ich hoffe hier gibst noch ein paar ECO 8 flieger.ich habe nämlich folgendes problem : der Riemen für den heckrotor lad sich beim laufen auf und lässt meine Servos zucken.
Hab iihr das Pänomen auch schon mal beobachtet *??
oder hab ihr irgendwelche Lösungs vorschläge.
Wäre echt super denn so lässt es sich ungern fliegen
P.S:
Nicht jeder Riemen verhält sich gleich (selber Hersteller) - ist auch noch
Luftfeuchtigkeitsabhängig, obs auftritt oder nicht...
Versuchs mit den Alurimenrädern - ich hab nun damit auch keine Probleme mehr.
genau. Minus Pol - wenn Du Ijn so nennen möchtest.
Das ist ein Gleichspannungssystem. Selbst der "minus" Pol wird eine
gewisse Spannung gegenüber "Masse" (Erde) haben - aber das spielt
hier keine Rolle.
Also, Das Problem mit der statischen Aufladung ist eigentlich gar nicht
so schlimm. Aber wenn Du dir so ein Hubi mal anschaust, dann wirst
Du feststellen das Servos und Empfänger and Akku am "minus" Pol
angeschlossen sind und parallel dazu eine statische Aufladung und
Entladung (Heck) erfolgt. Die Feldstärken die dort entstehen sind nicht
zu unterschätzen wenngleich die Energie der Entladung gering ist.
Wenn immer sich eine Entladung ereignet wird dieser Impuls von der
Eingangsstufe des Empfängers "gesehen" und als Resultat siehst Du
dann Zucken am Servo.
Wenn Du jetzt das Heckrohr mit dem "minus" Pol verbindest, machst Du
den Minus Pol unanfälliger gegenüber Schwingungen (ground bounce),
und andererseits führst Du die Impulse gegen Masse ab und sie können
sich so nicht mehr frei im "Raum" ausbreiten (bildlich gesprochen).
Auch wenn es etwas unwissenschaftlich erklärt ist, ich hoffe es hilft.
Suuupper
Wir fliegen PCM und Opto und sonst noch was , und holen uns dann die Störungen per Kabel rein.
wenn man das Heckrohr erdet, dann bitte auf Motormasse, also dem Gehäuse bzw. den Befestigungsschrauben und nicht dem Akku , Empfänger oder Regler, gerade wenn dieser noch BEC hat.
Gruß frank
ich hab mir jetzt die Riemenräder bestellt und hoffe das ich dann keine statische aufladung mehr habe .Das mit dem ERDEN geht bestimmt auch ist mir aber zu kompliziert.
mit der Motormasse ist das so ein Problem. Das ist ja nun nicht wirklich eine
"Masse" im elektrischen Sinn - zumindest bei den Bürstenlosen.
Wie schon gesagt: Störungen durch elektrisch Entladungen bekommt
man nur wirkungsvoll durch vernünftig Leitenden Verbindungen zur
elektischenn Masse in den Griff. Probleme könnte es nur dann geben
wenn die Energie der Impulse ein Anheben des Masse-Pegels verursachen
würde. Sehr unwarscheinlich da der Akku so etwas wie eine grosse Kapazität
ist.
Kleiner Ausflug: Bei PCs oder Druckern wird auch jedes mögliche Metallstück
mit der Systemmasse verbunden. Und dann wird mit einem speziellem Gerät
Spannungsimpulse auf das System gegeben. So werden elektrische
Aufladungen simuliert (z.B. el. Finger bei trockener Luft). Impulse bewegen
sich im Bereich von 50kV - und der PC muss weiterarbeiten.
Gruss,
Joerg
P.S.: Der Einwand mit PCM ist übrigen gut: Wenn die Störungen bei
einem PCM System über den Empfänger kommen fahren die Servo
in die fail save Position oder bewegen sich gar nicht. Bei PPM sollte
man ein Zucken sehen.
Ich fliege alle meine Helis so, mit bis zu 32 Zellen, und die Ableitung auf Motormasse ist das gesündeste für unsere RC-Anlage. Gerade weil die Motormasse keine direkte Verbindung zur RC-anlage hat, ist dort die Ableitung am wenigsten Störend.
Gruß Frank
wenn Du nur die Riemenräder tauscht, wirst Du ohne Erdung vermutl. die gleichen Probleme haben.
Du solltest darauf achten, das der Riemen "leitend" gemacht wird, also mit Graphitspray regelmäßig behandeln, oder über Graphitrollen laufen lassen, sodass sich dieser ständig mit Graphit selber beschichtet.
Ich selber fliege den Heaven, der ähnlich dem Eco aufgebaut ist, und hatte fast die gleichen Probleme.
Abhlilfe hat hier ein Potientialausgleich zwischen Heckgetriebe und Masse gebracht.
(Ohne die Metallräder, sondern über das Aluheckrohr)
Hintergrund:
In unseren Helis fliegt die ganze Zeit ein Bandgenerator mit (entdeckt/entwickelt von "van de Graff" 1930), welcher unser Heckantrieb ist. ßber zwei Rollen, die eine unterschiedliche Dielektrizitätzkonstante haben (was die frequenzabhänige Leitfähigkeit darstellt, in Abhänigkeit mit dem verwendetem Material), läuft ein Riemen, der nicht leitet.
Der Riemen läd sich auf der weglaufenden Seite des Antriebsrad positiv und auf der anlaufenden Seite negativ auf.
Wohlgemerkt, es läd sich der Riemen auf, nicht die Riemenräder.
Irgendwann ist die elektrische Spannung des Riemes so hoch, dass ein "ßberschlag" erfolgt. Es kommt also zu einer elektrischen "Entladung" des Riemens. Hierbei sucht sich der Strom natürlich den kürzesten Weg, was meist ein Kabel in der Nähe des Riemen ist, bei meinem Heaven wars der Kreisel/Heckservo.
Ein wichtiger Faktor hierbei ist noch die Luftfeutigkeit. Feuchte Luft läßt einen schnellern ßberschlag zu wie trockene. Dafür ist bei trockener Luft die Spannung weitaus größer und stark bemerkbar.
Therorie hin oder her, Du kommst vermutl. an einem Potientialausgleich nicht vorbei. Dabei solltest Du darauf achten, dass zwischen Heckrohr und Motor/Befestigunsplatte nicht mehr als 100 Ohm Widerstand sind.
Einen Anschluß auf den Minuspol des Antriebsakkus würde ich nicht machen, da hier evtl. Spannungsspitzen auftreten, die sich über den Regler auf den Empfänger/BEC auswirken können, und somit zu Schäden führen. :baby: :baby:
Es gibt natürlich auch Fälle, wo der Austausch der Riemräder geholfen hat. Es kommt aber maßgeblich auf das Alu an, aus dem die Riemenräder hergestellt sind. Vielleicht hast Du Glück, und die Störungen sind weg. Wenn nicht, verbinde das Heckrohr mit der Motorplatte/Masse vom Motor :loeblich: :loeblich: .
@Jörg
Zu dem Thema mit Brushless hat keine Masse:
Auch die Verbrennerhelis mit Riemenantrieb müssen über ein Potientialausgleich bis zum Motorträger verfügen. Auch hier haben wir meistens einen Bandgenerator als Heckantrieb, jedoch einen Methanolmotor, der bekanntlicher Weise über keinen "Minuspol/Masse" verfügt. Wichtig hierbei ist, dass wir einen Ausgleich "von vorne bis hinten" haben, damit sich keine unterschiedlichen Spannungspotientiale aufbauen können. :rolleyes: :rolleyes:
Noch mal , für alle zum mit schreiben, : Man behandelt keine Riemen mit Graphitspray oder ähnlichem Mist.
1) es wirkt , wenn überhaupt , nur wenige Flüge
2) es löst den Riemen an, bzw. das Lösungmittel schädigt
3) wenn man jetzt bedenkt , das der Heckrotor bis zu 30% der Leistung aufnimmt und dies beim Eco problemlos 200 Watt sein können, da fliegen andere 2 Kg Fläche mit spazieren !!
Es wurde mehrfach pupliziert und in der Schulze Regler Anleitung steht es leider auch noch drin, aber es hat bei mir und vielen anderen schon zigfach Riemenrisse mit all seinen Folgen gegeben.
Nur so nebenbei, die Riemen an den Schulze Helis sind auch nicht behandelt !
Heckrohr erden ist ganz einfach, da der Riemen eh öfters innen schleift, reicht es an der Heckrohrklemmung ein blankes 1 mm Kabel mit einzubauen und dieses mit Kabelöse an das CFK Chassis oder die Motorbefestigungsschrauben.
Nach dieser gesammelten Lektüre kann mein Hubi doch eigentlich gar nicht ohne Probleme fliegen (und tuts trotzdem ohne jegliche Zusatzmaßnahme..).
Nebenbei: der Riemen sollte immer so locker wie möglich gespannt werden!
Wozu *??
Der Stromverbrauch zwischen lockerem und normal gespanntem Riemen beträgt 0,5 A , bei stark gespanntem 1 A , ja und an den Störungen ändert es nichts -bis gar nichts.
Messwerte vom Logo 20.
Gruß Frank
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