Folgende Teiel wurden verbaut:
Alu-Rotorkopf
Alu-Taumelscheibe
Alu-Domlagerplatte
Alu-Räder(Zahnriemen)
Alu-Heckrotorsteuerung
CFK-Chassis
CFK-Heckrohr
Brushless Hacker B50-19S
Regler Hacker Master 40-3P BEC
Taumelscheibe 3X Servo Hitec HS81
Heckrotor Digitalservo Graupner DS 3781
Kreisel GY 401
10 Zellen
Empfänger Futaba FP-R118F
Sender FC18 Plus
Der Empfänger befindet sich am hinteren Teil vom Chassis, der Regler im vorderen Teil.
Die Antenne ist durch ein dünnes Kunststoffrohr an den Kufen nach vorne verlegt.
Der Reichweitentest ergibt keine Ausfälle.
Alle beweglichen Komponenten sind leichtgängig und sauber montiert.
Und nun zum Problem:
Beim Schweben ist der Heli absolut ruhig und ohne Zucken im Heck.
Nach ca. 1-2 Minuten Rundflug bricht die Drehzahl des Motors in der Kurve für ca. 1-2 Sekunden fast völlig ein,
dreht danach aber wieder auf Normaldrehzahl. Beim Geradeausflug danach sind leichte Drehzahländerungen
mit leichtem "Absacken" des Helis erkennbar. Je leerer der Akku wird, desto schlimmer wird das ganze.
Beim anschließenden Schweben ist aber alles ok. Motor und Regler sind danach nicht einmal lauwarm.
Beim letzten Flug war die Störung nach ca. 5 Minuten Flugzeit so groß, das der Motor Komplett stehenblieb
und der Heli somit abstürtzte.
Auch eine Verbindung des Heckrohrs und des Chassis mit Masse ergab vor diesem Flug keine Verbesserung.
Ich hatte eigentlich eine statische Aufladung des Zahnriemens vermutet,was sich jedoch als falsch erwies.
Ein Vereinskollege machte mich dann auf ein evtl. überlastetes BEC aufmerksam, was mich veranlasste heute morgen bei Hacker anzurufen.
Der nette Mann am Telefon lies sich das Problem und die eingebauten Komponenten schildern und bestätigte die Vermutung meines Kollegen. Die Microservos für einen Heli dieser Größe verbrauchen sehr viel Strom. Der Regler müsste aber eigentlich damit fertig werden (auch mit GY 401), wenn da nicht das Heckservo wäre.
Digitalservos sind wohl die Stromfresser schlechthin. Beim Flug (besonders in der Kurve) wenn alle Servos und der Kreisel arbeiten, ist das BEC überlastet und schaltet kurzzeitig ab oder verursacht Sörungen.
Der gute Mann von Hacker empfahl mir dann das rote Pluskabel im Stecker, welcher den Empfänger und somit die Servos und Kreisel mit Spannung versorgt zu kappen, und eine separate 4,8 Volt Versorgung zu installieren.
Ich bin gespannt, ob damit das Problem gelöst ist.
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht und kann Tips geben?
Rene.Sauber@t-online.de

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