Hughe 500D von Walter Hiller

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  • balu
    Member
    • 05.09.2010
    • 134
    • Albert
    • Kaarst / FMSV Kleinenbroich

    #1

    Hughe 500D von Walter Hiller

    Bin gerade dabei eine Hughes 500D von Walter Hiller zu aktivieren. Verbaut wird eine lelektrische Heim/Vario Mechanik. Beim verlegen der Heckrotorwelle habe ich allerdings Probleme. Ich muß wohl eine 2mm Stahlwelle verlegen. Sie bildet einen kleinen Bogen zwischen Abtrieb und Antrieb am Heckrotor. Den Heckrotor und die Antriebsmechanik habe ich schon auf Klauenkupplung umgerüstet. Soll ich die Heckrotorwelle nur in einem Kunststoffhülse laufenlassen? oder in einer Messinhüse? Wie siehts denn mit der Schmierung aus?
    Beim Ranger hält es ja auch in der Kunststoffhülse aber hier ist die Welle fast gerade.:dknow:






    PS: für inseider bei uns gab es heute "dicke Rippe"
    GruÃ? Albert
  • WGS
    WGS
    Member
    • 15.09.2010
    • 675
    • Wolfgang

    #2
    AW: Hughe 500D von Walter Hiller

    Hallo Albert,

    wenn Du eine 2mm Stahldrahtwelle einbaust, warum rüstest Du dann auf Klauenkupplungen um?
    Für die Federstahlwelle, deren Vorteil ist, dass sie im Bogen verlaufen muss, hat sich nun einmal die Heim-Original-Konfiguration als optimal erwiesen.
    Wie ich schon mehrmals beschrieben habe, ist es bei diesem Heckrotorantrieb wichtig, dass die Welle absolut gerade aus den Hauptgetriebe heraus- und genau so gerade in das Heckgetriebe hineingeführt wird; dazwischen sollte sie in einem Bogen verlaufen, dessen Durchbiegung nur dadurch begrenzt ist, dass sich die Welle beim längeren Stehen des Modells nicht dauerhaft verformt.
    Der gerade Verlauf vorn und hinten wird durch Klauenkupplungen nicht gewährleistet, hier ist die bekannte Schnellkupplung mit gut sitzender Messinghülse vorn und Festschrauben in der Heckrotor-Eingangswelle hinten die beste Lösung.

    Was die Führung der im Bogen verlaufenden Welle betrifft:
    Das von Heim vorgesehene Kunststoffrohr ist eigentlich o.k., aber bei stärkerem Druck auf die Wandung, wie er bei größerer Durchbiegung entsteht, kann die Lagerung heißlaufen und das Rohr schmelzen. Das muss nicht passieren, aber wenn, dann ist das schlecht zu reparieren, man muß die komplette Lagerleiste ausbauen und eine neue Lagerung einbauen.
    Daher nehme ich statt des Kunststoffrohres ein Teflonrohr (eigentlich Teflonschlauch), den ich wie gehabt mit UHU plus endfest300 in die Balsa-Lagerleiste "einbette". Da Teflon sich nicht kleben läßt, lasse ich das Führungsrohr vorn und hinten 1cm überstehen und schiebe an beiden Enden ein Stückchen Silikon-Kraftstoffschlauch auf, was ein axiales Verschieben während des Einklebens (und auch danach) zuverlässig verhindert.
    Bei der Hughes wirst Du wahrscheinlich die Nutleiste mit der Nut nach unten einbauen müssen, damit der Bogen der Welle optimal verläuft; zumindest ist das bei meinen beiden PEKA-Huges so.
    Grüsse
    Wolfgang

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    • Thomas Czygan
      Member
      • 02.09.2005
      • 179
      • Thomas

      #3
      AW: Hughe 500D von Walter Hiller

      Hallo Wolfgang,

      dem ist nichts mehr hinzuzufügen.


      Gruß Thomas

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      • Torsten Parl
        Member
        • 29.07.2007
        • 229
        • Torsten
        • München Ost

        #4
        AW: Hughe 500D von Walter Hiller

        Hallo Albert,

        ein kleiner Tip noch zu den Ausführungen vom Wolfgang:

        Ich habe das immer so ausgeführt:

        Das Kunssttofführungsrohr (oder auch das Teflonrohr) habe ich in ganz dünnem Alurohr geführt. Sollte es dann mal "durch" sein, kann man es leicht wieder wechseln.

        Grüße Torsten

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        • balu
          Member
          • 05.09.2010
          • 134
          • Albert
          • Kaarst / FMSV Kleinenbroich

          #5
          AW: Hughes 500D von Walter Hiller

          Danke für die Infos, werde es auch so machen. Die Welle liegt zwar in einem leichten Bogen aber mit der, nach unten zeigenden, Nutleiste sollte es klappen. Das Teflonrohr ist das gleiche was man auch für die Bowdenzüge benutzt? oder ist das ein besonders Rohr? Die Idee mit dem dünnen Alurohr als Sicherheit werde ich auch verwenden.
          Mir fehlt, und das ist die 2te Baustelle, noch das Landegestell. Habe vor in den Spanten vorne und hinten eine Messinghülse einzukleben worüber ein Stellringkommt. Dieser sichert dann über eine Bohrung in der Messinghülse den Stahldraht zum Landegestell. Frage: Wo bekomme ich denn die Tropfenförmige Verkleidung zwischen Rumpf und Kufen her? Oder hat vieleicht noch jemand so was "rummliegen"?
          GruÃ? Albert

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          • WGS
            WGS
            Member
            • 15.09.2010
            • 675
            • Wolfgang

            #6
            AW: Hughes 500D von Walter Hiller

            Hallo Alnert,

            Zitat von balu Beitrag anzeigen
            Das Teflonrohr ist das gleiche was man auch für die Bowdenzüge benutzt? oder ist das ein besonders Rohr?
            das kann ich mir nicht vorstellen, dass irgend ein Hersteller Teflonschlauch für seine Bowdenzüge verkauft. Die Rohre, z.B. bei Graupner, sehen zwar so ähnlich aus, sind aber aus einem anderen Material (bezeichnet als "Spezial-Kunststoff").
            Teflon in den selben Abmessungen (2,1 innen, 3 außen) ist viel weniger biegesteif, eher ein Schlauch, der dann natürlich, wie in den Anleitungen zu den HEIM-Rümpfen beschrieben, mit eingelegter und fertig in Mechanik und Heckrotor montierter Stahlwelle in das Führungsrohr eingeklebt (eingebettet) werden muss.
            Bei Teflon ist die Sache mit dem Alurohr unnötig, weil es ausreichend Hitzefest ist, nicht schmelzen kann und daher auch nie ausgewechselt werden muss.
            Grüsse
            Wolfgang

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