Kleiner Baubericht Revolution 500 E

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    miro

    #1

    Kleiner Baubericht Revolution 500 E

    Hallo

    Endlich habe ich Zeit gefunden mit dem Aufbau des Revolution zu beginnen. Ich werde zu jeder Baustufe etwas schreiben und ein Bild einstellen. Sollten Fragen aufkommen, stellt sie bitte im anderen Thraed, damit es hier überichtlich bleibt. Detailaufnahmen kann ich gerne (wenn gewünscht) am Ende des Berichts einfügen.

    Die Revolution 500 E Combo ist für Einsteiger und Fortgeschritten gedacht. Fast alle Bauteile bestehen aus glasfaserverstärktem Kunststoff und sehen auf den ersten Blick sehr sauber aus. Der Karton ist mit dem Bausatz optimal ausgefüllt und alle Teile sing gut geschützt. Die Teile, der einzelnen Baugruppen sind jeweils in einer Plastiktüte abgepackt (siehe Bild 1), auch das benötigte Befestigungsmaterial. Es gibt kein suchen, wie teilweise bei anderen Helis.

    Baustufe 1 (Bild 2)
    In dieser Baustufe wird das Landegestell mit den beiden Seitenplatte verschraubt. Zuvor sollten die Haubenbolzen an die Seitenteile geschraubt werden. Die beiliegenden Blechschrauben haben vernünftigerweise keinen Kreuzschlitz, sondern einen Sechskant.
    Die Akkuplatte kann in Führungsschienen eingeschoben werden und wird mit Gummiringen gesichert.

    Michael
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  • miro
    miro

    #2
    AW: Kleiner Baubericht Revolution 500 E

    Baustufe 2 und 3
    Hier werden die beiden Riemenumlenkrollen mit dem Rahmen verschraubt. Anschließend wird der Heckriemen von hinten in den Rahmen eingeschoben. Dies muß vor dem Einbauen der Hauptzahnräder geschehen, da es nachher nicht mehr möglich ist.

    Michael
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    • miro
      miro

      #3
      AW: Kleiner Baubericht Revolution 500 E

      Baustufe 4 und 5
      In diesen beiden Baustufen wird das Hauptgetriebe und die Rotorwelle montiert. In der Baustufe 4 wird der vormontierte Freilauf und das Hauptzahnrad zusammengeschraubt. Die Freilaufnabe ist aus Festigkeitsgründen aus Alu gefertigt und schwarz eloxiert.

      Bei der Baustufe 5 empfiehlt es sich, zuerst das untere Lager einzustecken und mit den drei Schrauben zu sichern. Jetzt kommt die größte "Fummelei". Das Hauptzahnrad muß zusammen mit den Heckriemenrad in den Rahmen eingeschoben werden. Dazu muß der Rahmen leicht auseinandergedrückt werden und gleichzeitig soll auch noch der Heckriemen in seiner Lage bleiben. Mit ein bischen Schimpfen geht das aber.
      Als nächstes wird die Hauptrotorwelle von oben durch die Hauptzahnräder gesteckt und mit der Schraube, die durch das Heckriemenrad geht, gesichert. Zu guter letzt wird die Distanzhülse mit dem Domlager von oben über die Hauptrotorwelle geschoben und ebenfalls mit drei Schrauben befestigt. Die Hauptrotorwelle wird zusätzlich noch von unten mit eine Schraube und über dem Domlager mit einem Klemmring gesichert.

      Michael
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      • miro
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        #4
        AW: Kleiner Baubericht Revolution 500 E

        Baustufe 6
        Hier werden die Seitenplatten mit dem Rahmen zusammengeschraubt. Dazu werden M3x30 Schrauben verwendet, die erstaunlich gut in dem Kunststoff halten.

        Baustufe 7
        Nach dem Verschrauben der Seitenplatten wird der Motor von unten in den Rahmen eingeschraubt, nachden vor das Ritzel montiert wurde. Das Ritzel kann bis zum Anschlag aufgesteckt und festgeklemmt werden und paßt dann perfekt zum Hauptzahnrad, welches übrigens nicht eiert, wie bei vielen teureren Helis. Zum Abschluß dieser Baugruppe wird noch die Reglerplatte vorne in den Rahmen gesteckt und zusammen mit den Seitenplatten mit dem Rahmen verschraubt.

        Michael
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          #5
          AW: Kleiner Baubericht Revolution 500 E

          Baustufe 8
          Die Servos werden direkt mit dem Rahmen verschraubt. Dazu werden nur die Gummitüllen aufgesteckt und statt der U-Scheiben kommen Halteplatten. So sind die Servos gedämpft und doch stabil eingebaut. Anschließend werden die speziell abgestimmten Servohebel aufgeschraubt.
          Die Xelarisservos machen auf mich einen sehr guten und spielfreien Eindruck. Mal sehen wie sie sich beim Fliegen verhalten.

          Michael
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            #6
            AW: Kleiner Baubericht Revolution 500 E

            Baustufen 9 und 10
            Als ersten werden die beiden Kugelbolzen in die Blatthalterarme geschraubt.

            Danach werden in die Blatthaltter jeweils zwei Zylinderrollenlager und ein Axiallager eingebaut und anschließend auf die Blattlagerwelle aufgesteckt. Diese wird zuvor durch das Zentralstückgeschoben und dort von zwei Gummihülsen fixieret. Die beiden Schrauben unbedingt mit Loctite sichern.
            Anschließend werden am Zentralstück unten noch die beiden Taumelscheibenmitnehmer montiert und schon ist auch der Rotorkopf fertig. Die Taumelscheibenmithmer werden direkt mit den beiden Klemmschrauben vom Zentralstück mitbefestigt.

            So, das war es fürs erste.

            Michael
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              #7
              AW: Neuer Revolution 500 E

              Hier mal ein Bild vom meinem.

              Michael
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                #8
                Kleiner Baubericht Revolution 500 E - Teil 2

                Hallo

                Weiter geht es mit dem Baubericht mit den Baustufen 11 und 12.

                Nachdem der Rotorkopf montiert ist, wird die Taumelscheibe auf die Hauptrotorwelle aufgesteckt und mit den fixen Gestängen an den Anlenkhebeln der Servos eingesteckt. Dazu muß kein Gestängen auf die richtige Länge eingestellt werden.
                Anschließend wird der Rotorkopf aufgesteckt und mit einer "Jesusschraube" und zwei Klemmschrauben gesichert. Mit den beiden Klemmschrauben sind ja auch schon die Hebel für den TS-Mitnehmer befestigt worden, die jetzt an der Taumelscheibe eingeklipst werden. Anschließend werden die beiden Gestänge von der Taumelscheibe zu den Blatthaltern nach genau angegebenem Maß eingestellt und aufgeklipst. Das angegeben Maß hat bei mir genau gestimmt. Zum Abschluß wird noch Taumelscheibenhalter mit zwei Schrauben am Rahmen befestigt.
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                  #9
                  AW: Kleine Baubericht Revolution 500 E - Teil 2

                  In der nächsten Baustufe 13 wird der Heckrotor montiert. An den Kunststoffblatthaltern sind die Kugeln wirklich passgenau angspritzt. Die Blatthalter werden mit 3 Radiallagern montiert. Das äußerste Lager kann optional ddurch ein Axiallager ersetzt werden, welches aber bei diesem Heli nicht benötigt wird. Nach dem Festschrauben der Blatthalter auf der Nabe, wird die Heckrotorwelle festgeschraube und die Pitchbrücke eingehängt.
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                    #10
                    AW: Kleine Baubericht Revolution 500 E - Teil 2

                    In der 14. Baustufe wird das Heckrotorgehäuse aufgebaut.
                    Dazu werden zunächst die beiden Flanschlager von innen in die beiden Bohrungen im Heckrotorgehäuse eingedrückt. Das Heckgehäuse hat hier einen wirklich guten Paßsitz. Nach dem Festschrauben des Seitenleitwerks, ist das Gehäuse schon fertig montiert. Die Drehstabaufnahme ist schon fertig angespritzt.
                    Als Nächstes wird auf den Drehstab der Mitnehmer montiert und auf das Heckrohr der Höhenleitwerkshalter, auf dem vorher das HLW montiert wurde, aufgeschoben. Dieser bildet auch das Mittenlager für den Drehstab.
                    Nach dem Aufstecken des Heckgehäuses auf das Heckrohr kann der Drehstab durch die beiden Lagerbohrungen gesteckt werden. Die Verdrehsicherung des Heckgehäuses auf dem Drehstab, wird durch eine angeformte Paßfeder realisiert, die in einen Schlitz im Heckrohr eingreift. Genauso wird es auf im Rahmen gemacht. Eine sehr einfache und gute Lösung wie ich finde und erleichtert das genaue rechtwinklige Einstellen für Einsteiger erheblich.

                    Gruß Michael
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                      #11
                      Kleiner Baubericht Revolution 500 E - Fortsetzung

                      Hallo

                      Heute kommt vollends der restliche Bericht.

                      Baustufe 15 und 16

                      Hier wird das Heckservo aufgebau. Zunächst werden wieder die Gummitüllen auf das Servo moniert und das Ganze dann an den Halter mit Treibschrauben befestigt. Für die Drehstabablenkung gibt es fertiges Spritzteil, in dem bereits die passende Verzahnung (Futaba, Savöx) angeformt ist. So muß das Teil nur noch aufgesteckt werden und mit der Servoschraube gesichert.
                      Anschließend wird die gesamte Servoeinheit von vorne auf das Heckrohr aufgeschoben und rechtwinklig ausgerichtet.
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                        #12
                        AW: Kleiner Baubericht Revolution 500 E - Fortsetzung

                        Baustufe 17, 18 und 19

                        Bei dieser Baustufe wird das Heckrohr am Rahmne montiert. Dafür muß zuerst eine Schnur dürch das Heckrohr geschoben werden, an der anschließend der Heckriemen von vorne durch das Heckrohr gezogen wird. Danach wird das Heckrohr in den Rahmen gestecken, in dem es, wie schon geschrieben, durch einen Steg gegen verdrehen gesichert ist.
                        Jetzt kann der Heckriemen hinten aus dem Heckrohr gezogen und das Heckriemenrad eingefädelt werden. Dabei ist auf die Drehrichtung des Heckrotors zu achten. Das vordere Heckblatt muß von unten nach oben laufen.
                        Jetzt wird die gesamte Heckrotoreinheit durch das Heckriemenrad gesteckt. Gleichzeitig wird die Schiebehülse in den Drehstabmitnehmer eingefädelt. Das Heckriemenrad wird auf der Heckwelle mit zwei Gewindestiften gesichert und anschließend der Riemen gespannt. Dieser sollte nach ein paar Flügen kontrolliert und ev. nachgespannt werden.
                        Zum Abschluß dieser Baustufen werden noch die beiden Heckstreben am Rahmen und am Höhenleitwerkshalter.
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                          #13
                          AW: Kleiner Baubericht Revolution 500 E - Fortsetzung

                          Baustufe 20

                          Jetzt wird der Xelaris-Regler vorne auf der Reglerplatte festgeklebt und das Flybarless-Systen FBL 3X hinten auf die Kreiselplattform. Nach dem Programmieren des Senders, Reglers und FBL 3X können die Kabel sauber mit den beiliegenden Kabelbindern verlegt werden. Der Regler muß nur an die Senderwege angepaßt werden und hat schon in der Werkseinstellung die richtigen Parameter für den Revolution einstellt. Plug and Play.
                          Die Bedienungsanleitung für das FBL 3X kann auf der Homepage von Küng-Modelbau heruntergeladen werden. Das Flybarless-System wird genau nach Anleitung eingestellt. Dazu müssen die Hauptrotorblätter und die Heckrotorblätter montiert sein.
                          Zum Programmieren habe ich den Regler ausgesteckt und einen Empfängerakku benutzt.
                          Techn. Daten zum Regler. Es ist ein 75 A Regler mit 5 A BEC und 6 V Versorgung für die Servos (auch Heck).
                          Zum Abschluß werden in die Haube zwei Gummitüllen eingedrückt und dann ist der Revolution fertig für den Erstflug. Die gesamte Bauzeit hat bei mir mit fotographieren 4 Std. gedauert.

                          So, das wars. Ich wünschen denjenigen, die den Revolution kaufen, viel Spaß beim Bauen und Fliegen.

                          Gruß Michael
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                          • miro
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                            #14
                            AW: Revolution 500E Basic Combo

                            Hallo

                            Da ich mit dem Revolution jetzt 9 Flüge gemacht habe, hier eine kleines Resüme.
                            Der Heli besteht aus relativ weingen, aber sehr paßgenauen Teilen. Die Kunststoffteile machen auch einen sehr guten Eindruck.
                            Die beiliegenden Servos machen das was sie sollen. Den Heli perfekt in der Luft halten und haben dabei auch kaum Spiel. Ich denke sie kommen qualitativ an Savöx-/Alignservos heran und sind für diesen Heli auch ausreichend schnell. Leider lagt kein Datenblatt dabei. Alle vier Servos werden mit 6 V betrieben.
                            Der 75 A Xelarisregler hat ein 5 A BEC, welches bisher keinen Grund zu Beandstandungen zeigt. Mein Jetiempfänger meldet zumindest keine Unterspannung. Beim Sanftanlauf kann man wirklich von einem Sanftanlauf sprechen. Beim ersten Mal dachte ich schon der Regler sei defekt, da er so langsam den Motor beschleunigte. Im Reglerbetrieb kann ich bisher auch nichts negatives feststellen. Es geht also auch mit billigeren Reglern. Der Regler ist übrigens mit den Werkseinstellung schon für den Revo betriebsbereit programmiert.
                            Der Motor ist für den gedachten Einsatz völlig ausreichend. Einfacher Kunstflug mit 10° Pitch ist ohne würgen möglich. Für mich ist er leider ein bischen zu schwach und wird wohl bald einem Savöx aus dem Alien weichen müssen.
                            Das FBL-3X habe ich stur nach der Anleitung mit dem Bedienpanel programmiert.

                            Zum Flugverhalten:
                            Für die ersten Flüge habe ich 10° Pitch und 8° Roll/Nick programmiert. Mit diesen Einstellungen ist der Revo für Anfänger schon ein bischen heftig, aber für Fortgfeschritten hat er so ein sehr harmonisches Flugverhalten. Den Rollausschlag sollte man über Dualrate ca. 10% verringern. Den Heckausschlag habe ich bei 50% je Seite eingestellt. Darüber wahr er mir zu heftig, trotz 30% Expo.
                            Nach 3 Flügen wollte ich dann wissen, was alles möglich ist. Ich habe die Pitchwerte auf 12° und die Roll-/Nickausschläge auf 9,5° erhöht. Jetzt ist der Revo so agil wie meine Aliens. Leider kann man dann anschließend über dem Motor Würstchen grillen.

                            Mein Fazit:
                            Für Anfänger und Fortgeschrittene ist diese Combo sehr zu empfehlen. Rollen, Loop, Turns sind allemal zu fliegen. Wer mehr will, so wie ich, muß früher oder später den Motor samt Regler, gegen was Größeres eintauschen und hat dann einen Heli, der dem Alien das Wasser reichen kann. Ich werde auf jeden Fall einen getunten Revo als Trainingsheli fliegen, da er durch die wenigen Teile im Notfall schnell wieder aufgebaut ist, bei hoffentlich angenehmen Ersatzteilpreisen. Teile die stark verschleißgefährdet sind, werde ich bei Bedarf durch Alienteile ersetzen.

                            Gruß Michael

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