ich habe am Wochenende die restlichen Einstellungen an meinem T-Rex 450 Clone vorgenommen.
Bei einem Probelauf drehte sich der Heli wie ein Kreisel auf der Stelle, nachdem ich den Flight-Mode von "Normal" auf eine 70% "Kurve im Stunt-Modus umlegte.
Nach eingehender Fehlersuche (Gyro, Heckservo, Heckrotor etc.) stellte ich fest, dass der Heckrotor nicht wirklich drehte, sondern immer langsamer wurde.
Ich habe den Heli dann teil-zerlegt und festgestellt, dass die Längsverzahnung im Ritzel (Riemenrad) des vorderen Heckrotorgetriebes nahezu komplett weggefräst ist. Geimeint ist hier die Längsrändelung womit das Ritzel auf der Welle mitgenommen wird.
Ich setzte das Ritzel mit einem 2K-Kleber auf der Welle wieder fest und baute alles wieder zusammen.
Beim nächsten Versuch, den Heli zu starten, blieb er stabil stehen (Headlock) und drehte sauber hoch.
Gerade als ich all meinen Mut zusammen nahm und das Pitch hochfahren wollte, machte es "zoing" und der Heli drehte sich wieder wie ein Brummkreisel.
Diemal war der obere Rezess des Riemenrades abgeschert und lag wie eine Unterlegscheibe neben dem Heli (und der Riemen ist natürlich nach oben vom Ritzel gesprungen).
Kann es sein, dass die verwendeten Komponenten bei einem Clone so dermassen mangelhafte Qualität aufweisen?
(PS: ich habe den Heckrotor und den davor liegenden Antriebestrang natürlich auf Leichtgängigkeit überprüft und keine Blockaden oder Schwergängigkeit festgestellt)
Auch stellte ich beim Zerlegen fest, das in allen Ecken rund um den Heckantrieb so ein "Gewebestaub" liegt, wie man es vielleicht bei einem Riemen erwarten kann, der schon einige hundert Flugstunden hinter sich hat. Mein Heli ist aber noch gar nicht geflogen, sondern wurde lediglich zu Einstell- und Programmierarbeiten ohne Hauptrotorblätter kurz drehen gelassen.
Ist das Original Align Ersatzteil qualitativ besser oder gibt es ein Tunigpart, dass entsprechend gute Qualität aufweist?
LG aus Hamburg

Kommentar