Funcopter-Tuning: Machbares und Grenzen?

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  • schreckschraube
    schreckschraube

    #1

    Funcopter-Tuning: Machbares und Grenzen?

    Eigentlich ist der FC in der RR Version bereits flugfähig.

    Das Versprechen, dass er von jedem geübten Koax-Piloten beherrschbar sei, stimmt nicht.

    [SIZE="1"](Die Hilfsrotorebene mit den schweren Schrauben an den Paddelenden macht ihn träger, dessen Pilot hat die dadurch gewonnenen zehntelsekunden Zeit zu rätseln, welcher Knüppel der Fernsteuerung nun die dringend benötigte Fluglagenkorrektur bewirkt.)

    Die Schäden am FC sind typischerweise immer ähnlich beschrieben worden:
    Man liest über Konus(Kegel)-Zahnradschäden, -geknarrze und ungewollte Heckauschläge, über einen immer lauter rasselnden Funcopter.

    Wie man am Besten die Konusräder des Heckantiriebs austauscht, welches Spiel des Gefüges beachtet werden sollte, wird im Nachbar-thread dieses Forum bereits ausgiebig beantwortet.

    Ein Riemenantrieb des Heckrotors eliminiert die Achillesferse des funcopters unstreitig.
    Der Hauptrotor ist, von LMH seitens der Firma Multiplex übernommen, nach wie vor fabulös artefakttolerant,
    was aber leider nicht den ansteuernden Rollservo angeht, den man mittelbar gegen einen mit Metallgetriebe tauschen sollte.

    Eine höhere Akkuspannung 4-Zellen-Lipo (4S)macht den FC so heftig agiler, dass Koax-Umsteigern anfangs davon abgeraten werden sollte.
    (u.U. muß dafür auch ein neuer Regler bezahlt und eingebaut werden)

    Das Abspecken des Systems (Gewichtsreduktion) wird vielfach empfohlen. (Möglichst leichter Akku, 2.2 Ampere reichen für 10 Minuten Fliegen, bei 180 gr. Akkugewicht)
    Das Abmontieren der Hülle spart zwar weitere 160 gramm, allerdings ist der Schutzpanzer des FC dann verloren.
    In Folge können die Aufschlagkräfte punktuell heftiger wirken...linksseitige Schlagdellungen des Heckrotorträgers dessen Ausstausch nahelegen..., der Heli weniger deutlich in seiner Fluglage identifizierbar sein.
    [/SIZE]

    Um all das Vorgenannte und bereits Vieldiskutierte geht es hier nicht.

    Es sollte also in diesem thread nicht um optische gimmicks wie Lackierung oder kannibalisierte Hauben, sondern um hilfreiche Verbesserungen der Alltagstauglichkeit des FC diskutiert werden, die nicht nur denkbar, sondern auch bereits durch ihre Flugtauglichkeit zumindest ansatzweise erprobt sind.

    Bin ganz gespannt...
  • Slider
    Slider

    #2
    AW: Funcopter-Tuning: Machbares und Grenzen?

    Naja, wenn man auch etwas beitragen soll, was "ansatzweise" funktioniert:

    Ich verwende eine Alu-Taumelscheibe, diese reagiert viel präziser als das
    Plaste-Teil.

    Als Heckgetriebe habe ich eine 1:3 ßbersetzung aus Messingrädern, die eine
    3mm kugelgelagerte Heckrohrwelle (Auswerferstift) antreiben.

    Nach anfänglichen Schwierigkeiten (Oszillationen durch zu hohes Spiel) bin
    ich mittlerweile sehr zufrieden, Langzeiterfahrungen fehlen aber noch. Bin
    bislang 10 Acculadungen à 18 Minuten (Turnigy 4S/20C/2650) damit geflogen
    und kann keinen Verschleiß feststellen. Auch einen heftigen Einschlag hat das
    Setup spurlos überstanden.

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    • Lupus333
      Lupus333

      #3
      AW: Funcopter-Tuning: Machbares und Grenzen?

      Hallo Slider,von welche Heli passt den die Taumelscheibe auf den Funkopter oder ist diese eigene Herstellung !
      Würde mich brennend intressieren das ich bei allen Plaste-Teilen allergisch reagiere, da die sich erfahrungsmäßig dann verabschieden wenns grad lustig wird
      Gruss Lupus333

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