ich habe mir nun vor 1 1/2 Jahren meinen ersten Heli gekauft- den T-Rex 550E v2. Das war damals die für mich richtige Wahl.. ich war von Anfang an total begeistert von diesem Heli. In dieser Zeit hat der Heli auch nur einen Absturz hinter sich gebracht, nämlich durch einen Abregler des Align-Reglers. Daraufhin habe ich ihm einen neuen Regler gegönnt und diverse kleine Umbauten durchgeführt- Was ich mir aber von Anfang an gesagt habe ist, dass ich diesen Heli behalten möchte.
Nun habe ich vor einiger Zeit den Thread entdeckt, indem marndra den TDRex 550 vorstellte. Von dem Moment an war mir klar, dass ich genau das tun werde.. meinen 550er komplett umbauen- wodurch ich ihn zwar behalte, mich aber total austoben kann was das Design angeht- und diesen Umbau möchte ich euch nun hier in Form eines kleinen Bau-/Erfahrungsberichtes vorstellen!
Basis für den Umbau:

- T-Rex 550E v2
- 523mm Edge
- Flybar
- Jive 100+lv
- jLog + Telemetrieausgang für HoTT
Mein Vorhaben sieht wie folgt aus:
- TDRex 550 Chassis
- 600er Heck
- 556er Railblades
- Flybarlessumbau
- eigene Regleraufnahme (dazu später mehr)
Das Chassis
Bestellt wurde bei marndra. Hier ging alles sehr flott, sämtliche Teile waren nach 2 Tagen bei mir- und das trotz eines kleinen Sonderwunsches, der mir gewährt wurde.
Ankommen tun die Teile schön verpackt in einem Luftpolsterumschlag.
(Bilder hierzu wären langweilig, daher überspringe ich das mal)
Die erste Aufgabe besteht darin sämtliche Carbonteile zu entgraten- sämtliche Nasen habe ich mit einer Schlüsselfeile entfernt, danach bin ich um sämtliche Konturen erst mit Schleifpapier mit 240er Körnung und anschließend noch einmal leicht und schnell mit 1000er Körnung gegangen. Das Resultat ist ein guter Tag voller Arbeit, eine schwarze Arbeitsunterlage.. aber dafür schöne, nicht mehr scharfe Kanten. Das sollte man auch ruhig gewissenhaft machen, dient ja schließlich der eigenen Sicherheit genauso, wie der der Kabel. Empfehlen kann ich dabei übrigens Einmalhandschuhe zu tragen

Sobald alles entgratet ist, geht es an den Zusammenbau- angefangen mit dem Landegestell und den Seitenplatten des Chassis.
Was wir brauchen:
- 2x Chassisverbindung
- 4x Zylinderkopfschraube M3x8
- 4x Stoppmutter mit Sicherungsring M3
- 2x Zylinderkopfschraube M3x25
- 2x Zylinderkopfschraube M3x28
- Landegestellaufnahme von microHELIS (2x kurz, 2x lang) [sollten entgratet werden!]
- Carbonteile: Beide Seitenteile + alle vier Teile des Landegestells

Die Kufen habe ich in diesem Schritt schon zusammengebaut gehabt- dabei habe ich darauf geachtet, dass die schönere Carbonseite nach außen zeigt. Außerdem kommt das untere Teil, also die eigentliche Kufe nach innen. Befestigt werden die beiden Teile mit jeweils 2 der M3x8 Schrauben und 2 Stoppmuttern. Gut anziehen und fertig, da ändert sich ja auch nichts mehr dran.
Nun wird zuerst eine der Chassisplatten mit einer Kufe verbunden- am besten geht dies, indem man die beiden Aufnahmen mit den dazugehörigen Schrauben durch die Chassisplatte hindurch mit den Chassisverbindungen verschraubt. Dabei die Schrauben jedoch nicht anziehen, sondern nur locker reindrehen. Der lange Kufenhalter kommt dabei am Chassis nach hinten und wird mit der M3x28 Schraube an die Chassisverbindung geschraubt, der kurze mit der M3x25 weiter vorne. Nun kann man einfach das Landegestell in die Schlitze der Kufen halter stecken. Dadurch, dass die Schrauben noch locker sind, können die Aufnahmen sich noch frei drehen und man hat keine Probleme das Landegestell zu montieren. Schrauben handfest anziehen und auf der anderen Seite wiederholen. Nun muss man die Kufen nur noch richtig ausrichten, da diese nicht immer gleich sitzen, wenn man sie in die Aufnahmen steckt. Ich habe also alle Schrauben soweit gelockert, dass ich die Kufen ein Stück in den Aufnahmen bewegen kann- dann den Heli auf eine glatte Oberfläche stellen- so, dass sich die Kufen ausrichten können. Schrauben wieder anziehen und dann jeweils eine Schraube lösen und mit Loctite sichern- dann ist auch dieser Schritt beendet und der TDRex steht auf seinen Füßen.


Nun kann es an den Ein- bzw. Zusammenbau einzelner Komponenten gehen.




























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