Comeback Jungfernflug

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  • Wilfried
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    • 29.07.2003
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    • Wilfried
    • MFC Bremthal

    #1

    Comeback Jungfernflug

    Hallo Benzin - Gemeinde

    Habe am Wochenende meinen Comeback 150 ( Komplett - Paket von Aertotec / Welter )in die Luft gebracht.
    Empfänger = Futaba PCM
    Pitch = 9206
    Gas/Roll / Nick = 9202
    Heck = 9203 / Gyro 401
    Sprit : Stihl - Gerätebenzin 1:50 / geruchlos

    => Das Teil hat hat alles bestätigt , was man so von Benzin - Hubis erwartet.

    Ankunft auf dem Platz , ( etwas warten wegen Regenschauer ) Rotorblätter
    aufgeklappt, Sender kontrolliert ( Modellspeicher ), Frequenztabelle belegt,
    Empfänger eingeschaltet, 3 mal die Pumpblase am Vergaser betätigt, Choke geschlossen, 2 mal am Starter gezogen => erste Zündung => Choke geschlossen,
    beim dritten Ziehen springt der G230 an und tuckert wie als wäre er schon Stunden gelaufen im sicheren Standgas vor sich hin.
    Trage den Hubi ( 6,7 kg ) zum Startplatz ( man ist das ja von den Methanolern so gewöhnt => zukünftig wird auf dem Platz gestartet &#33 und gebe langsam Raster für Raster Gas.
    Kupplung greift sehr weich und beschleunigt den Rotor =>und beschleunigt => und beschleunigt => und beschleunigt ........ => muß abbrechen weil Drehzahl viel zu hoch, und => Asche auf mein Haupt => die Heckrotorwirkrichtung war verkehrt => schnell die Servo - Laufrichtung umgekehrt !! .
    =>Die Vergaseranlengung ist genau symmetrisch ausgeführt => halber Servoweg
    entspricht Klappe halb auf .
    Nach mehreren Versuchen sieht meine Gas - Kurve aus, wie eine gestreckte e-Funktion .
    Der Hubi schwebt bei 21% Servo-Weg => hierbei ist die Drossel-Klappe geschätzt ca, 1,5 mm offen.
    Man mag es nicht glauben, aber der auf der Werkbank eingestellte Rotorkopf
    ( +12 / - 9 Grad ) bedarf keinerlei Trimmkorrekturen / Spurlauf stimmt auf Anhieb .
    Das Teil schwebt mit einem sonoren Klang vor mir und liegt sehr ruhig in der Luft
    => ganz leichte Resonanz-Vibrationen am Höhenleitwerk bei einer ganz bestimmten Drehzahl beim Beschleunigen / Hochfahren.
    Schalte um auf zweiten Flugzustand mit erhöhter Drehzahl ( ca.1700 ) und werde langsam etwas mutiger . Mache erste zaghafte Steigversuche, erhöhe etwas die Empfindlichkeit des Kreisels und "ertaste" die zylische Reaktion des Kopfes .
    Das Teil folgt den Steuerbefehlen sehr direkt, aber nicht hektisch => hier macht sich im Vergleich zu meinem Mille 90 das ca. 1,5 kg höhere Gewicht bemerkbar.
    Werde immer mutiger und gebe Voll - Pitch => das Teil steigt mit geschätzen
    4 m/sek und legt noch in der Drehzahl zu => Leistung satt !!
    Auch bei intensiven zyklischen Eingriffen und seitwärts Piruetten mit ordentlicher Geschwindikeit findet kein Drehzahleinbruch wegen Leistungsmangel statt.

    Mein Problem ist, dass ich es noch nicht geschafft habe, bei Entlastung
    zu vermeiden , dass die Drehzahl auftourt bzw. schwankt.

    Wie ist eure Erfahrung ? => macht es Sinn einen Drehzahlregeler einzusetzen ?
    Habt Ihr eine spezielle Geometrie der Vergaseranlenkung vorgenommen (ähnlich
    Lötterle ) um die Kennlinie zu entschärfen ?

    Gibt es Tipps zur Verlegung der Empfänger -Antenne ?
    Ich hatte diese oberhalb des Vergasers ( wie von Welter vorgeschlagen ) nach hinten geführt und im Schutzrohr entlang dem Heckrohr fixiert.
    Musste leider feststellen , dass bei größerer Entfernung und Lage des Hubis so, dass die Antenne im Schatten des Heckrohres liegt, der PCM kurzzeitig auf fail save ging ( Vergaser auf Standgas / Rest auf Hold ) . Nach Kürzen des Schutzrohres und hängen lassen der Antenne auf eine Länge von ca. 18 cm nach unten war dieser Effekt verschwunden .
    Problem hierbei => geht nicht bei Rückenflug .....

    Wäre sehr dankbar für einen regen Info-Austausch ggf. Eure Vorschläge
    wie Ihr die Problemchen gelöst habt .

    Gruß
    Wilfried







    GruÃ? Wilfried
    => pfui " Verbrenner-Stinker " !
    http://www.mfc-bremthal.de/
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