Bericht: G.T. Model 5889 - 4 Kanal

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  • Doublehorse3D
    Doublehorse3D

    #1

    Bericht: G.T. Model 5889 - 4 Kanal

    Ich berichte hier über ein 4-Kanal Einsteigermodell.


    Länge: 42cm
    Hauptrotor: ca. 40cm.
    3-Blattheckrotor: 9cm.

    Die Paddelstange besteht aus Gummi mit Metallgewichten am Ende. Der Rotorkopf ist mit Metall verstärkt. - Macht einen robusten Eindruck.
    Der Heli hat einen Bürstenmotor und 2-Noname Servos. Der Heckrotor wird mit einem 2ten Motor angetrieben. Das Heckrohr und die Metallflosse sind sehr stabil!
    Die Haube ist sehr Biegsam und fast Bruchfest. Die Pfannen am Rotorkopf sind sehr locker und aus Plastik. Die Heck- und Hauptrotorblätter sind aus festerem Gummi.

    Akku: Lithium Polymer Battery 7.4V

    Fernsteuerung: 2,4Ghz mit Low und High funktion und wird mit 8 Batterien betrieben. Gas links.

    In der Packung liegen noch ein Heckrotor, 2 Hauptrotorblätter und ein Balancer-Ladegerät bei.

    So viel zur Theorie, ab in die Praxis!

    Der Akku voll geladen, da kanns eigentlich los gehen, dachte ich. Bei der Fernsteuerung klemmt der Rechte Knüppel. Also auf Ursachenforschung gehen und die Funke aufschrauben. Es hat sich ein Kabel hinter dem Knüppel verklemmt. Also habe ich das Kabel andersrum gelegt und jetzt klemmt nichts mehr.
    Funke zusammengeschraubt, und raus mit dem Heli. Hingestellt, der erste Schwebeversuch klappt, aber einiges an Nachtrimmungen ist nötig. Die Fernsteuerung hat dafür Schalter, der eine wurde gleich in der Fernsteuerung versenkt. Also das 2. mal die Fernsteuerung aufschrauben und den schalter wieder rausholen.

    Und nun sollte alles funktionieren bei der Fernsteuerung. Und es Funktioniert, der Heli setzt sich gähnend langsam in Bewegung und tut nach langer Bedenkzeit was er soll. Auf der Fernsteuerung ist auf "LOW" gestellt. Gut, dann stelle ich eben mal auf "High" um. Gesagt, getan, aber der Heli bewegt sich genauso langsam wie vorher.

    2 Minuten sind vorüber und der Akku leer.

    Mit geladenem Akku gehts wieder hinaus und er hält wieder nicht länger. Nun bin ich schon bei 23 Akkuladungen angekommen, der Akku wurde immer schlechter und hielt nur noch 10 Sekunden.

    Der Heli hat aber nie mehr Höhe als 50cm geschafft.

    Habe einen andren Akku genommen, nun fliegt er schon 4 Minuten, aber mit diesem Akku tritt das selbe Phänomen auf.
    Beim gieren oder rollen verliert der Heli extrem schnell an Höhe und man muss mehr Gas geben. Also ist der Knüppel ein Stück höher und bei den nächsten Steuerbefehlen sackt der Heli wieder ab. Also wieder mehr Gas geben und der Heli geht wieder mehr in die Höhe und bei den nächsten steuerbefehlen sackt er wieder mächtig ab, aber der Gasknüppel steht oben schon ganz an und man kann da nicht mehr gegensteuern.

    Aber das einzige, was hilft ist, wenn man den Heli wieder landet und sich von unten wieder nach oben arbeitet, bis der Gasknüppel oben ansteht und dann das ganze wieder von vorn beginnen.

    Es ist egal, oder der Akku voll geladen ist, es tritt immer wieder dieses Phänomen auf.
    Trimmungen beim Gas bei der Fernsteuerung helfen bei diesem Problem auch nicht - auch kein andrer vollgeladener Akku.

    Hält man aber den Heli kurz mal in der Höhe, ist er träger wie ein Koaxialheli.
    Es dauert sehr lange, bis der Heli die Befehle ausführt.

    Das nächste Problem sind die Pfannen am Rotorkopf, die lösen sich durch die Drehung des Hauptrotors und fliegen davon.


    FAZIT:

    * Dieser Heli ist mit den Höhenproblemen unfliegbar
    * Die Verarbeitung der Funke extrem schlecht
    * Der Motor hat zu wenig Power
    * Der Heli kommt gegen noch so leichten Wind nicht an
    * Dieser Heli ist langsamer als ein Koaxheli
    * "S und H - Funktion" bringen nichts


    - Keine Kaufempfehlung! Auch wenn der Verkäufer mit sämtlichen Manövern wie Loopings wirbt.

    Dieser Heli reicht nichtmal als Funheli oder Indoorheli.... Schade!
    Zuletzt geändert von Gast; 16.07.2011, 11:35.
  • Doublehorse3D
    Doublehorse3D

    #2
    AW: Bericht: G.T. Model 5889 - 4 Kanal

    Der Heli:
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    • Doublehorse3D
      Doublehorse3D

      #3
      AW: Bericht: G.T. Model 5889 - 4 Kanal

      Sein Innenleben mit Bürstenmotor.
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      • Doublehorse3D
        Doublehorse3D

        #4
        AW: Bericht: G.T. Model 5889 - 4 Kanal

        Fernsteuerung.








        Ich hoffe der Bericht war für euch intressant!
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        • Doublehorse3D
          Doublehorse3D

          #5
          AW: Bericht: G.T. Model 5889 - 4 Kanal

          Zitat von Doublehorse3D Beitrag anzeigen
          Sein Innenleben mit Bürstenmotor.
          hier kann man gut erkennen, dass die Pfannen verrutschen.

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          • Syntax
            Syntax

            #6
            AW: Bericht: G.T. Model 5889 - 4 Kanal

            ich habe jetzt einen neueren bestellt und wollte mal fragen ob er gut ist
            G.T.Model 5889 SINGLE ROTOR 4 Kanal 2,4 GHz
            der ist jetzt 54 cm groß undso.
            shop4media

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            • Syntax
              Syntax

              #7
              AW: Bericht: G.T. Model 5889 - 4 Kanal

              bittte um antwort ..

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              • kein Username gefunden
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                • 25.08.2011
                • 145
                • Friedrich

                #8
                AW: Bericht: G.T. Model 5889 - 4 Kanal

                Zitat von Syntax Beitrag anzeigen
                bittte um antwort ..
                das ist der selbe und kein neuerer!

                Kommentar

                • JonnyHook
                  JonnyHook

                  #9
                  AW: Bericht: G.T. Model 5889 - 4 Kanal

                  Hallo,

                  hatte ebenfalls das Model 5889 und war maßlos entäuscht. Das teil ist unfliegbar. Nach langem suchen bin ich auf ein Teil von MJX Typ F-45 gestoßen und der mach richtig Spass. Für mich als Anfänger genau das richtige:

                  shop4media

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                  • crc0815
                    crc0815

                    #10
                    AW: Bericht: G.T. Model 5889 - 4 Kanal

                    Damit nicht noch mehr Leute mit diesem Heli Ihre Zeit verschwenden, ein Erfahrungsbericht zum G.T. 5889 Version 2.

                    Die Version 2 unterscheidet sich im Vergleich zur Version 1, das der Motor der Heckrotors direkt am Heckrotor sitzt und nicht mehr im Chasis und den Heckrotor über eine Welle antreibt, soll wohl etwas solider sein.

                    Der erste Eindruck des Hubraubers nach dem auspacken: Ordentlicher Gesmateindruck, kein Highend aber durchaus solide.

                    Bedienungsanleitung zu allen Bereichen absolut dürftig, hier muss fast alles selber ausprobiert und erlernt werden.

                    Der erste Flugversuch nach laden des Akku:
                    Der Heli kommt kaum 10cm vom Boden. Nach genauer Durchsicht fiel auf dass die Taumelscheibe aus zwei Plastikhäften besteht, welche nur durch Druck zusammengesteckt sind. Diese waren bei der Auslieferung nicht zusammen, so konnten die Befehle der Servo´s nicht genau an die Rotorblätter weitergegeben werden. Beim dann folgenden Flugversuch stellte sich heraus, das einiges an Einstellungen über die Fernbedienung vorzunehmen ist, bis der Heli halbwegs schwebeflugtauglich ist, was bei nur sehr leichtem Lüftchen, fast ein Ding der Unmöglichkeit. Was auch weitere Flugversuche leider bestätigen, dass der Heli nur bei absoluter Windstille zu fliegen ist. Das leiseste Lüftchen und er driftet sofort ab, er ist also dann sehr sehr nervös und fast unkontrollierbar.

                    Der nächste Flugversuch endet in einem Fastabsturz. Das obere Lager der Rotorwelle hat sich aus seinem Lagersitz befreit. Die Arretierung hierfür, ein mit einer Schraube arretierter darübersitzender Messingring hatte sich gelöst und den Weg freigegeben. Somit konnte das Lager an der Rotorwelle auf und ab wandern, welche sich nun ebenfalls deutlich nach oben und unten bewegen lässt.
                    Eine sich fast frei bewegende Rotorwelle bietet nicht die Basis um Befehle der Servo´s am Rotor umzusetzen, deshalb der Fastabsturz.
                    Die Schraube fand sich dank der Magneten des Motors am Motor "klebend", allerdings war das Gewinde war so abgenutzt, dass eine Wiederverwendung nicht möglich war. Diese wurde von mir durch eine andere ersetzt, welche durch bekannte Flüssigkleber zu Schraubensicherung, von mir gesichert wurde, was eigentlich wohl die Aufgabe des Herstellers gewesen wäre.

                    Die zwei Hälften der Taumelscheibe habe sich wieder getrennt. Eine Sinn dass diese sich trennen können gibt es wohl nicht, also wurden diese zwei Hälften jetzt mit Sekundenkleber für immer verbunden.

                    Ein erneuter Versuch: Immerhin er fliegt! Auch das Austrimmen gelingt nun. Nun kann ich mich aber meinen Vorrednern anschließen :
                    "Beim gieren oder rollen verliert der Heli extrem schnell an Höhe und man muss mehr Gas geben. Also ist der Knüppel ein Stück höher und bei den nächsten Steuerbefehlen sackt der Heli wieder ab. Also wieder mehr Gas geben und der Heli geht wieder mehr in die Höhe und bei den nächsten steuerbefehlen sackt er wieder mächtig ab, aber der Gasknüppel steht oben schon ganz an und man kann da nicht mehr gegensteuern." Das Problem liegt wohl an einer deutlich zu schwachen Motor/Regler Kombination.

                    Auch besteht weiterhin das Problem sobald ein leises Lüftchen kommt, kommt der Heli nicht mehr dagegen an. Das kann einigermaßen in den Griff bekommen werden, in dem man die Stangen in die äußersten Löcher der Servos steckt und somit den Außschlag der Taumelscheibe erhöht. So kann jetzt auch gegen ein Wind Wind angeflogen werden.

                    Weiteres Problem: mit schwächer werdenden Akku muss auch nachgetrimmt werden, ägerlich da mit wieder geladenem Akku wieder neu ausgetrimmt werden muss.

                    Die Blatthalterschrauben haben ein Gewinde welches ein festziehen dieser unmöglich macht. Dies habe ich erst durch Einsatz von KDS-Schrauber aus der 450er Klasse beheben können (Keine Blatthalterschrauben vom 450 sondern passende Schrauben aus einem Schraubensatz von einem 450er)

                    Fazit: Für unerfahrene Koaxialumsteiger fast unfliegbar, für erfahrene Piloten ein dauerhaftes ßrgernis. Ein positiver Aspekt. Bis ich die oben genannten Erfahrungen gemacht hatte ist der Heli bestimmt 10x in der Wiese gelandet. Außer eines verbogenen Heckauslegers (den ich einfach wieder gerade gebogen habe) keine weiteren Defekte durch die Abstürze. Aber die Defekte ab Werk genügen ja auch...

                    Also Finger weg von diesem Heli!
                    Zuletzt geändert von Gast; 06.10.2012, 19:10.

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                    • crc0815
                      crc0815

                      #11
                      AW: Bericht: G.T. Model 5889 - 4 Kanal

                      für alle die das Modell trotzdem haben könnte dies vlt. noch nützlich sein, falls der Sender des GT 5889 mal mit dem Heli neu zu binden ist:

                      To bind the Transmitter with Heli GT 5889

                      1. Pull down the 2 sticks of the transmitter to the bottom right corner. Then turn on the power switch of the transmitter, now the indicator light of the transmitter should twinkle

                      2. Then turn on the power switch of the aircraft, the LED lights will twinkle.

                      3. The binding is successfull when the LED lights change from twinkling to steady and when you hear the swash setting it self to the base position

                      4. Now switch off the Transmitter then turn it back on and you should be good to go.

                      Note:

                      If binding fails the first time just remove battery from Heli then switch off Transmitter and then turn back Tx First and then Power up heli it should automatically again go in bind search mode and should bind this time."

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                      • mugen
                        mugen

                        #12
                        AW: Bericht: G.T. Model 5889 - 4 Kanal

                        Ich bin Anfänger,und Fliege den MT 180,also den Nachfolger.Der Fliegt ganz gut.
                        Ich Fliege ihn immer 1-2 mal bevor ich mit dem T Rex 500 übe.Der T Rex ist
                        schon brutal schnell gegen einen Single Blade.
                        MfG Bernd

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