HB 61 Motor Rotkopf
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helihauke
HB 61 Motor Rotkopf
Hi ich habe ein Bernhardt Motor HB 61 Rotkopf kann mir jemand sagen wie rum der Motor dreht wenn ich vor dem vergaser stehe weil erspringt nicht an zündet nur immer puff puff kann mir jemand sagen wo ran das liegt,den Vergaser habe ich schon gereinigt aber noch nicht die o ringe ausgetauscht oder habe ich nicht genung schwung der motor ist in ein Heli boy eingebaut und ich metanol mit 5% mit syntetik öl und rizinus ,oder muß ich den alten sprit haben,was sagt ihr.Kann es sein das der motor so schlecht anspringt bitte um rasche antwortStichworte: -
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AW: HB 61 Motor Rotkopf
Hi!
Der Motor dreht aus dem von dir genannten Blick gegen die Uhr.
Warum er nicht anspringt können wir alle hier nur vermuten, wenn er "Puff,puff,..." macht dürfte er auch Sprit bekommen und Zünden.
Vergaser zu weit zu, falsche Einstellung der Nadeln bis hin zu einem kaputten Motor ist alles möglich.
5% ßl ist sehr, sehr wenig.
Gerade wenn, wie bei Dir vermutlich, sehr wenig Erfahrung mit Verbrennern vorliegt würde ich einen Sprit mit 15% ßl und 5-10% Nitro vorschlagen.
Sicher kann man alle nur erdenklichen Spritvarianten einsetzen - vorausgesetzt man weiß ziemlich genau was man da tut. (und auch warum)
Da du schon viele Probleme mit dem Motor der Bell47G hattest - ich vermute noch immer hast - empfehle ich dir dringend einen Kollegen in deiner Nähe aufzusuchen der sich das vor Ort mit dir anschaut. (natürlich sollte der Kollege auch ausreichend Erfahrung mit Verbrennern haben)
Anders habe ich doch mittlerweile recht wenig Hoffnung, dass sich ein Erfolg einstellt.GruÃ? Martin
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AW: HB 61 Motor Rotkopf
Hallo,
Martin hat es ja schon auf den Punkt gebracht, trotzdem noch ein paar Anregungen:
Modellmotoren sind nicht mit einem PKW-Motor zu vergleichen, bei dem man auf den Anlasser drückt und dann läuft das Ding, bis man ihn wieder abstellt.
Hilfreich ist jedenfalls immer, wenn man vor Beginn jeglicher Aktivitäten die Gebrauchsanleitung liest. Solltest du die originale nicht haben, dann kannst du das hier nachholen.
Bei alten Motoren - und da zählt ein HB61 dazu (sofern er nicht aus USA kommt) - wäre vor allem auch zu kontrollieren, in welchem Zustand der Motor gelagert wurde. Selbst wenn er vorbildlich eingemottet wurde, befindet sich auf der Laufbuchse/Kolben kein adequater Schmierfilm. Spielt man in diesem Zustand mit dem Motor rum, hat man gute Chancen, in endgültig zu ruinieren.
Hat man auch diese Klippen umschifft und den Motor nach Bedienungsanleitung vorbereitet, mit Sprit versorgt (Spritqualität, Anschlussleitungen, Filter, Lage des Ansaugpunktes usw. sind ok), dann kann man mit richtiger Spannung an der Glühkerze (Kontrolle!) einen Start probieren.
Bei solch alten Geräten hat sich m. M. nach bewährt, ihn vorerst auf einen Teststand mit Propeller (richtigen nach Anleitung auswählen!) laufen zu lassen ... aber das ist nur meine persönliche Meinung.
Sollte bisher alles so gelaufen sein und der Motor macht "poff, poff...", dann ist das schon kein schlechtes Zeichen. Jetzt ist aber Erfahrung gefragt, denn "poff, poff..." ist nicht gleich "poff, poff...".
Die ideale Lösung wäre jetzt (siehe Martin) einen erfahrenen Kollegen zu fragen. Weiterhin hilfreich ist, sofern du noch mehr Motoren "bearbeiten" willst, sich das Standardwerk von Demuth oder auch weitere Literatur von Krause oder Frings zu kaufen und zu lesen!
Wenn du dann noch Probleme hast, kannst du diese sicherlich soweit eingrenzen, dass wir dir hier Tips geben können.
Dir muss aber auch klar sein, dass u. U. ein alter Motor einfach "verbraucht" sein kann. Sollte dieser viel gelaufen sein, können die Lauffläche des Kolbens abgenutzt, der Kurbelzapfen ausgeschlagen, die Pleuelaugen ausgeschlagen oder die Kugellager kaputt sein.
Grüße Klaus.
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PS: Es hat niemand behauptet, dass Modellbau einfach ist... [/SIZE]
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helihauke
AW: HB 61 Motor Rotkopf
Hi muß ich vor dem starten immer bei den HBs immer sprit eintreufeln wie in der einleitug beschrieben oder muß der motor auch so anspringen.WEnn ich da sprit zu füge springt er an .
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AW: HB 61 Motor Rotkopf
Hallo,
das Problem kann beim Vergaser liegen. Die damaligen Perry Vergaser mit der Germischscheibe
(im Düsenstoch ein Schlitz, soweit ich mich erinnern kann) neigten schnell zu verstopfen, verharzen,
denn damals wurde ausschließlich Rizinussprit geflogen. Den verharzten Schltz bekommt man gut mit
einem Blatt Papier (die Kante) frei.
Gruß Thomas
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helihauke
AW: HB 61 Motor Rotkopf
Danke für die Antwort aber ich muß doch laut anleitug immer im Vergaser etwas sprit treufeln damit er anspringt oder
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AW: HB 61 Motor Rotkopf
Hallo,
das "Sprit in den Vergaser träufeln" hat einfach den Vorteil, dass der Motor schon bei der ersten Umdrehung ein Gemisch drin hat.
Das war/ist insbesondere dann interessant, wenn man den Motor von Hand anlässt, da man ihn, abhängig von der Kompression, dabei maximal zwei Umdrehungen drehen kann. Alternativ hat man (in der "Vor-Elektro-Starter-Zeit") den Finger auf die Vergaseröffnung gelegt und eine paar mal gedreht. So kam auch Sprit in den Motor.
Ein weiterer Vorteil ist, dass der Motor auch nach längerer Standzeit sofort ßl im Kurbelgehäuse hat und die Schmierung schon gewährleistet ist, obwohl noch nichts vom Vergaser angesaugt ist.
In jetziger Zeit, mit den starken Startmotoren, kann man auch mal länger orgeln, bis das Gemisch vom Vergaser kommt...
Gruß Klaus.
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