Habe heute einen gebrauchten Uni Star 60 bekommen. Das Heckrohr ist ab ca. 16 cm ab Heli einen bogen nach oben. Muss das so beim Uni Star? das komplette Heckrohr ist 79 cm lang.
Oder soll ich es lieber tauschen, passen die von dem Vario Sky Fox ohne probleme?
das ist völlig OK so. Das Rohr ist etwas nach oben gebogen damit er nach unten mehr Bodenfreiheit hat. Nur bei der Starrantriebausführung ist das Heckrohr gerade.
Morgens,
Fliege auch die Uni 60... allerdings inzwischen mit gradem Heckrohr... der Knick war ja nicht zum aushalten. Kann mir auch nicht vorstellen, dass es für die Welle (OK, Sraht) besonders toll ist, wenn er in gebogenem Zustand da rumeiert...
Schau Dir mal Dein Heckrotorgetriebe an, wenn das schwergängig ist, kann es sein, dass sich der Stahldraht (welle) "aufzieht".. daher das ruckeln.
Hi,
das liegt zumeist an der Einstellung der Kegelräder im Heckgetriebe zueinander.
Zumindest meine Erfahrung, wenn zuwenig Spiel vorhanden ist, dann gibt's den
holprigen Lauf.
Evtl. auch nochmal das Spiel zwischen Hauptrad (auf der Hauptrotorwelle) und dem
Kegelrad zur Heckrotorwelle prüfen. Und bei der Gelegenheit die Zähne auf dem
Hauptrad etwas genauer ansehen. Ich warte auch gerade wieder auf eines als Ersatz..
Also der Heckrotor läuft sehr leicht.
Ich denke das kommt dann von dem leicht gebogenen lauf den der Draht machen muss.
Wollt mir eh ende des Jahres einen Rumpf holen, dann werd ich wohl auf Starrantrieb umrüsten.
Aber dann ist ja alles ok mit dem Heli, danke für die antworten.
Daß die Welle in einem Bogen verläuft ist sogar vorteilhaft, weil dann ein "Schlagen" der Welle verhindert wird. Ohne Bogen würde sie erst so richtig rumeiern!
Also ich halte es für ein Gerücht, dass es vorteilhaft sein soll, wenn eine Welle gebogen läuft. Dann hätte ich irgendwas in meinem Maschinenbaustudium falsch verstanden...
Du hast zwar recht, dass sie dann nicht schlägt - aber warum schlägt sie nicht? Genau, weil sie dadurch, dass sie leicht gebogen ist, unter Spannung steht.
Und mit der Spannung fängt das ganze Problem an: fängt die Welle sich an zu drehen, ist sie innen vom Biegeradius immer leicht gestaucht, und aussen leicht gedehnt. Dadurch wird die Welle außen immer einmal pro Umdrehung gestaucht und gedehnt.
Das führt bei jedem Material zu Ermüdungserscheinungen, besonders bei den Drehzahlen auf dem Heckrotor.
Zusätzlich werden die Lagerungen der Welle, also hier die tollen Teflonlagerhülsen, durch hohe Lagerkräfte belastet, die bei einer grade laufenden Welle viel geringer sind.
Seit dem ich das grade Heckrohr habe, liegt meine Uni viel ruhiger in der Luft, sichtbare Vibrationen sind so gut wie keine mehr vorhaden
Hi,
Im Prinzip klappt das mit der im Bogen laufenden Welle, denn so wird sie zum Teil auch in Rümpfen eingesetzt, wo man ein Bowdenzugrohr in eine Leiste mit Nut einklebt
und durch dieses Bowdenzugrohr die Stahlwelle schiebt. So geschehen z.B. bei meinem mini Star-Ranger.
Die Verklebung erfolgt mit eingebauter Mechanik und HeRo-Welle; wenn Ausgang HeRoWelle und Eingang HeRo auf unterschiedlicher Höhe liegen,
ergibt sich automatisch eine (leichte) Biegung der Welle, das Bowdenzugrohr passt sich natürlich der Krümmung an und behält die Form nach Aushärten des Klebstoffes.
Funktioniert soweit ganz gut.
Auf einen Punkt sollte man bei dem UNI Heckrohr mit 2mm Stahldrahtwelle auch noch achten, gleichgültig, ob gebogen oder gerade.
Die Teflonhülsen können unter Umständen im Rohr wandern, ist mir mal passiert.
Dadurch wurde der Abstand zwischen Lagerung und Eingang Heckrotor unbemerkt grösser, die Welle konnte sich so richtig "ausleben", also im Betrieb ausbauchen.
Dann gab es irgendwann am Eingang in den Heckrotor einen wunderschönen Dauerbruch, resultierend aus umlaufender Biegung.
Abhilfe: die Teflonbuchsen gegen axiales Wandern sichern, in dem man durch das Heckrohr und in die Buchse eine 2,2x6,5mm Blechschraube treibt.
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