bei meiner Restaurierung des Kavan JetRanger wollte ich auch die Lüftungsgitter in der Triebwerksverkleidung vorbildgetreu und funktional
anbringen, nicht zuletzt, weil man bei diesem Modell jede Möglichkeit nutzen sollte, (Kühl-)Luft hinein und heraus zu lassen.
Meine Vorgehensweise dabei will ich kurz beschreiben:
Nachdem ich die passenden Abbildungen der Originalhubschrauber im Internet gefunden hatte, wurden die Umrisse (zunächst der linken Seite)
nachgezeichnet und auf 2Bit Farbtiefe reduziert.
Eine gespiegelte Kopie davon wurde dann anhand der Abbildung mit den ßnderungen für die rechte Seite hinzugefügt.
Die Proportionen stimmen nun; um die richtige Größe zu erhalten, habe ich die Länge der eingeformten Treibwerksklappe am Modell
ausgemessen (154mm) und diese (für später) auf der Zeichnung notiert. Die Zeichnung habe ich dann in der Breite genau auf die
Breite der Klappe zugeschnitten, die Höhe ist gleichgültig.
Es gibt bedruckbare Selbstklebeetiketten nicht nur als Vielzahl von Einzeletiketten auf A4- oder A5-Bögen, sondern auch als ungeschnittene,
ganze Bögen in A4, also das ganze Blatt ein einziges, großes Selbstklebeetikett.
Die erstellte Datei, die ich für andere "JetRanger-Restauratoren"
als. BMP beifüge, habe ich auf solch einen Selbstklebebogen ausgedruckt, wobei ich für die Bildbreite den gemessenen Wert (hier 154mm) angegeben habe.
Die so hergestellten Schablonen lassen sich nun ganz bequem an den vorgesehenen Stellen aufkleben und haften auch bei der Herstellung der
Durchbrüche ausreichend fest, viel besser, als Tesa-Krepp, auf dem ich sonst so etwas anzeichne.
Nach dem Bearbeiten läßt sich der Aufkleber relativ einfach wieder entfernen, wenn man ihn nicht tagelang aufgeklebt läßt;
sonst muss man halt etwas rubbeln und mit Benzin nachhelfen.
Das Ergebnis meiner Bemühungen sah dann so aus:
Nach dem Feinschliff wird dann noch Fliegengitter hinter die Durchbrüche geklebt und mit dem Rumpf zusammen lackiert.
