwischenwelle wird auch durch die Ritzelgrösse beeinflusst.
Abhängig vom Motor hat man es hier mit 22, 24, 26 oder gar 28 Zähnen zu tun.
Daher ist zunächst der Abstand Ritzelwelle zu Zwischenwelle mittels Distanzscheiben zwischen Motor und Motorhalter einzustellen.
Eine Feineinstellung geschieht mit dem zuvor erwähnten Papierstreifen.
Die Verschraubung der Lagerböcke der Zwischenwelle leicht lösen, den Papierstreifen zwischen die Zahnräder klemmen, Zwischenwelle entsprechend verschieben und Lagerböcke wieder festziehen.
Genauso beim Justieren des Spiels zwischen unterem Ritzel der Zwischenwelle und dem Rad auf der Hauptrotorwelle vorgehen. Wenn sich das Spiel so nicht vollständig einstellen lässt, können die Lagerböcke um 180° gedreht werden. (Um die Welle um 180° schwenken, nicht auf den Kopf stellen ...)
Die Bohrungen sollen angeblich genau für diesen Zweck nicht genau mittig im Lagerbock sitzen.
Zu dem Stift, der im Hauptrad das Drehmoment auf die Welle überträgt und gleichzeitig die Welle fixiert:
Also bisher kenne ich nur eine Version, die satt im Hauptrad sitzt.
Wenn die sich 3-4 Zehntel verschieben lässt, ist es schon viel.
Interessant finde ich noch folgenden Punkt: mir ist ja in diesem Jahr mal die Hauptrotorwelle inlusive Rotor im Flug nach oben abgehauen.
Grund: der Sicherungsring oberhalb des oberen Lagers hatte sich aus der Nut befreit, dann bekam die HaRoWelle axiales Spiel,
die Welle lief nach unten aus dem Hauptrad heraus, der Stift verschwand, da er nicht mehr fixiert war.
Beim nächsten Mal Positiv-Pitch entschwand der Rotor nach oben, der Rest von der UNI in einer ballistischen Kurve in Richtung Acker..
Der neue Stift , der beim Wiederaufbau eingesetzt wurde, sass so stramm, dass ich ihn mit dem Schaubstock einpressen musste. Da bewegt sich nix mehr..
Wenn der Stift nun nicht von selbst so fest sitzen würde, hätte ich ihn noch mit Loctite 603 eingeklebt. Man wird ja langsam zum Psychopathen
Ich hatte erst gedacht, das der Splint ursprünglich mal als Sollbruchstelle für die Welle gedacht ist.
So ca. wie folgt:
Rotorblätter schlagen am Boden auf, und bevor die Welle abreisst bricht der Stift !
So gesehen bei Aussenbordmotoren, Splint zwischen Antriebswelle und Schraube.
Ich werde wohl auch diesen Splint fest einkleben, sicher ist sicher ;-))
Die restlichen Ritzel werde ich wie von Dir beschrieben einstellen....
Mal sehen ob das alles so klappt !!!
Vielen Dank nochmal für die ausführliche Anleitung!!!
Hi,
also eine Sollbruchstelle braucht's eigentlich nicht.
Wenn die Rotorblätter auf dem Boden aufschlagen, sind die zumeist schon mal 30 cm kürzer.
Und, mehrfache Erfahrung zeigt, wenn die Blätter futsch sind, dann sind a) die Blattlagerwelle und b) die Hauptrotorwelle krumm und reif zur Entsorgung.
Wenn die Welle tatsächlich abreissen sollte, dann wären solche Urgewalten zugange, die vom Rest nichts mehr schützenswertes übrig lassen würden...
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